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[SERIE] True Detective

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Nocturama:
Ich fand's keine Minute langweilig, aber da einer meiner Lieblingsregisseure Jim Jarmusch ist, zeigt das schon, dass mich langsame Filme nicht im geringsten stören  ;)

Ich persönlich stehe auf coole Dialoge und die gibt es da zur Genüge - unverständlich fand ich die nicht und ich hatte auch nicht das Gefühl, dass Rusts philosophische Abhandlungen einfach nur "schau mal, wir sind klüger als ihr" sein sollten. Ich finde die beiden Protagonisten gut gezeichnet und ich finde es spannend, deren Weg mitzuverfolgen.
Dazu kommt noch eine richtig gute Kameraführung und Bilder. Zusammen hat die Serie eine für mich eine packende Atmosphäre geschaffen, in der alles irgendwie ein wenig unwirklich ist, alles ein wenig verrottet ist und man immer so ein Gefühl im Nacken hat, dass mehr hinter der Realität steht, als man gerne wissen will - was den Chambers/Lovecraft-Anteil an der Serie ausmacht.
Mir hat so auch das Ende sehr gut gefallen, das nicht bei allen gut ankam - Mann, das war einfach creepy.

Für viele - jedenfalls nach dem Internet zu urteilen - lag auch ein großer Teil des Spaßes darin, in bester Krimi-Manier auf Details zu achten (egal ob in Bildern oder Dialogen) und zu spekulieren. Denn die Details sind (anders als bei Beispielsweise "Lost") nicht einfach nur beliebig, sondern sehr gezielt gesetzt.

Red White Dragon:

--- Zitat von: Orko am 24.03.2014 | 11:18 ---Sorry, da vergeht mir jede Lust zu beschreiben, was mir an Serien wie True Detective, Breaking Bad, Twin Peaks und dergleichen gefällt.
Perlen und Säue und so.

--- Ende Zitat ---

Komisch, Breaking Bad ist eine meiner Lieblingsserien. Da passiert auch mal was, nicht wie bei True Detective, wo es nur langweiligen Dialog gibt.

scrandy:
Ich sehe aber auch eigentlich eher den Vergleich zu the Wire. Breaking Bad kann man auch sehr gut "mainstreamig" gucken. Bei True Detective muss man schon nen anderen Fokus haben. Aber zum Glück ist das ja Geschmackssache. Wenn man keine langsamen Detailentwicklungen mag und keine zig Folgen für Charakterbuilding verschwenden mag, dann schaut man eben was anderes. Ich finde gerade die Langsamkeit eben großartig, weil man sich mehr Zeit für kleine Dinge nehmen kann.

Ich finde es bisher jedenfalls klasse. Bin aber auch erst bei Folge 6.

Teylen:
Zieht die Serie nach der ersten Folge noch merklich an?
Mein erster Eindruck nach der Folge war das es noch ruhiger bzw. dialogorientierter ist als Hannibal.
Wobei, nach meinen bisherigen Eindruck, die Dialoge hinsichtlich der Brillianz nicht an Hannibal heranreichen.

Was vielleicht daran liegt das ich bisher noch keinen Bezug zu der Figur Rust aufbauen konnte.
Im Gegensatz zu Lecter oder Graham wirkt sie eher wage sprunghaft und bzgl, der Besonderheiten ein wenig auf 'cool' getrimmt.
(Womit sie mich etwas, nicht unbedingt in positiver Weise, an Walter White erinnert)

Nocturama:
Es gibt durchaus actionreichere Episoden, aber insgesamt bleibt das Tempo niedrig. Ich finde die Serie sehr unterschiedlich zu sowohl Breaking Bad, als auch Hannibal (okay, da habe ich eine Episode angeschaut und dann aufgehört, als ich gelesen habe, dass die Handlung so wie die Filme weitergeht - ich habe eine massive Aversion gegen coole, unbesiegbare Serienkiller).

Wenn dir die erste Episode zu langsam war, lohnt sich weiterschauen eher nicht.

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