Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Charaktergenerierungsmethode
Narubia:
--- Zitat von: Slayn am 7.01.2014 | 13:35 ---@Narubia:
Schau dir die APs mal genauer an. Der gesetzte Benchmark ist: 2x Tier 3 und jeweils 1x Tier 2 und Tier 1 Klasse mit dem Äquivalent zu PB25, keine Inherent Boni möglich. Das setzt hier den Schwierigkeitsgrad auf "Schwer".
--- Ende Zitat ---
Soll ich dir solche "für Gruppen vorgefertigte Szenarien" in der Luft zerfetzen, soll ich dir ein paar Threads hier im Forum verlinken (z. B. den letzten, großen von Darius) oder merkst du selbst, dass die nur für einen verschwindend geringen Anteil der Spieler überhaupt Sinn machen?
Für mich sind solche Einschätzungen eher das Gegenteil: Der ideale Beweis, dass die Balance von den Spielern/dem Spielleiter geschaffen werden/gehalten werden muss, weil das Spiel alleine dazu nicht in der Lage ist. Für 3.X und Pathfinder hingegen gilt weiterhin sogar Folgendes: Auf hohen Stufen kann die Balance nur mit sehr großen Umständen überhaupt gehalten werden.
Slayn:
@Narubia:
Wahrscheinlichen "ticken" wir da nur anders. Wenn mir, als SL, bewusst ist, welche Kalkulation hinter dem angestrebten Schiwerigkeitsgrad stand, dann kann ich das entweder leicht an die Realität am Spieltisch anpassen oder ich lache still in mich hinein, wenn sie die Spieler wie die Könige fühlen.
Narubia:
Vernünftige Spieler, die bereits Erfahrungen mit 3.5 haben und auch nur annähernd versuchen, ihren Charakter auszureizen, sprengen diese Kalkulationen problemlos. Das sind dann auch nicht mehr "leichte Anpassungen", sondern grundlegende Veränderungen des Encounters. Diese "Kalkulationen" kannst du dann getrost in die Tonne werfen und den CR um 2-4 erhöhen, indem du das Doppelte bis Vierfache an Monstern schickst.
6:
--- Zitat von: Narubia am 7.01.2014 | 13:49 ---Für mich sind solche Einschätzungen eher das Gegenteil: Der ideale Beweis, dass die Balance von den Spielern/dem Spielleiter geschaffen werden/gehalten werden muss, weil das Spiel alleine dazu nicht in der Lage ist. Für 3.X und Pathfinder hingegen gilt weiterhin sogar Folgendes: Auf hohen Stufen kann die Balance nur mit sehr großen Umständen überhaupt gehalten werden.
--- Ende Zitat ---
Funny that You write that.
Ich habe gerade einen Vorlesungsbeitrag von Rob Daviau (Autor des Spieles Risiko Evolution/Risk Legacy) gesehen. Dort beschreibt er wie er versucht hat die Balance beim Spiel Risiko Evolution (Ein Spiel mit permanenten Setupänderungen über mehrere Spiele hinweg) zu halten. Kurzfassung:1. Das geht nicht. Ausser Du gibst den Spielern die Möglichkeit die Balance selber zu schaffen. 2. Je mehr Spiele Du als Autor einplanst bis zu zur endgültigen Endsituation, desto mehr Unabwägbarkeiten musst Du vorher austarieren und desto mehr Spielwerkzeuge musst Du den Spielern zur Verfügung stellen. Ab einer gewissen Anzahl an Spielen ist das nicht mehr sinnvoll möglich.
Im Prinzip beschreibst Du ein generelles Problem bei Spielen mit permanenten Setupänderungen über mehrere Spiele oder Abenteuer hinweg.
Arldwulf:
--- Zitat von: 6 am 7.01.2014 | 14:51 ---Im Prinzip beschreibst Du ein generelles Problem bei Spielen mit permanenten Setupänderungen über mehrere Spiele oder Abenteuer hinweg.
--- Ende Zitat ---
Ich denke man muss sich hier klarmachen dass es nicht einfach nur Balance oder nicht Balance gibt. Sondern viele feine Abstufungen. Es ist also nicht nur "fällt der Turm oder fällt er nicht" sondern auch: "Wann wackelt er, und wie viel Gegenwind hält er aus?"
Wenn man über die Balancingprobleme bei D&D 3.5 spricht ist aber üblicherweise nicht gemeint dass man nicht alle Unwägbarkeiten berücksichtigen kann, sondern dass schon die grundlegenden Konzepte, Gegner und üblichsten Charakteroptionen nicht gegeneinander ausbalanciert sind. Das was mit Balancingproblemen bei Risiko gemeint ist muss hier also nicht das gleiche sein wie das bei D&D 3.5
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