Pen & Paper - Spielsysteme > D&D - Dungeons & Dragons
Mit angezogener Handbremse spielen und sich dann wundern wenn es stinkt...
Rhylthar:
--- Zitat ---Nur Kann der Druide selbst dann dank Wildshape, Animal Companion und Spontanen Summonings immer noch rocken.
Und den Großteil der Heilung macht man ja in der Regel eh mit Wands und wenn der SL die ersatzlos streicht hat er das System vermutlich wirklich nicht verstanden.
--- Ende Zitat ---
Woher kommen in einem Low Magic Setting die Wands? Richtig, es gibt sie nicht sonderlich oft, wenn überhaupt.
Und klar kann der Druide noch rocken, aber er wird viel öfter, als es in einem High Magic Setting evtl. der Fall ist, mit Heilung beschäftigt sein.
Edit:
Encounter für Low Magic zu finden, die Spannung und auch Abwechslung verschaffen, wären bei mir bei 5 Monster Manuals plus Fiend Folio nicht wirklich das Problem gewesen.
blut_und_glas:
--- Zitat von: ChaosAmSpieltisch am 30.10.2013 | 19:13 ---Warum die Mühe machen, wenn es andere System gibt, die ähnlich genug sind.
Da investiere ich meine Zeit lieber in Settings.
--- Ende Zitat ---
Oder eben anders herum:
Warum die Mühe machen, wenn es andere Settings gibt, die ähnlich genug sind.
Da investiere ich meine Zeit lieber in Systeme.
Oder eben gleich in beides. D&D 3.x war und ist nach meinem Dafürhalten eine sehr dankbare Bastelgrundlage, vielleicht auch, weil die Third Party-Flut es so deutlich vorgemacht hat.
mfG
jdw
Eulenspiegel:
--- Zitat von: Ein Dämon auf Abwegen am 30.10.2013 | 20:04 ---DnD ist mMn wirklich ein System wo es schwierig ist das Magie Nievau zu ändern, ich glaub es ist einfacher bei einem "low magic item" System wie z.B. DSA die Zahl der Magischen Gegenstände hochzuschrauben als bei DnD die Items raus zu operieren.
--- Ende Zitat ---
Kommt darauf an, wie kampflastig man spielt.
Wir hatten mal eine Adels-Kampagne, wo es hauptsächlich um Intrigen, Diplomatie und Spionage ging. Der einzige Magiebegabte war der NSC-Hofmagier. Hat super funktioniert, da es keine Kämpfe gab. - Bzw. im Notfall hatte man ja seine Leibwache, die sich um das Gesindel gekümmert hat, während man selber in der Kutsche weiter verhandelt hat.
Magie wird erst dann notwendig, wenn man kampflastig spielt. - Und entgegen Gerüchten kann man D&D wunderbar ohne Kampf spielen. Ich war am Anfang auch erst skeptisch, als der SL etwas von "kampflosem D&D" erzählte. Aber als ich es ausprobiert hatte, musste ich zu meiner Überraschung sagen: Es funktioniert.
Arldwulf:
Und dann kommt es ja auch darauf an mit welchen Regeln man spielt. 4e z.B. hat Regeln zum Spiel ohne magische Gegenstände.
Und natürlich könnte man diese auch auf D&D 3.5 adaptieren. Ähnlich sieht es mit Regeln für das Spiel ohne Kampf aus, auch wenn hier dann 3.5 sicher noch mehr Fallstricke bereithält, wie die dabei noch größere Distanz zwischen Magiern und Kämpfern.
Feuersänger:
Okay, ertappt. Auch bei meinem Spielstil hat man Extra-Arbeit mit der Gegneranpassung. Ich gehe halt davon aus, was mir auch als Spieler am meisten Spaß macht. Und das ist halt eindeutig eher "starke Gegner aus den Latschen hauen" anstatt "sich an generften Gegnern die Zähne ausbeißen". Wenn es also darauf hinausläuft, dass man so oder so Arbeit mit der Anpassung hat, mach ich mir diese Arbeit lieber für das, was das spaßigere Resultat bringt.
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