Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Begegnungen an das Gruppenniveau anpassen?
Luxferre:
Aus meinem anderen Thread, kamen für mich folgende Fragen auf:
Sollte bei DnD jeder Encounter an die Gruppenstufe angepasst sein?
Sollten alle Encounter an das spielerische Niveau der Gruppe angepasst sein?
Ist es überhaupt wünschenswert, alle Gegner immer für die Gruppe auch schaffbar zu designen?
Ausgehend von diesem Posting:
--- Zitat von: Chris H. am 16.12.2013 | 23:23 ---Wobei man erwähnen muss, dass wir in einem relativ freien Sandbox-Setting spielen und uns auch z.T. aussuchen können, ob wir einen Encounter machen wollen, oder nicht. Und uns die Tatsache, dass wir uns FÜR einen Encounter entschieden haben, auch schon fast mal den Hals gekostet hat, weil die Gegner nicht unbedingt immer unserem Level entsprechen müssen.
--- Ende Zitat ---
möchte ich diese Fragen (bewusst offen) in den Raum werfen.
Nehmen wir mal Standardmodule oder Abenteuerpfade. Da sind alle Begegnungen der Gruppenstufe angepasst. Und das zieht sich bei einem AP auch gern über 15-18 Stufen hin.
Jede Begegnung ist so designt, dass es mindestens eine Möglichkeit gibt, sie zu überwinden.
Auch das spielerische Niveau ist natürlich ein wichtiger Punkt.
Der SL hat es in der Hand, einen Encounter derart schwierig für die Gruppe zu gestalten, dass ein normalerweise passender Gegner für die Gruppe unschaffbar wird.
Und die letzte Frage ist eher der innerweltlichen Plausibilität geschuldet.
Sollen die SC nur Monstern begegnen, die auch wirklich schaffbar sind? Sind grüne, alte Drachen für eine Stufe 3 Gruppe zuviel des Guten?
Mich würde interessieren, wie eure Sicht als SL und eure Sicht als Spieler ist.
Glgnfz:
Die Frage ist ja soooo 2007! ::)
In meinen Augen sollte sie nicht angepasst sein. So.
Luxferre:
--- Zitat von: Glgnfz am 17.12.2013 | 08:09 ---Die Frage ist ja soooo 2007! ::)
--- Ende Zitat ---
Und Du bist ja soooo 1986 ~;D
Arldwulf:
Ein klares nein. Gegner sollten auch von Zeit zu Zeit auf herkömmlichem Weg unschaffbar sein. Um andere Wege erforderlich zu machen. Gleichzeitig entwertet es Spielerentscheidungen wenn man egal ob sie nach rechts oder links gehen die immer gleiche Herausforderung wartet.
Nachtfrost:
Da in meiner Gruppe zu Maximalzeiten 6-7 Spieler antreten, von denen die Hälfte Optimierer sind, passe ich jeden Encounter nach oben an, damit die Kämpfe nicht zur langweiligen Lachnummer verkommen. Wobei ich es den Spielern auch mal gönne mit ihren Chars zu protzen und mal eben 3 Mooks in einer Runde wegzucleaven.
Von Anpassung nach unten halte ich nichts. Es muss nicht jeder Encounter schaffbar sein. Das ist für mich nicht plausibel. Encounter heißt ja auch "Begegnung" und nicht "Frühstück".
Gerade im Rahmen einer Sandbox kann es jenseits des Startgebietes schnell schwere Encounters geben. Aber da ist der SL in der Pflicht das vorher auch über Hinweise zu vermitteln.
Kleine Anekdote am Rande: Da gab es mal eine Stufe 1 Gruppe, die durch das Königreich reiste und sich zur gefährlichsten Gegend durchfragte. Und als sie im ersten Kampf einen TPK hingelegt haben, wurde dumm geguckt.
Klassisches Beispiel für unterschiedliche Erwartungshaltung und schlechte Kommunikation auf beiden Seiten. Aber im nachhinein lustig. Den TPK hatten wir uns verdient. ;D
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
Zur normalen Ansicht wechseln