Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Paizo-Diskussion (war aus Buccaneer-Thread)
Narubia:
--- Zitat von: Feuersänger am 17.02.2014 | 10:06 ---Wenn du schon einen Kampf-Verteidigungswurf dazuerfindest, was hindert dich dann daran, auch einen Zauber-Angriffswurf einzuführen?
--- Ende Zitat ---
Hatte ich schon überlegt. Wenn du mal drüber diskutieren willst, kannst du dazu einen eigenen Thread aufmachen.
Feuersänger:
Das würde auch nahtlos in den Verteidigungswurf-Thread passen.
Narubia:
--- Zitat von: Feuersänger am 17.02.2014 | 10:10 ---Das würde auch nahtlos in den Verteidigungswurf-Thread passen.
--- Ende Zitat ---
Ich habe dich missverstanden. Ja, würde es. Nein, will ich nicht.
Der Grund ist einfach:
Der Ursprung davon, dass die RK eingeführt wurde, sind die beiden Folgenden:
1. Es fühlt sich (zumindest für mich) sinnvoll an, dass sich ein Verteidiger gegen den Angriff aktiv wehren kann.
Das ist beim Zauber nur bedingt der Fall. Wenn ich ein Spinnennetz zaubere, dann ist das grob immer dasselbe. Ich erwarte nicht, dass auf derselben Stufe plötzlich ein komplett anderes, engmaschigeres oder besser platziertes Netz herauskommt. Bei Angriff und Verteidigung ist diese Varianz irgendwie intuitiver.
2. Mich hat immer die Errechnung der gegnerischen RK und die Maximierung der eigenen Schadensoutputs infolge von Berechnungen genervt. "Wenn der Gegner RK 17 hat, dann muss ich mit Heftiger Angriff +4 angreifen, um den perfekten Schadensoutput zu erhalten." Das geht bei Zaubern so überhaupt nicht.
Feuersänger:
Ich antworte auf diesen Beitrag im passenden Thread.
Guennarr:
--- Zitat von: Arldwulf am 16.02.2014 | 18:47 ---Wobei ich es irgendwie komisch finde gleichzeitig "es ist ein Teamspiel" und "irgendwann glänzt mal ein anderer" zu lesen. Die entscheidende Eigenschaft eines Teamspiels sollte doch eigentlich: "alle glänzen zusammen!" sein. Nicht manchmal, oder mal der eine dann der andere. Sondern immer und ausschließlich wenn sie Zusammenarbeiten.
Es ist ein Teamspiel - macht doch nix wenn einer es allein raus reißt, irgendwann braucht er die anderen auch mal - wirkt auf mich verzerrend bezüglich der Bedeutung des Begriffs.
--- Ende Zitat ---
Wahnsinn, wieviel ihr hier an einem Tag zusammenschreibt!
Ich kann so ein Pensum nicht mithalten, zu viele andere "Hobbys".
Zur Frage, die ja in mehreren Varianten vorgebracht wurde: Ich fand den Vergleich mit einer Sportmannschaft gut. Ich habe aber lange genug selbst Teamsport gemacht, um zu wissen, dass dort jeder mal einen Superlauf haben kann. Warum soll es das nicht auch im Rollenspiel geben?
Inwieweit man als SL ein Gerechtigkeitsfanatiker ist und inwieweit die Spieler das Gefühl benötigen, alle gleichermaßen mal ein Stück Rampenlicht abzubekommen, sei dahingestellt. Ich schrieb ja schon: Geschmacksache. ;)
Vielleicht verdichte ich das Spiel aber auch weniger auf Kampf, als das manche hier tun...
Fertigkeiten sind für mich z.B. nicht in erster Linie im Kampf weitgehend wertlose Regelelemente, sondern etwas, das gerade in Rollen-Spielsituationen wie z.B. sozialen Begegnungen das Spiel bereichern kann, auch wenn das zugegebenermaßen nicht gerade der am weitesten entwickelte Teil des Spiels ist. ;)
LG
Günther
P.S. Nicht böse sein - kann gut sein, dass ich bei eurem Schreibtempo nicht alle an mich gerichtete Antworten mitbekomme.
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