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[V:tM] 1e-Campaign (Hintergrund)

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Archoangel:
Ich verstehe deinen Einwand sehr gut. Nur mache ich mir darum nicht wirklich die Gedanken: die Gruppe hat (bis auf einen Spieler) keinerlei Vampire-Erfahrung und wird von daher eh nicht bemerken, dass die Regeln groß verändert wurden. Zum anderen bin ich ja kein Vampire-Neuling: ich selbst habe Vampire bereits `92/`93 aktiv als Spieler kennen gelernt, ahbe im Raum `96/`03 fast ausschließlich Vampire geleitet (mit kleinen Ausflügen zu Ars Magica, Werewolf, Wraith, Mage, DSA4 und schließlich [seit 2000] 3rd Edition D&D), darin drei große (mehr als 50 Spieltermine) Kampagnen geleitet und mich auch als SL in zwei Livechroniken versucht (Chronik1 und Lextalionis ... naja ... von denen haben wir dann ziemlich schnell wieder Abstand genommen, aber die C1 war eigentlich ganz nett).

Wellentänzer:
Ah, okay, verstehe. Dann kannste natürlich ziemlich problemlos neue Regeln einführen. Vermutlich weißte vor Deinem Erfahrungshintergrund auch bereits, dass es für New Orleans, New York, Washington und, klar, Chicago jeweils Citybooks gab. Zum Ausschlachten fand ich die zumeist ganz brauchbar. Insbesondere haben die einem die Aufgabe erleichtert, die menschliche Geschichte mit der kainitischen zu verquicken. Viel Erfolg!

Slayn:
"Motus" würde ich gar nicht mal als Disziplin machen, sondern einfach eine "Can Do"-Tabelle nach Blutpunkten erstellen, wobei Charaktere mit extrem niedrigen und extrem vollem Pool andere Dinge können, die einen mehr auf Jagt getrimmt, die anderen mehr auf Dominanz.

Archoangel:
@Wellentänzer: Klar - ich hab`so ziemlich alles von V:tM und mag die Stimmung die in der 1e transportiert wurde auch viel mehr, als alles was danach kam. Alleine die Erzeuger der Sabbat-Vampire ... da steht nämlich einfach nur "Sabbat", da in 1e der Sabbat noch keine weichgespüöte Gegen-Camarilla war. Da wurden neue Vampire tatsächlich noch durch ein Blutgemisch embraced. Auch die Citybooks liegen hier alle schön gemütlich rum und werden Verwendung finden ... zumindest als Ideenquellen. Jüngst gefielen mir auch ein paar Anregungen aus Abraham Lincoln: Vampire Hunter sehr gut, z.B. das nur "böse" Buben Vampire werden, also Leute die auch schon so richtig heavy gegen die 10 Gebote verstoßen haben - "unschuldige" Menschen können nicht zu einem Vampir gemacht werden. Auch die generelle verletzung durch Silber finde ich sehr stimmungsvoll (und werde sie demnach wohl einführen). Gerade auch die Wauzies will ich doch mehr an klassische Vorlagen und/oder moderne Literatur hängen: Werewolf finde ich persönlich nämlich mit Abstand die becknackteste Umsetzung der WoD. Hier gefällt mir gerade auch die Idee aus Anita Blake sehr gut, dass jeder vampir ein "Seelentier" besitzt, über das er eine besondere Kontrolle haben kann. Der Vampirfürst von Anita hat nämlich Macht über Wölfe, weshalb ihm auch die Werwölfe der Umgebung untertan sind - DAS ist dann doch mal eine gesonderte Machtbasis. Sehr witzig war in diesem Zusammenhang auch der uralte, ultramächtige Vampir der auf die Frage nach seinem Seelentier immer geheimnisvoll lächelnd schwieg. Und irgendwann erfährt der Leser dann, dass es Schmetterlinge sind  ;D . Hat was.

@Slayn: immer mal her mit den Ideen. Mach das mal bitte genauer, ich kann mir noch nicht wirklich was darunter vorstellen, klingt aber interessant.

Bisher wollte ich die Diszis ja poolen, also drei Grundfähigkeiten pro Diszi festlegen, die grob den ersten drei Stufen der Standarddiszis entsprechen, aus denen ein Vampir dann - wahrscheinlich per Zufall - eine bekommt, sobald er die Diszi anwählt. Das passt meiner meinung nach stimmungsvoller zur "Dunklen Gabe" wie sie gerade bei Anne Rice genannt wird und führt auch nicht zu Abnutzungseffekten à la "Er ist in der Erde versunken, also hat er Protean drei und kann uns auch mit seinen Klauen bös` Aua machen ...".

Gerade die Diszis wollte ich eigentlich so lassen wie beschrieben:

- eine Clansdiszi
- eine Blutliniendiszi
(diese beiden verbilligt)

- fünf allgemeine Diszis zum Standardsatz

- alle weiteren quasi als "Clansfremde" verteuert

Archoangel:
Folgende Idee kam mir gerade:

ein Vampir verbraucht nicht automatisch einen Blutpunkt beim Erwachen, sondern

10 minus Menschlichkeit
11 minus "erleuchteter" Pfad (z.B.: Pfad des Himmels)
12 minus "neutraler Pfad" (z.B.: Power and the inner Voice)
13 minus "abscheulicher Pfad (z.B.: Evil Revelations)

Vorteile:

- einen hohen Pfadwert zu haben hat jenseits der Dauer des Torpors einen echten Nutzen
- bessere Erklärungsmöglichkeit warum manche Vampire "über die Klinge springen"
- Jagd kann ein echt notwendiges Ereignis sein
- Charaktere mit Menschlichkeit 10 haben einen echten Vorteil - sie müssen nicht mehr trinken um am "Leben" zu bleiben, nur noch zur Heilung und für Disziplinen

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