Pen & Paper - Spielsysteme > Pathfinder/3.x/D20
Realismus in Pathfinder-Diskussion (war aus Buccaneer-Thread)
Archoangel:
Ähm ... nein. Paizo und Gandalf passen so gar nicht zusammen.
Zum Thema:
Kampf mit Dolchen ist um einiges komplizierter als Kampf mit Schwertern. Warum kann mein Magier also mit einem Dolch kämpfen, mit einem Schwert aber nicht? Vom Stabkampf ganz zu schweigen ...
Zeig mir bitte die komplizierten Verrenkungen, die ich mit einem normannischen Kettenpanzer nicht durchführen können soll oder lass Magier bitte auch Rüstung tragen wenn sie wollen.
Zweihänder sind Stichwaffen. Bitte alle klassischen Fantasy-Art Werke umarbeiten; so wie sie im Spiel geführt werden müssten sie viel weniger Schaden verursachen, da der zweite Arm dir Schwungkraft nimmt.
Ein Schild bringt also nur 1-2 Punkte RK? Komm vorbei - wir kämpfen `ne Runde ... ich mit Schild - du ohne ... dann reden wir nochmal drüber.
Ich treffe dich besser, weil ich stärker bin! Iss klaaar ...
Ich kann besser Bogen schießen, weil ich so geschickt bin ... und Armbrust ... und Muskete ...
... nur so zum aufwärmen - brauch`jemand mehr?
Feuersänger:
--- Zitat von: bobibob bobsen am 15.02.2014 | 17:33 ---Feuersänger du scheinst ein Conan Fan zu sein wo hingegen die Paizo Leute eher auf Gandalf stehen. Beides hat seine Berechtigung nur sollte man nicht verlangen das der andere sich ändert.
--- Ende Zitat ---
Hmjein. Mal davon abgesehen, dass Gandalf nicht so das beste Beispiel ist ("Du kannst Licht machen und mit Vögeln sprechen"), hab ich mich an conanesquer Sword&Sorcery nach mehreren Jahren doch nachhaltig sattgespielt. Ich will durchaus High Magic, High Fantasy. Aber ich sehe nicht ein, warum das deswegen gleich immer bedeuten muss "Bist du kein Magier, bist du ne Wurst". Und darum war ich auch im Himmel, als ich das Tome of Battle entdeckte. Damit kann ich endlich einen nichtmagischen Nahkämpfer spielen, dem in seinem Fachbereich keiner so leicht das Wasser reichen kann, und der mit genügend "No"-Buttons ausgestattet ist, um sich nicht vom erstbesten Zauberer ausschalten zu lassen.
Höchstwahrscheinlich rührt daher auch meine neuentdeckte Sympathie für Wuxia.
Luxferre:
Dafür, dass Du so derbe an PF und 3.5 herumkrittelst, bleibst Du dem System erstaunlich treu. Welche Gründe hast Du dafür?
Feuersänger:
3.5 ist trotz aller Kritik weiterhin mein Lieblingssystem, weil es einfach so wahnsinnig viele Optionen und somit viel Abwechslung bietet.
Ebenfalls zur Abwechslung und Langzeitmotivation trägt der permanente Verjüngungseffekt im laufenden Spiel bei -- jedenfalls wenn man eine Klasse spielt, die auch tatsächlich neue Features bekommt und nicht nur größere Zahlen.
Meine besondere Vorliebe: Charaktere "gegen den Strich" spielen, also auf eine Weise die so gar nicht vorgesehen war, und dabei _trotzdem_ effektiv sein. Das geht mit 3.5 sehr schön, bei PF wiederum nicht so, weil man da durch die ganzen Restriktionen schon extrem in eine bestimmte Nische gezungen wird.
Wie schon gesagt war ich früher mehr so der Conan / Sword&Sorcery-Jünger, aber habe mich daran sattgespielt. Damit einher ging die Erkenntnis, dass die Magosacrumphilie von D&D doch zu was nütze ist, nämlich wiederum Langzeitmotivation bietet. Meinen Hang zu High Power darf man wohl als Dosiserhöhung eines Junkies interpretieren.
Das alles hab ich in Kombination eben noch bei keinem anderen Spiel gefunden.
Slayn:
@Feuersänger:
Btw: sorry wenn ich gestern etwas angefressen war, aber für mich haben die 3.5 und PF praktisch gar nichts mehr miteinander zu tun und teilen sich bis auf einen gemeinsamen Ursprung auch nichts mehr. Das ist, als würde man ständig versuchen Conan d20 mit 3.5 Core zu vergleichen, was halt auch nicht aufgeht.
Aus dem gleichen Grund komme ich ja drüben bei Narubias Buccaneer Baustelle nicht weiter, einfach weil meine Ideen und Vorschläge die Sachen PF-gerecht zu handhaben immer an der 3.5-Denkweise Mauer enden.
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