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Wer kann Zaubern und warum?

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Robert:

--- Zitat von: 1of3 am 25.09.2013 | 16:55 ---Ich finds schon merkwürdig Magie als Energie zu betrachten.

--- Ende Zitat ---
Grade im Hinblick auf die in D&D seit langem existierende Psionik(aka der Geist eines begabten/trainierten Wesens kann Energie und Materie beherrschen, sogar quasi aus dem Nichts erschaffen) ist das eine interesante Meinung.
Aber gehört das, Deiner Ansicht nach, noch zum Thema, oder ist es einen eigenen Faden wert?

Meine 2 cents:
In D&D gibt es eine Sache, die alle Settings verbindet, das Multiversum mit seinen Existenzebenen.
Die Ebenen sind ziemlich willkürlich angeordnet(als Baum, als Rad, ans Himmelskörper) und mit Ausnahme der "Prime Material Plane"(das ist da, wo in jedem Setting die Sterblichen leben) ist so gut wie jede Ebene thematisch.

Ich glaube nicht, das sich jemals ein D&D-Autor so viele Gedanken über Metaphysik gemacht hat, wie die Fans hinterher in ihre Arbeit hineininterpretieren!

Magie ist einfach da, weil es halt zum Standard eines D&D-Settings gehört, das mindestens göttliche und arkane Zauberwirker spielbare Charaktere sind.
Für mich viel interessanter waren die unzähligen Versuche neben den beiden großen(und ihrem oft ignoierten Verwandten Psionik) weitere Magieformen einzubauen.
Incarnum z.B. ist eine sich als blaues Licht manifestierende Energie, während Schattenmagie Material aus der gleichnamigen Ebene teilweise in die "Realität" der Material Plane holt.

1of3:
Ja, das ist ja ganz interessant. Aber glaubst du, das gehört noch zum Thema?

Feuersänger:

--- Zitat von: DasTaschentuch am 25.09.2013 | 15:52 ---Frage: Muß der Spieler bei euch begründen warum sein Charakter plötzlich zaubern kann?

--- Ende Zitat ---

Nein. Jedenfalls nicht im Sinne von "Der Spieler muss den SL überreden, dass der SC jetzt eine Zauberklasse nehmen darf".

Rein zur ingame-Darstellung bieten sich diverse Rationalisierungen an:
* Spontanzauberern ist das Talent angeboren, kann also auch latent sein und jederzeit zu Tage treten.
* für Wizards ist die Magie eine Wissenschaft, zu erlernen durch Studium. Wie in dem OotS-Strip: man retconnt, dass der Charakter in letzter Zeit in seiner Freizeit studiert hat.
* bei einer Divine-Klasse wie Kleriker ist es noch einfacher: "der Ruf hat dich ereilt". Götter haben eben ihre Gründe, warum sie einen jetzt zu ihrem Instrument machen.

Zugegeben, die Wizard-Geschichte ist davon die wackeligste, da ja sonst auch im Fluff steht dass erststufige Magier jahrelang ochsen mussten ehe sie den ersten Cantrip zustande brachten, während im eigentlichen Spiel schonmal alle 2-3 ingame-Tage ein Levelup drin sein kann.
Aber umgekehrt ist das ja genauso: wenn ein irgendwas eine Stufe Fighter oder Paladin nimmt, ist er auch von heut auf morgen im Umgang mit Schweren Rüstungen und allen Waffen geübt.

Kurz gesagt, so funktioniert halt das System. Wenn ich damit ein massives Problem hätte, würde ich nicht D&D spielen, sondern irgendeine kleinteilige Lebenssimulation.

Robert:
@1of3:
Zum Thema "Wer kann zaubern und warum?" gehört eventuell auch woher die Magie kommt und ob es eine Form von Energie ist(das warum),
zum Thema "Muß der Spieler bei euch begründen warum sein Charakter plötzlich zaubern kann?" gehört es nicht und letztere Frage wurde ja bereits beantwortet.

@ Taschentuch: Genug Meinungen gelesen, oder möchtest Du noch etwas über die Ingame-Logik von Klassenstufen in D&D theoretisieren?
Falls Letzteres: Ich nicht, weil ich nicht glaube, das die Bewohner eines D&D-Settings die Klassenstufen als solche wahrnehmen(mit Ausnahme der Bewohner des Settings gewisser (Web)Comics, die das Regelsystem parodieren...).

Samael:

--- Zitat von: Narubia am 25.09.2013 | 18:24 ---Naja so meinte ich das auch nicht. Aber ohne Hintergrund - nein.

--- Ende Zitat ---

Dann hast du es doch eben genau so gemeint. Der Spieler muss dich überzeugen, dass er hintergrundtechnisch die Klasse nehmen darf.

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