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[Ernst gemeinte Frage] Führt Pathfinder zum Munchkin-Gaming?

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Slayn:

--- Zitat von: Archoangel am 28.01.2014 | 18:49 ---Ja aber - ist das dann überhaupt noch ein Rollenspiel, oder eher eine Art von Brettspiel-Resourcenmanagenent-Simmulation? Klar - für gutes Rollenspiel braucht es keine Regeln, aber wenn ich mir gerade so vorstelle, dass es da draußen doch wohl einige Leute gibt, die außer Pathfinder keine Rollenspiele kennen ... da graut es mir irgendwie. Wo ist den bitteschön der Mehrgewinn zu den Klassen auch noch X Unterklassen anzulegen, die zum Teil noch allmächtiger (im Kampf) wirken als ihre Grundklasse? Von Feats und Traits mal ganz zu schweigen. Die Onzepte, die ich vorgestellt bekommen habe, ... erschrecken mich doch sehr.
--- Ende Zitat ---

Ich denke, du verrennst dich da etwas. Wie 1of3 schon sagte, PF Charaktere haben nicht mehr ganz so deftige Macht-Ausreißer wie 3.5 Charaktere und etliche ehemalige Super-Optimierer knirschen mit den Zähnen wenn sie PF spielen sollen. Die Charaktere halten nur weitaus länger durch als in der 3.5 und haben auch mehr "Lückenfüller"-Optionen für die Stellen, an denen sie sonst nichts machen könnten.
Das ist deswegen nicht schlimm, weil es auch eine Änderung in der angedachten Größe der Abenteuer mit sich bringt. So ein typischer Story Arc geht über 5 Stufen, eine Kampagne über 15 Stufen, bis sie komplett erzählt ist.
Klar, das erfordert Umdenken beim SL wenn er das Abenteuer baut, wenn das aber mal sitzt kommt erfreulich gutes Rollen- und Story-Spiel dabei rum.

ChaosAmSpieltisch:
War Munchkin-Gamining nicht das, wo man auf Teufel komm raus die Regeln gebogen (um nicht gebrochen zu sagen) hat, den Mitspielern das Spotlight gestohlen hat, und sich selbst in den Vordergrund gestellt hat?

Also ich mag PF, es hat seine Vorteile gegenüber 3.5 finde ich.

Und das man Larger Than Life spielt bevorzuge ich, aber das ist kein Munchkinspiel.

Space Pirate Hondo:
So schlimm ist das ganze gar nicht. Sobald du die d20 Grapple Regeln verstanden hast, werden dir sonstigen Regeln wie ein Ponyhof vorkommen. Was meinst du wie ich manchmal an dem Grapple optimierten Char meines Spielers verzweilfe, dennoch finde ich immer wieder legtime Regeln seine Optimierung obsolet zu machen.

AcevanAcer:
Pathfinder ist wie Fishermint Friend, sind die Spieler zu stark, bist du zu schwach.

Pathfinder setzt Regelkenntnis vorraus, anderst wie bei DSA in der der Spielleiter mangelnde Regelkenntnis durch Handwedeln kompensieren kann, bestraft Pathfinder mangelnde Vorbereitung mit dem Zerlegen der Begegnungen. Hat man sich damit angefreundet kommt der High Fantasy Graben an dennen zahlreiche Spielleiter verzweifeln weil sie sich ihr Abenteuer durch einen Fliegenzauber sprengen lassen. Wahrscheinlich ist Pathfinder einfach nicht geeignet für deinen Spielstil, aber mit überblähtem Ego von Spielern hat das nichts zu tun, nur mit deiner Unkenntnis des Systems.

Gorilla:
Mir ging es tatsächlich ganz genauso wie Archoangel. Mein PF-Kram ist auch komplett verkauft.

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