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FC: Sozialer Konflikt

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winterknight:
_ICH_ würde das komplett anders lösen.
Ich fände es als Spieler nicht gut, wenn ein NPC daher kommt und meinen Char verändert.
Und komm mir jetzt nicht mit "besseren Werten"  als SL kann ich dem NPC einen Wert von +8 auf Charme geben.

Ich würde den Spieler auf die Seite nehmen oder offen am Tisch und sagen
"Hey ich fände es ein tolle Idee,wenn dein SC langsam zur Dunklen Seite kommt, du triffst dich ein paar mal mit NSC Darth Vader und das was er sagt hat irgendwie Hand und Fuß. Wir können das jetzt ausspielen, wenn du willst, aber die Wahrscheinlichkeit spricht gegen dich. Du kriegst einen zusätzlichen Aspekt: Sith lord den ich jeden Abend reizen werde"

Auribiel:
Hm, da wäre mir die langsame "erzwungene" Aspekt-Anpassung dann aber doch lieber, als die abgesprochene Holzhammer-Methode. Zumal für mich bei Fate IMMER gilt: Nur in Absprache mit dem Spieler. Dann steht fest, dass nach dem verlorenen Konflikt sich sein Aspekt (leicht) ändert, aber der Spieler legt letztendlich die Richtung fest, in die das geht (mit Veto-Recht des SLs, wenn's total an der gespielten Szene vorbeigeht).

Also kein "du bist jetzt ein Sith-Lord", sondern eben "in der Szene wurde das Vertrauen deines Chars in die Philosophie des Jedi-Ordens schwer erschüttert, wie wirkt sich das auf deinen Char aus?"

Da ist alles drin von "verfällt dem depressiven Suff", über "auf dem Pfad zur dunklen Seite" bis hin zu "wird jedihafter als Bastila Shan" (entsprechend in Aspekte verpackt).
Kommt es dann wieder zu einem enstprechenden Konflikt, gibt dessen Ausgang dann an, ob der Aspekt weiter in die entsprechende Richtung abdriftet oder ob sich der (N)SC wieder fängt und auf den Pfad der Jedi zurückkehrt.

Und ich verstehe da als SL auch nicht, wenn sich der Spieler mit Händen und Füßen gegen eine entsprechende Entwicklung (die er in ihrer Ausrichtung ja selbst festlegen kann) wehrt. Das was erspielt wurde, sollte auch Auswirkung auf den Char haben und wenn ein (N)SC aus einem Welt-/Universumerschütternden Konflikt unberührt so hervorgeht, wie er hineingestolpert ist, läuft was schief.


Für mich hat aber Fate (egal welche Edition) ohnehin sehr viel mit Konsens zwischen SL und Spielern zu tun, ich würde als SL keinen Spieler gegen dessen Willen in eine Richtung zwingen wollen.

Dragon:
Ich seh das wie Auribiel, für mich ist klar, dass bei Fate so etwas krasses immer mit Absprache des Spielers geschieht!

Ich bin aber davon ausgegangen, dass der Spieler in dem Fall bereits weiß dass das auf ihn zukommen wird (weil z.B. einer seiner Aspekte das aussagt o.ä.). Das scheint ja kein kleiner Sidekick zu sein, sondern schon was richtig großes.
Und wie es aussieht scheint ja nicht gewollt zu sein, dass der SC sich 100% auf die Dunkle Seite schlägt, sondern der Zufall bzw. das ausspielen ob das passiert oder nicht und dann finde ich die Lösung mit dem Konflikt ziemlich gut.
Natürlich muss der SC dann auch eine Chance haben zu gewinnen.

winterknight:

--- Zitat von: Auribiel am 13.09.2013 | 13:42 ---Hm, da wäre mir die langsame "erzwungene" Aspekt-Anpassung dann aber doch lieber, als die abgesprochene Holzhammer-Methode. Zumal für mich bei Fate IMMER gilt: Nur in Absprache mit dem Spieler. Dann steht fest, dass nach dem verlorenen Konflikt sich sein Aspekt (leicht) ändert, aber der Spieler legt letztendlich die Richtung fest, in die das geht (mit Veto-Recht des SLs, wenn's total an der gespielten Szene vorbeigeht).
Also kein "du bist jetzt ein Sith-Lord", sondern eben "in der Szene wurde das Vertrauen deines Chars in die Philosophie des Jedi-Ordens schwer erschüttert, wie wirkt sich das auf deinen Char aus?"

--- Ende Zitat ---
Die Frage ist halt ist es interessant das auszuwürfeln? Das ist in meinen Augen die Holzhammer Methode. In meiner geht das auch nciht auf einmal sonder die Konflikte werden nicht ausgewürfelt sodner nur erzählt und das Ergebnis festgehalten.
Wenn das Ergebnis eh fest steht muss ja nicht würfeln. Da ist kein Sinn dahinter.
Würfeln nur wenn
a) Es für die Story relevant ist
b) Der Ausgang nicht fest steht.

Aber würfeln, nur um des würfeln willens ist Humbug. Da würde ich als Spieler komplett frustiert sein. Toll ich darf am Ende bestimmen wie sehr ich den Sith verfalle.  :q

Und ob man das in einem "Treffen" macht oder über mehre Abende ist eine andere Geschichte. Je nach dem wie weit die Ansichten auseinander liegen ist es nicht Sinnvoll, dass an einem Konflikt aufzuhängen. Eher so wie in E1-3 das langsame. Aber wenn es ein Protestant/Katholik ist, die sich sehr ähnlich sind und nur in kleinen ( wichtigen) Dingen abweichenn, dann würde ich es in einem Konflikt machen.

Dragon:

--- Zitat ---Wenn das Ergebnis eh fest steht muss ja nicht würfeln. Da ist kein Sinn dahinter.
--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---nd wie es aussieht scheint ja nicht gewollt zu sein, dass der SC sich 100% auf die Dunkle Seite schlägt, sondern der Zufall bzw. das ausspielen ob das passiert oder nicht
--- Ende Zitat ---
so sehe ich das

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