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Mindjammer 2nd Edition
Slayn:
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 31.10.2013 | 15:42 ---Der Gedanke reizt mich wiederum so gar nicht. Kann vielleicht auch dran liegen, dass ich absolut keinen Draht zu Computerspielen habe ...
Wobei ich Spiele, die darauf basieren, dass man gemeinsam eine Story bastelt, wie Fiasko oder Polaris, meistens klasse finde. Aber die Vorstellung, meine Rolle als Spieler da irgendwie im Erzählraum als eine Art "Mission Control" zu verorten, gefällt mir nicht.
--- Ende Zitat ---
Hast du mal Space Alert gespielt? Hat doch auch Spaß gemacht, trotz dem fehlenden eigenen Charakter.
Das Spielen ohne eigenen Charakter, dafür mit aktiven Zugriff auf die laufende Handlung, ist halt die einzige Version, wie ich es mir vorstellen kann, wirklich alle Trans-Humanen 8etc.) Mittel ins Spiel zu bekommen und Erlebbar zu machen.
Achamanian:
--- Zitat von: Slayn am 31.10.2013 | 15:48 ---Hast du mal Space Alert gespielt? Hat doch auch Spaß gemacht, trotz dem fehlenden eigenen Charakter.
Das Spielen ohne eigenen Charakter, dafür mit aktiven Zugriff auf die laufende Handlung, ist halt die einzige Version, wie ich es mir vorstellen kann, wirklich alle Trans-Humanen 8etc.) Mittel ins Spiel zu bekommen und Erlebbar zu machen.
--- Ende Zitat ---
Das da?
http://de.wikipedia.org/wiki/Space_Alert
Ne, mit Brettspielen hab ich's auch nicht so ...
vielleicht ist das aber auch ein Hinweis darauf, dass bestimmte SF-Konzepte sich halt nur ganz schlecht für klassisches Rollenspiel eignen.
Slayn:
--- Zitat von: Rumspielstilziel am 31.10.2013 | 15:51 ---Ne, mit Brettspielen hab ich's auch nicht so ...
vielleicht ist das aber auch ein Hinweis darauf, dass bestimmte SF-Konzepte sich halt nur ganz schlecht für klassisches Rollenspiel eignen.
--- Ende Zitat ---
Was ich an der Aussage nicht ganz verstehe: Kommt es bei euch nicht vor, das man sich OOC beratschlägt oder anderen Mitspieleren zu bestimmten Aktionen rät oder ihnen Tipps gibt?
Achamanian:
--- Zitat von: Slayn am 31.10.2013 | 16:03 ---Was ich an der Aussage nicht ganz verstehe: Kommt es bei euch nicht vor, das man sich OOC beratschlägt oder anderen Mitspieleren zu bestimmten Aktionen rät oder ihnen Tipps gibt?
--- Ende Zitat ---
Doch, da habe ich gar nichts gegen, im Gegenteil.
Störend finde ich es aber, wenn ich die Geschichte, die bei all dem herauskommt, nicht mehr als Geschichte für sich betrachten kann (und die Figuren in ihr nicht mehr als Figuren für sich), ohne die Rolle der Spieler einzubeziehen. Und das wäre ja bei deinem Mission-Control-Beispiel der Fall: Das, was im Spiel geschieht, erklärt sich nur darüber, dass die Spieler sozusagen in die Welt der Erzählung hineingenommen werden; ohne ihre Rolle als Mission Control ließe sich die Geschichte nicht erzählen.
Das käme mir etwa vor wie ein Autor, der im Roman mit seiner Hauptfigur zu sprechen anfängt. Was in der Literatur ein lustiges oder interessantes Stilmittel sein kein - im Rollenspiel interessiert mich das aber weniger, da will ich eine Geschichte, die mich mitreißt, und keine formalen Spielereien.
Slayn:
Schon interessant, wie unterschiedlich Assoziationen doch sein können.
Ich habe bei dem Gedankengang zwei "Bilder" vor meinem inneren Auge: Ein Chose-Your-Own Buch, a la Einsamer Wolf, das nach einer gewissen zeit selbst weiterblättert, wenn man nichts macht und die Möglichkeit, entspannt meine Lieblingsserie zu sehen und da, wo ich denke es bringt was, Eingreifen zu können.
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