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The Gamers 3 - Hands of Fate

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Sashael:

--- Zitat von: Slayn am  9.09.2013 | 21:43 ---Die eigentliche Enttäuschung ist der zu hohe Fokus auf Cass, nach den ersten beiden eher Gruppen-zentrischen teilen.

--- Ende Zitat ---
Cass ist ja auch die coolste Sau aus dem Nerdhaufen!  ~;D

Crimson King:

--- Zitat von: condor am  9.09.2013 | 18:28 ---Vielleicht liegt die leichte Enttäuschung daran, dass Teil Drei nun schon wirklich mehr oder weniger ein konventioneller Spielfilm ist (im Vergleich zu den trashigeren Vorgängern).

--- Ende Zitat ---

Der zweite ist bereits ein konventioneller Spielfilm.

Teylen:

--- Zitat von: Selganor am  9.09.2013 | 20:51 ---Auch hier mal ein Link zu einer Rezi des Films: http://www.themarysue.com/the-gamers-hands-of-fate-review/

Aber mal in die Runde (gerade an die Leute die meinten davon enttaeuscht worden zu sein) gefragt: Welche Erwartungen hattet ihr an den Film?
--- Ende Zitat ---
Ich habe eine Komödie erwartet.
Einen lustigen Film bei dem ich öfters, gerne herzlich mitlachen kann oder zumindest souverän schmunzeln.
Über Sachen die komisch sind und Sachen die man ansonsten in dem Anekdoten Thread ließt oder über Aspekte die Spielleiter würgen Thread angesprochen werden.
Vorzugsweise im Kontext von Pen und Paper Rollenspielen.

Stattdessen gab es zu 95% eine Sportgeschichte verbunden mit einer Romantic Comedy die sich mit TCG befasst und in Szenen wie jener in welcher Cass kurzzeitig die anderen Player spielt richtig gehend was das Pen und Paper betrifft müde bis dem ganzen überdrüssig wirkt. War bisher Cass der Spieler der sich fast zu cool für RPG war, hat man das Gefühl das die Macher sich mittlerweile selbst zu cool dafür sind.

Das TCG wäre auch noch gegangen wenn es so überzogen lustig dargestellt worden wäre wie das Rollenspiel. Aber stattdessen mühen sich die Szenen die 'im TCG' Spielen mit einer weitestgehend von Humor befreiten Romanze ab. Es gibt viel zu wenig Szenen wie die Konversation zwischen Buxtehude und der Königin als ersterer die Wiederholungen auf fallen. Dafür Soap pur.
Weshalb es mehr wirkt wie eine leicht unterdurchschnittliche Slash FanFiction als etwas das zum lachen anregt.

Auch das TCG spielen selber wird eher bieder, Sportartig, inszeniert. Man sieht da weniger Marotten am Tisch oder so, oder lustiges, sondern mehr Leute die sich halt doch sehr ernst im Kartenspiel messen. In dem Punkt habe ich mitunter sogar noch sowas wie YuGiOh humorvoller in Erinnerung.

Der obskure Plot um das Maskottchen hilft da auch nicht mehr. Im Gegenteil. Wenn ich in einer Komödie Anfange Mitleid mit dem Fan zu haben der das Maskottchen spielt während die Macher sich an einer misslungenen Tarantino Referenz ergehen läuft was falsch.

Dazu kommt eine LARP Szene die oberflächlich und etwas ziellos wirkt und etwas "Hey, lasst uns die GenCon zeigen". Das man als Storybogen dann eine Art Damsel in Distress Motiv wählte, meh.

Im Schnitt fand ich es halt ziemlich enttäuschend.
Nicht schlecht, aber an den Erwartungen vorbei und nichts was ich mir nochmal ansehen würde.

Agent_Orange:
Hallo.


--- Zitat von: Selganor am  9.09.2013 | 21:08 ---Nicht sonderlich verwunderlich bei der Website... (aber vergleiche zum Realismus des Problems mal den dort verlinkten Artikel bei dem aehnliches einer MtG-Spielerin passiert ist)
--- Ende Zitat ---

Erwartungen hatte ich keine - wie schon bei den anderen zwei Teilen. In diesen habe ich wahlweise mich oder Freunde wiedergesehen. Der Identifikationsgrad war deutlich größer als in The Gamers 3.
Darüber kann ich aber hinwegsehen, wenn der Film ansonsten 'überzeugt'. Und da bleibe ich bei dem, was ich zuerst schrieb: Der in The Gamers 3 Spannungsbogen ist bei mir nicht angekommen, auch wenn er "formell" oder "formelhaft" unter literarischen oder popkulturellen Gesichtspunkten vorhanden sein mag. Der Film zündete bei mir eben nicht.

Ansonsten trifft Teylen ziemlich genau das meiste von dem, was mir nicht so gefallen hat.

Und was das Thema "Frauen in Nerdkultur" betrifft: In meinem engeren wie weiteren Freundes- und Bekanntenkreis aus Zockern habe ich es auch (noch) nicht erlebt, dass Frauen oder Mädchen sexistisch degradiert oder zumindest weniger akzeptiert worden sind. Ich habe aber durchaus - auch anfangs bei mir selbst - festgestellt, dass so ein Sexismus latent versteckt vorliegt, da die unerwartete Anwesenheit von Frauen/ Mädchen/ fremden Wesen merkwürdige Rhetorik und zweifelhaft zuvorkommendes Gentlemantum weckt(e). Mittlerweile ist mir das Geschlecht meiner MitspielerInnen egal - Hauptsache: schönes Spiel.
Grundsätzlich zu dem Thema: Irgendwoher kommen solche Butterbrot-Pöbeleien gegenüber Frauen - und zwar ganz sicher nicht, weil es frauenfeindliches Betragen in der Nerd-Kultur oder Geek-Szene nicht gibt.

AO

Darius der Duellant:

--- Zitat von: Teylen am 10.09.2013 | 09:28 ---
Auch das TCG spielen selber wird eher bieder, Sportartig, inszeniert. Man sieht da weniger Marotten am Tisch oder so, oder lustiges, sondern mehr Leute die sich halt doch sehr ernst im Kartenspiel messen.

--- Ende Zitat ---

Das ist nunmal ein "biederer" (naja) Denksport (je nach Spiel und Niveau).
Wenn du Pappe im Wert von mehreren hundert (oder tausend, in Eternal-Formaten) € seitwärts drehst, um Preise im mindestens dreistelligen Bereich zu gewinnen, ist Halligalli einfach fehl am Platz.
Um da den Fokus auf die andere Seite des Spiels (Casual-TCG) zu legen, hätte man den vollständigen Plot um die spielergetriebene Veränderung der Welt streichen müssen.
Zumindest wenn man irgendwie auf realweltliches TCG bezug nehmen möchte, ohne unglaubwürdig zu wirken.

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