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[Film] Robocop

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Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Medizinmann am  8.02.2014 | 16:48 ---
Jeder der sich mit Cybertech beschäftigt (z.B. Shadowrunspieler) und erkennt das eine normale Hand in einem Cyborgkörper der größte Schwachsinn ist weil man Nerven ,Muskeln und Blutversorgung aufrecht erhalten muss und eine ganze "Cyberhülle" für den gesammten Arm erstellen   um die Hand  und die Rumpfstruktur die über die Schulter zum Torso erhallten bleiben muss drum herumbauen muss. Und das ist Schwachsinn, vor allem wenn es viel einfacher geht, wenn man alles abhackt und einen ganz einfachen Cyberarm bauen könnte(was sie ja mit seiner Linken Seite gemacht haben).

--- Ende Zitat ---
Tastsinn?

YY:

--- Zitat von: Seuchentänzer am  9.02.2014 | 23:30 ---Tastsinn?

--- Ende Zitat ---

Das kann man heute keinem mehr erzählen, dass das 2028 nicht auch mit einer Roboterhand (besser) gegangen wäre.
Zumal sich der neue Robocop im Vergleich mit dem Original bewegt wie Baryshnikov ;)
Dass da nirgends taktiles Feedback sein soll, ist schon ein ziemlich schmales Brett.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Und ein anderer Mensch im Film spielt mit einer künstlichen Hand recht passabel Gitarre - der nötige Techlevel ist also filmintern auch schon postuliert...
(Nebenschauplätze ftw  ;D)

(Edit: Spoiler eingefügt)

Ranor:

--- Zitat von: Xemides am  8.02.2014 | 23:51 ---TIefgründige politische Aussage, gute Schauspieler.
--- Ende Zitat ---
Bitte was!? Wo hast du denn da eine "tiefgründige politische Aussage" gesehen? Außer halbgaren Dronenanspielungen und völlig misslungen Satireversuchen war da nix. Das reine Erwähnen erzeugt noch längst keine "tiefgründige politische Aussage".

Ansonsten hier meine 10 Cent zum Film:

Robocop (2014): Dieses Projekt war von Beginn an zum Scheitern verurteilt. Ein Remake zu einem der größten Klassiker der 80er Jahre, zu einem Meilenstein des Science Fiction-Kinos und, dies ist sehr wichtig, zu einem Paul Verhoeven-Film. Der echte Robocop ist thematisch und ästhetisch so tief in den 80er Jahren verwurzelt das eine "zeitgemäße Neuinterpretion" nur schiefgehen konnte. Dabei ist am neuen Robocop nicht alles schlecht. Ungefähr 0,75 Actionszenen sind zumindest ganz nett und der Film ist größtenteils handwerklich okay. Der Rest aber versumpft durch ein lächerlich schlechtes Drehbuch, welches versucht einen aktuellen politischen Bezug einzubauen und dabei an seinem eigenen, minimalem Anspruch scheitert. Ein blasser, unfähiger Hauptdarsteller sowie das weglassen jeglicher interessanter Figuren unterbinden jedes Interesse an dem was da gezeigt wird, effektiv.
Am meisten aber schmerzen die kleine Verweise auf das Original, sei es das Zitieren des Themas von Basil Poledouris oder das Belächeln des ursprünglichen Anzugs. In diesen Momenten wird jedes Mal sehr deutlich mit was für einem inferioren Film man es hier zu tun hat.
Sollte wirklich jemand Robocop losgelöst vom Original schauen, dann ist es ein minimal unterhaltsamer Film ohne jegliche Höhepunkt. 1/5
Als Remake betrachtet versagt der Film aber auf ganzer Linie und zeigt nach Total Recall wiederholt, das man Paul Verhoeven-Filme lieber in Ruhe lassen sollte. 0/5

Vash the stampede:
Ich frage mich, wieso du dir den Film ueberhaupt angeschaut hast. Abgesehen davon stand dein Urteil schon auf Seite 1 dieses Threads.

Lichtschwerttänzer:
@YY

Wurde im Film angespielt mit Tastsinn bzw der Feinmechanik sind sie nicht so weit, der Doc könnte das auch  aus reinem Mitgefühl gemacht haben

@Ranor

Stimmt, die Freiheit vs Sicherheit Botschaft war nach ca 2 Minuten absolut offensichtlich

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