Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
[PF] Einsatzmöglichkeiten für Aid Another (aus dem Skull & Shackles-Diary)
Narubia:
Hier behauptest du das Gegenteil:
--- Zitat von: Slayn am 4.02.2014 | 16:36 ---Nein, Narubia. Du baust gerade einen unglaublichen tollen Fall von "Dyfunktionalem Spiel" auf, da du auf Teufel komm raus Elemente aus dem Sim-Spiel mit Elementen aus dem Gam-Spiel kreuzen willst, was aus Erfahrung immer zu katastrophalen Folgen führt.
--- Ende Zitat ---
Slayn:
--- Zitat von: Narubia am 4.02.2014 | 22:51 ---Hier behauptest du das Gegenteil:
--- Ende Zitat ---
Mache ich an der Stelle ja auch. "Dysfunktionales Spiel" geschieht ja auch dann, wenn man die Brücken zwischen zwei Spielstilen abbaut und keine glatten Übergänge zulässt.
In dem Fall handelt es sich konkret um den Übergang Mechanik zu Kopfkino und welche Folgen daraus entstehen. Hier, in dem Fall über den wir reden, wird der Mechanik Grenzen durch die Vorstellung von "Realismus" gesetzt, dagegen rein mechanischen Lösungen bevorzugt behandelt. Das ist ein Widerspruch der im Raum steht und geklärt werden sollte.
Konkret gesagt merkt man das, indem man durch Zauber alles lösen kann, während man durch Nutzung der "natürlichen" Ressourcen eines Charakters immer im Wettstreit mit dem "Gefühl nach Realismus" steht. Werd dir bitte mal darüber klar.
Nukleon:
Ich fühle mich vom dem Thread-Titel dezent ver***scht. Anstelle von Einsatzmöglichkeiten von Aid-Another Aktionen zu lesen muss ich eine Privat-Fehde auf untersten Niveau ertragen.
Ich spiele leider schon seit einigen Jahren kein D&D mehr und habe mich seitdem spielleitertechnisch sehr stark weiterentwickelt, deswegen kann ich das schlecht beurteilen. Ich bin aber auf jeden Fall auf der Gamisten/Spielmechaniker-Seite. Wenn die Spieler den Wunsch hegen, ein Problem gemeinsam zu lösen, dann sollen sie gemeinsam werfen dürfen. Dann wird eben überlegt, wie man es harmonisch in die Welterzählung einbauen kann. So pauschale Aussagen: "Das ist aber so nicht realistisch." Oder "Bei mir wird das überhaupt nicht gehen das man da zu zweit dran werkelt" sind wenig hilfreich und klingen nach Spielerkleinhalten / Spielleiterwillkür.
Außerdem sollte man auch die relativen Boni betrachten. Während man bei DC 10 (skaliert) mit +2 nur einen um 10% erhöhte Erfolgswahrscheinlichheit hat, ist es bei DC20 eine um 300% (relativ) erhöhte Wahrscheinlichkeit (von 5% auf 15%). D.h. jemandem von dem eh erwartet wird, dass er es schafft muss man nicht helfen. Aber gerade wenn dem Underdog geholfen wird von anderen Gruppenmitgliedern dann bietet das Potential für schönes Rollenspiel.
Fazit: Nicht die Momente suchen wo man dem +18 Char hilft, sondern dem +2er, so dass man direkt fühlt, dass die Kooperation einen sichtbaren Mehrwert gebracht hat. Dann klappt's auch in der Gruppe^^
Slayn:
--- Zitat von: Nukleon am 4.02.2014 | 23:09 ---Außerdem sollte man auch die relativen Boni betrachten. Während man bei DC 10 (skaliert) mit +2 nur einen um 10% erhöhte Erfolgswahrscheinlichheit hat, ist es bei DC20 eine um 300% (relativ) erhöhte Wahrscheinlichkeit (von 5% auf 15%). D.h. jemandem von dem eh erwartet wird, dass er es schafft muss man nicht helfen. Aber gerade wenn dem Underdog geholfen wird von anderen Gruppenmitgliedern dann bietet das Potential für schönes Rollenspiel.
Fazit: Nicht die Momente suchen wo man dem +18 Char hilft, sondern dem +2er, so dass man direkt fühlt, dass die Kooperation einen sichtbaren Mehrwert gebracht hat. Dann klappt's auch in der Gruppe^^
--- Ende Zitat ---
Sehr guter Beitrag, sehr schön zu lesen und präzise auf den Punkt. Danke.
6:
--- Zitat von: Slayn am 4.02.2014 | 23:08 ---Mache ich an der Stelle ja auch. "Dysfunktionales Spiel" geschieht ja auch dann, wenn man die Brücken zwischen zwei Spielstilen abbaut und keine glatten Übergänge zulässt.
--- Ende Zitat ---
Dysfunktionales Spiel passiert aber nur dann, wenn die Runde den Mitspielern keinen Spass macht. Es ist also vollkommen egal welche Regelung er jetzt genau verwendet. Das Spiel wird erst dadurch dysfunktional, wenn die Mitspieler mit einem schlechten Gefühl nach Hause gehen. Jetzt könntest Du argumentieren, dass ja Feuersänger mit so einem Gefühl aus der Runde raus gegangen ist. Dagegen kann man dann aber sagen, dass hier die Dysfunktionalität durch die verschiedene Erwartungshaltung an das Spiel erfolgt ist. Die genauen Regelauslegungen sind dabei nur Symptome des eigentlichen Problems.
Übrigens ist es vollkommen egal wieviele Leute hier im Forum mit welcher Erwartungshaltung auch immer argumentieren. "Wichtig ist auf`m Platz!" Wenn die Runde den Spielern, so wie sie läuft, Spass macht, dann haben die Spieler der Runde Recht und nicht die Leute hier im Forum.
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