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[SaWo] Rockt euch das Savage Worlds-Krautfunding?

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Weltengeist:

--- Zitat von: Slayn am 26.07.2014 | 19:52 ---Du solltest vor allem mal mit deiner eigenen Erwartungshaltung bei der Sache etwas kritisch ins Gericht gehen.

--- Ende Zitat ---

Nö, wieso? Zunächst einmal bin ich ja gar kein Backer. Aber wenn ich es wäre, würde ich es so sehen: Jemand verspricht, bis Weihnachten 2013 ein Produkt zu liefern, und lässt sich dafür von mir Geld geben. Im Juli 2014 ist das Produkt immer noch nicht da. Mich persönlich würde es da auch nicht trösten, dass ich jetzt "Backer" statt "Kunde" (oder meinetwegen "Investor") bin. Aber das muss jeder für sich entscheiden.

Ich fände es allerdings problematisch, wenn im Crowdfunding-Bereich tatsächlich eine "Deadlines don't matter"-Mentalität herrschen würde (ob dem so ist, kann ich nicht beurteilen). Denn wenn man Projekte tatsächlich nur noch durch Leute finanzieren würde, denen es egal ist, wann (oder ob überhaupt) die unterstützten Produkte tatsächlich zustande kommen, dann reduziert sich der Kreis der Förderer schnell auf einen Bruchteil derer, die sonst vielleicht zur Verfügung stehen würden. Was mMn schade für das ganze Konzept des Crowdfundings wäre.

Draig-Athar:

--- Zitat von: Slayn am 26.07.2014 | 20:35 ---Deswegen nochmals:
Nur mit der Erweiterung: Alle beteiligten Backer _haben_ Geld an ein Projekt verschenkt bei dem sie nach Erfüllung als Bonbon ein Produkt bekommen.

--- Ende Zitat ---

Da klingt aber was Prometheus über ihr Projekt geschrieben haben irgendwie anders:

--- Zitat ---Im Grunde kaufst du ganz regulär Produkte als Vorbesteller.
--- Ende Zitat ---

Slayn:
@Weltengeist:

Es ist interessant das du das Konzept hinter dem Crowdfunding ansprichst. Hier gibt es anscheinend nämlich immer wieder extrem krasse Missverständnisse, die sich z.B. mal klären wenn man weg vom Crowdfunding und rüber zum Crowdinvesting geht.

Ein Teil davon ist: Crowdfunding ist schlicht (zweckgebundenes) Betteln um Geld das mit Bonbons als Gegenleistung versüßt wird.
Die Frage ist ja nicht gewesen: "Willst du dieses Buch vorbestellen?" sondern "Sollen wir dieses Buch überhaupt herausbringen?". Die Tatsache das Produkt und Bonbon deckungsgleich sind, bekräftigt natürlich die Vorstellung es handelt sich um eine Art von Vorbestellung, wie man auch an den Kommentaren gerade eben merkt, wobei schon Formulierungen wie "Im Grunde" genau deswegen deplatziert sind weil es einfach nicht stimmt und einen komplizierteren Sachverhalt zu sehr vereinfacht.

Im Kern stellt es sich also so dar: "Bitte schenkt uns X Euro damit wir ein Produkt herstellen und in den Vertrieb bringen können, als Dankeschön für eure Großzügigkeit erhaltet ihr dann, wenn es so weit ist, Bonbon A, B und C".

Rowlf:
Ja, Prometheus hat das "Crowdfunding" als reguläre Vorbestellung beworben. Egal, was da sonst noch "kommuniziert" wird. Das ist dann doch anders als bei Kickstarter.

Aber völlig egal: So oder so muss man sich an den Versprechungen messen lassen und hier haben sie vollkommen versagt. Ich werde definitiv nie wieder bei Prometheus etwas vorbestellen und auch allen Bekannten davon abraten. Ich hoffe, dass ich dann mit einem Jahr Verspätung endlich mein vorbestelltes Produkt bekomme.

Man sollte auch beim Crowdfunding nichts versprechen, was man nicht halten kann.

Korig:
Prometheus nicht Pegasus.

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