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[Erzählt mir von]Early Dark RPG
K!aus:
Das Prinzip der Stacks ist wirklich interessant.
Scheinbar geht es darum so viele Stacks wie möglich zu realisieren, da sich Stacks mit gleicher Würfelanzahl aufheben. Und anschließend wird scheinbar pro übrig gebliebener Stack eine Aktion ausgeführt und zwar mit den Anzahl an Würfeln, die in dem Stack sind.
--- Zitat von: Blizzard am 10.01.2014 | 15:09 ---Ging mir genau so. Ich hege nur die Befürchtung, dass es für meinen Geschmack zu taktisch sein könnte.
--- Ende Zitat ---
Zu taktisch ist natürlich subjektiv, aber rein vom Aufwand müsste dann jede Probe wirklich entscheidend sein. Oder gibt es schnellere Proben für Dinge wie Schlösser knacken. Und wie ist es mit Massenkampf, ist der vorgesehen? Wenn ich als SL jedes Mal einen Stack für einen der zehn Gegner aufbauen muss würde ich kirre werden. :D
Auf der anderen Seite stelle ich mir soziale Konflikte damit auch interessant vor, ähnlich wie bei SoIF. Mit den verschiedenen Stacks lassen sich quasi verschiedene Argumente oder Aspekte einer Diskussion ausspielen.
Gruß,
-- Klaus.
Blizzard:
--- Zitat von: Klaus am 10.01.2014 | 17:15 ---Das Prinzip der Stacks ist wirklich interessant.
Scheinbar geht es darum so viele Stacks wie möglich zu realisieren, da sich Stacks mit gleicher Würfelanzahl aufheben. Und anschließend wird scheinbar pro übrig gebliebener Stack eine Aktion ausgeführt und zwar mit den Anzahl an Würfeln, die in dem Stack sind.
--- Ende Zitat ---
Ja, das klingt interessant. Aber wozu unterteile ich die Würfel überhaupt in Stacks, wenn ich einige später nicht nutzen kann, da sie sich aufheben? Ich sehe momentan einfach keinen Sinn darin bzw. dahinter.
--- Zitat von: Klaus am 10.01.2014 | 17:15 ---Oder gibt es schnellere Proben für Dinge wie Schlösser knacken. Und wie ist es mit Massenkampf, ist der vorgesehen? Wenn ich als SL jedes Mal einen Stack für einen der zehn Gegner aufbauen muss würde ich kirre werden. :D
--- Ende Zitat ---
Genau das meinte ich mit "zu taktisch" bzw. meine Bedenken gehen in die gleiche Richtung.
LushWoods:
Tatsächlich war es für meinen Geschmack schon etwas zu viel Setting-Background.
Das macht beim Lesen unheimlich Spaß, aber in der Praxis bleibt halt von dem reichen Hintergrund oft nicht viel übrig, weil die Aufmerksamkeitsspanne von ca. 50% meiner Gruppe da recht begrenzt ist :)
Und eben dieser Völkermix. Auch sehr spannend und originell, aber schwierig sich das konkret vorzustellen.
Für mich bleibt das perfekte S&S Setting bisher Totems of the Dead. Genau der richtige Mix aus Originalität und Verständlichkeit.
K!aus:
--- Zitat von: Blizzard am 10.01.2014 | 17:50 ---Ja, das klingt interessant. Aber wozu unterteile ich die Würfel überhaupt in Stacks, wenn ich einige später nicht nutzen kann, da sie sich aufheben? Ich sehe momentan einfach keinen Sinn darin bzw. dahinter.
Genau das meinte ich mit "zu taktisch" bzw. meine Bedenken gehen in die gleiche Richtung.
--- Ende Zitat ---
Wie ich das verstehe willst du eine Zielnummer unterwürfeln, sagen wir wie in dem Beispiel eine 8.
Jetzt kannst du einen Stack aufmachen mit einem W10, der kleiner gleich 8 zeigt.
Ein zweiter Stack mit zwei W10, deren Summe kleiner gleich 8 zeigt.
Einen dritten Stack mit drei W10, deren Summe kleiner gleich 8 zeigt und so weiter ...
Es wird also immer unwahrscheinlicher, dass du viele W10 zusammenaddieren kannst und das Ergebnis immernoch kleiner 8 ist.
Und der zweite Teil des Systems sagt, dass du mit den Würfeln eines Stacks, der sich nicht aufgehoben hat, anschließend die Wirkung ausfwürfeln darfst. Also möchtest du Stacks schaffen, die möglichst viele Würfel enthalten.
Und was man scheinbar auch nicht vergessen darf, dass beide Parteien (!) mit den Stacks würfeln dürfen, die übrig bleiben.
Stell dir vor, dass du mit vier Würfeln 1,2,2,3 gewürfelt hast. Du könntest alles zu einem Stack zusammenfassen und der würde mächtig reinhauen - du darfst mit 4W10 die Wirkung auswürfeln. Allerdings hättest du dann nicht die Chance einen Stack des Gegners abzupuffern.
Du könntest auch zwei 2er Stacks drauß machen und damit dessen 'mittleren Erfolge' puffen, läufst aber Gefahr, dass was dickeres durchkommt.
Oder du machst einen 1er und einen 3er Stack drauß, dann würdest du was kleines und was dickes puffern - aber falls dein Gegner zwei 2er Stacks hat schlägt er dir zwei mittlere Wunden und du machst ihm eine dicke (3er) sowie eine Schramme (1er).
Das Regelsystem scheint eben sehr direkt zu sein, dass nicht wie bei 'klassischen' Systemen Angriff (und vllt. Verteidigung) gewürfelt wird, sondern jeder Spieler wirft alles in den Pott und muss mit dem Ergebniss angreifen und verteidigen, d.h. er kann sich direkt entscheiden hart durchzuschlagen, dafür nichts abweheren zu können.
Es ist also mehr wie 'Pokern'. Es ist nicht wie bei anderen Systemen, dass man halt Erschwernis +4 oder Finte +2 ansagt und dann allerdings doch vom Würfelglück abhängt. Nein, du musst überlegen ob dein Gegner dir viele Nadelstiche verpassen möchte (viele kleine Stacks) oder krass eins überbraten will (ein großer Stack) und so musst du auch deine Stacks wählen und hoffen, dass du deinen Gegner richtig eingeschätzt hast.
Gruß,
-- Klaus.
Blizzard:
@Klaus: Danke für die Erklärungen & Beispiele-jetzt ist mir das System etwas klarer geworden. Dieses System mit dem Bilden von Würfelstacks ist mir nicht neu, in AlphaOmega z.B. wird das ähnlich aber auch einfacher &intuitiver gehandhabt. Was mir aber noch nicht ganz klar ist, ist die Sache mit dem gegenseitigen Aufheben der Würfelstacks. Wozu soll das gut sein? Oder ist das einfach nur ein Teil des Risikos, das dieses System mit sich bringt?
Edit:
--- Zitat von: LushWoods am 10.01.2014 | 19:09 ---Für mich bleibt das perfekte S&S Setting bisher Totems of the Dead. Genau der richtige Mix aus Originalität und Verständlichkeit.
--- Ende Zitat ---
Was ist das denn? Sagt mir gar nix...
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