Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20

[Ernst gemeinte Frage] Führt Pathfinder zum Munchkin-Gaming?

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Luxferre:

--- Zitat von: Gorilla am 28.01.2014 | 19:40 ---Mir ging es tatsächlich ganz genauso wie Archoangel. Mein PF-Kram ist auch komplett verkauft.

--- Ende Zitat ---

Und das Gate haste auch gleich mitverlassen  :d

Ernst: dito! Ich bin es so leid, dieses System zu leiten, muss aber meine beiden Kampagnen noch zuende bringen. Ohne die tolle Aussicht auf etwas besseres ... nee, darüber denke ich lieber gar nciht nach.
Was Wellentänzer da sagt, ist schon die destillierte Quintessenz dessen, was zu sagen ist. Könnte man jetzt nochmal selbt umformulieren, oder schlicht pluseinsen. Daher:


--- Zitat von: Wellentänzer am 28.01.2014 | 19:04 ---Gamismus. Kann man Freude dran haben. Ich würde dafür immer D&D 4E bevorzugen, weil ich das designtechnisch in quasi allen Belangen schlicht für überlegen und  intelligenter halte als 3.5 bzw. PF. Aber die grundsätzliche Richtung ist selbstredend die gleiche. Wer nicht auf Dungeoncrawling in Verbindung mit Ressourcenmanagement steht, sollte da seine Finger davon lassen. NATÜRLICH ist auch mit PF oder 4E vollkommen problemlos "tolles Rollenspiel" möglich. Der Fokus ist jedoch ein anderer, nämlich die von Dir etwas überspitzt angeführte "Brettspiel-Ressourcenmanagenent-Simulation".

--- Ende Zitat ---

+1

Slayn:
Jupp, aber damit sind wir wieder beim guten alten Punkt: "Ins System integrierter Spielstil" und warum es einfach mal sucked, wenn man den nicht nutzt, nutzen kann oder zu nutzen weis.
Dabei will ich jetzt Niemanden Unfähigkeit unterstellen, viele Leute, etwa der Archo sind ja schon lange genug bei D&D mit dabei, nur wird das Ganze halt imemr unflexibler und mehr auf den Punkt ausgerichtet als früher.

Luxferre:
Nunja, man gaukelt sich ja anfangs Flexibilität durch Wahlmöglichkeiten vor. Ist es ja aber gar nicht. Denn der am stärksten und dominant unterstützte Spielstil ist doch ziemlich unflexibel in den Stein gemeißelt.

Ich sehe es so, wie der Junge Hotzenplotz es irgendwo ausdrückte: wer etwas anderes spielen will, hat eine fickenfacken Riesenrollenspiellandschaft zur freien Auswahl mit unzähligen Systemen, die seinen Stil besser bedienen, als PF/D&D. Und wer dann immernoch PF/D&D spielt und auf die Idee kommt noch zu jammern und dem die Krone aufsetzt, weil er aber doch beim System bleiben will ... ist schlicht und ergreifend Masochist allererster Güte. Und hat Mitleid nicht verdient.

Archoangel:
Irgendwie gewinne ich den Eindruck 3.X 10 Jahre lang falsch gespielt zu haben ... zumindest falsch im Sinne der Erfinder. AD&D war da irgendwie anders: man konnte so ziemlich jeden Spielstil damit bedienen und ich habe weis Gott unterschiedliche AD&D Gruppen kennen gelernt. PF scheint da einen ganz anderen Weg zu gehen. Eigentlich haben wir 3E immer irgendwie wie 2nd gespielt und auf Stufe 13 aufgehört weil es uns zu bekloppt wurde ... am Ende lags dann nicht am System sondern an unserer Sicht ... seltsam.

Slayn:

--- Zitat von: Archoangel am 28.01.2014 | 20:57 ---Irgendwie gewinne ich den Eindruck 3.X 10 Jahre lang falsch gespielt zu haben ... zumindest falsch im Sinne der Erfinder. AD&D war da irgendwie anders: man konnte so ziemlich jeden Spielstil damit bedienen und ich habe weis Gott unterschiedliche AD&D Gruppen kennen gelernt. PF scheint da einen ganz anderen Weg zu gehen. Eigentlich haben wir 3E immer irgendwie wie 2nd gespielt und auf Stufe 13 aufgehört weil es uns zu bekloppt wurde ... am Ende lags dann nicht am System sondern an unserer Sicht ... seltsam.
--- Ende Zitat ---

Was ist daran seltsam? Wir hatten uns doch z.B. mal an anderer Stelle darüber unterhalten, das ich eine andere Sicht auf D&D habe weil ich durch eine andere Zielgruppe sozialisiert wurde. Für mich persönlich hat sich so rein gar nichts geändert und die neuen ABs, APs oder Dungeons spielen sich noch genau so wie die alten. Qualitativ sehe ich jetzt keinen Unterschied zwischen Castle Ravenloft, Pharaoh oder einem Adventure Path.
Dementsprechend muss ich annehmen dass ich immer noch genau zu der Zielgruppe gehöre, auf die das Ganze zugeschnitten ist und du dich an einer Stelle von der eigentlichen Zielgruppe wegbewegt hast, das aber in den älteren Editionen nicht aufgefallen ist, da diese flexibler gestaltet waren.

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