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The Gamers 3 - Hands of Fate
Crimson King:
Der erste Film war eine Aneinanderreihung von Rollenspiel-Sketchen, die lediglich lose miteinander verbunden waren, stilistisch sehr nahe an Ritter der Kokosnuss. Die Leute haben im zweiten Film schon den Fehler begangen, einen echten Plot einzubauen. Den dritten werde ich mir nach dem bisherigen Feedback wohl nicht antun.
Teylen:
Hollywood-Sportfilme könnte man auch Hollywood überlassen.
Das Zeug hat zum Genre eigentlich nichts dazu gefügt. Zumal ich von Hollywood meine schon amüsantere, lustigere "Sportfilme" gesehen zu haben.
Was die Kartenliste angeht, sie hätten Cas auch einfach fragen können?
Ansonsten,... (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Hieß es beim Baum des Lebens nicht das man damit einen Charakter verwandeln kann?
Wie hat er damit dann das komplette Deck des 'Bösen' beleben können?
Wenn der Mage, der nicht zur Legacy gehörte, bis dahin alle großen Turniere gewonnen hat, wieso ist dann der Plot derart schlecht geworden?
Hinsichtlich der Spielerkommentierung Richtung der Powergamer / Legacy war es ansonsten etwas einseitig.
Ich bin mir nicht so sicher ob mir die Kommentierung der weiblichen TCG-Spielerin als, im Grunde, Damsel in Distress so unbedingt gefällt.
6:
--- Zitat von: Teylen am 19.08.2013 | 09:45 --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Hieß es beim Baum des Lebens nicht das man damit einen Charakter verwandeln kann?
Wie hat er damit dann das komplette Deck des 'Bösen' beleben können?
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Eine Besonderheit bei den meisten Untotenarmeen ist, dass sie immer von dem Beschwörer abhängt. Geht der Beschwörer drauf, gehen meistens alle Untoten mit drauf. Hier war es so, dass die Beschwörerin Ziel des Apfels wurde und damit ihren Untotenstatus verloren hat. Im Prinzip wurde damit erklärt, dass ihre Truppen alle auch wieder lebendig werden (kann man so machen, muss man aber nicht. Ich hätte eigentlich eher erwartet, dass die Armeen einfach tot umfallen oder zu Staub zerfallen).
--- Zitat --- (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Wenn der Mage, der nicht zur Legacy gehörte, bis dahin alle großen Turniere gewonnen hat, wieso ist dann der Plot derart schlecht geworden?
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die Legacy waren die Ziehsöhne des Starspielers. Er ist also verantwortlich für die Entscheidungen, die zu dem Untotendeck geführt hatte. Problem war nur, dass die Legacy so stark wurde, dass er selber keine Chance mehr hatte sie zu besiegen.
Das geht in die Richtung "die Geister die ich rief"
--- Zitat ---Hinsichtlich der Spielerkommentierung Richtung der Powergamer / Legacy war es ansonsten etwas einseitig.
--- Ende Zitat ---
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Sagen wir es so: In MTG hatte der Kombowinter einen solchen bleibenden Eindruck hinterlassen, dass die Küstenzauberer danach folgend extrem genau auf Kombos geachtet haben und lieber mögliche Kombos gleich komplett aus den Sets rausgestrichen. Die Legacy sehe ich in der Tradition des Kombowinters.
Theoretisch könnte man sogar noch einen Schritt weiter gehen. Die MTG-Turniere haben absolut nichts mehr mit dem Casual Gamers zu tun. Da werden Decks zusammengezimmert, deren Aufgabe es ist, das entsprechende Metagame zu bespielen. Die eigentlichen Themen der Farben haben da nichts mehr zu suchen. Man könnte es also so sehen, dass der Film den ProGamer die Zerstörung des eigentlichen MTG-Settings ankreidet. Sets werden mehr auf Balance und Einsatzmöglichkeit gebaut als auf Setting.
Edwin:
Hm, ja, wenig begeistert.
Hätte natürlich auch schlimmer sein können.
Aber die erste Hälfte war doch sehr lahm, danach hat es dann etwas an gezogen, aber trotzdem zu viele Fragezeichen drin. Warum hat man die alte Pen and Paper Truppe nicht entweder ganz raus gelassen oder sinnvoll mit ein bezogen? Warum verschwindet die eine Hälfte des alten Casts so sang- und klanglos? Und wird durch zwei neue wichtigere Protagonisten ersetzt, die nicht wirklich irgendwie sympathisch wirken wollten (die zickige Rothaarige und ihr seltsamer Möchtgern-soldat)?
Ein paar originelle Lacher gabs natürlich schon. Die "Schlägerei" zwischen Cas und den Bösewichtern hat mir einen lauten Lacher entlockt, genauso wie die Tarantino-Anspielung mit dem seltsamen Maskottchen.
Aber zu vieles wirkte einfach zu kalkuliert und ausgetreten. Frauen werden von Nerds schief angeschaut und ihnen wird gleichzeitig nachgegeifert. Hm, wenig spannend, schon oft gesehen und vielleicht auch nicht mehr wirklich so am Nerv der Zeit.
Mir fehlte einfach der wirkliche Insider-Humor, die wirklich Momente von überspitzten, aber vollkommen richtigen Wahrnehmungen.
Hotzenplot:
Ist jetzt eben was komplett anderes als die lockere Sketchreihe des ersten "Gamers"-Teils.
Im Grunde genommen handelt es sich einfach um einen low-budget-Spielfilm. Ein paar witzige Dinge sind schon eingebaut worden.
Namentlich erwähnt wird ein winziger Ort aus Deutschland, was mich sehr verwundert
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Denn die "Kartenheldin" heißt mit Nachnamen "Buxtehude" ~;D
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