Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Wirkung von Magie in der Spielwelt
Rorschachhamster:
Oh, doch, weil die Regeln, von denen wir ja ausgehen (wollten ;) ), eine gewisse Sättigung an Magie vorgeben - die es eben auch hochstufigen Kämpfern, Waldläufern etc. ermöglichen, zumindest auf lange Sicht durchaus ebenbürtig gegenüber Zauberwirkern zu sein. Somit ist die Vorstellung, das keine "weltliche" Macht entstehen kann, schon mal... fragwürdig, mMn. Vielleicht haben die Magiewirkenden Klassen einen Vorteil, aber keinen absoluten Anspruch drauf. Woher diese Gegenstände kommen, darüber sagen die Wealth-by-Level Tabellen ja nichts aus... bei D&D (& damit PF) kann man wohl vom Dungeon ausgehen... >;D
Feuersänger:
Wo hast du denn das her? In 3.X - inklusive PF - ist das eben nicht so. Ein hochstufiger Vollcaster steckt einen hochstufigen Nicht- oder Teilcaster immer in die Tasche. Der Nichtcaster braucht seinen ganzen WBL ja dafür, um wenigstens ein paar der magischen Effekte emulieren zu können, die der Vollcaster aus dem Stand und kostenlos fabrizieren kann. Nur dass der Vollcaster immer aus einer zigmal größeren Bandbreite von Tricks auswählen kannn, _und_ dann noch den gleichen WBL zur Verfügung hat.
Also, von "ebenbürtig" kann da wirklich keine Rede sein.
Rorschachhamster:
--- Zitat von: Feuersänger am 3.10.2013 | 21:04 ---Also, von "ebenbürtig" kann da wirklich keine Rede sein.
--- Ende Zitat ---
Ok, das "auf lange Sicht" war wahrscheinlich etwas sehr subtil bis dusselig formuliert - es bedeutet eben, das auch wenn ein einzelner Vollcaster wahrscheinlich mit einem ebensohochstufigen Nichtcaster den Boden aufwischen kann, er das eben nicht kann sobald zwei, drei oder gar mehr in die Gleichung treten. Und das auch so ein Ding ist wenn wir über Stufen reden, wo Effekte u.U. hopp oder topp bedeuten können... auch für den Magier. Siehe Bevölkerungsverteilung und hochstufige Charaktere lt. RAW.
Oh, und Götter und deren Priesterschaften sollte man auch nicht vergessen - ein hochstufiger Kleriker ist einem hochstufigen Magier/Hexenmeister mindestens ebenbürtig und an die Vorgaben seines Gottes gebunden, was ihn zu einem Mitspieler, Antagonisten oder einer Wildcard im Spiel um die Machtergreifung von Vollcastern macht... ~;D
Alles was ich sagen will, das ist nicht so ganz schwarz und weiß und die Machtergreifung von Vollcastern ist möglich, aber nicht zwangsweise nötig in so einem Szenario. ;)
Sind die Fluffbeschreibungen der Klassen eigentlich auch RAW? ;D
Feuersänger:
--- Zitat von: Fischkopp am 4.10.2013 | 15:42 ---Oh, und Götter und deren Priesterschaften sollte man auch nicht vergessen - ein hochstufiger Kleriker ist einem hochstufigen Magier/Hexenmeister mindestens ebenbürtig und an die Vorgaben seines Gottes gebunden, was ihn zu einem Mitspieler, Antagonisten oder einer Wildcard im Spiel um die Machtergreifung von Vollcastern macht... ~;D
--- Ende Zitat ---
Klar. Kleriker sind ja auch Vollcaster. Natürlich kann es da zum Gerangel zwischen Magiern und Klerikern kommen -- und heraus kommt dann je nachdem eine Theokratie oder Magokratie.
Ob jedoch 2, 3 oder 4 Nichtcaster ausreichen, um einem einzigen Vollcaster Einhalt zu gebieten, da würd ich nichtmal unbedingt drauf wetten wollen. Die Biester haben wirklich haufenweise Tricks auf Lager.
Davon abgesehen geht es ja da weniger um direkten gewalttätigen Konflikt, sondern eher um politisches Tauziehen. Und da hat halt einfach der die Nase vorn, der einen anderen dazu bringen kann, ihn als seinen besten Freund wahrzunehmen, oder ihn rundweg mittels Gedankenkontrolle zu allem möglichen zwingen kann. Und der sich andererseits gegen ebensolche Versuche wehren bzw schützen kann. Selbst wenn ein weltlicher Politiker sich durch Items davor schützen kann, selber beeinflusst zu werden -- wenn eines Morgens ein aufgebrachter Mob auf dem Hof steht und seinen Kopf fordert, hat er ein echtes Problem. Und er kann ja nicht die ganze Bevölkerung vor magischer Beeinflussung schützen.
Arldwulf:
Das ist umgedreht aber auch ein gutes Argument gegen Magiokratien. Wenn der Herrschende gegen einen hochstufigen Magier ohnehin kaum Chancen hat, warum soll ich dann der Herrschende sein wollen? Zu viel Arbeit für zu wenig Nutzen. Das was ich will bekomme ich auch so. Und sei es mit subtiler Beeinflussung.
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