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Quo vadis, Pathfinder?

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La Cipolla:
"Bewährte Fantasy" ist da auch - obwohl natürlich völlig korrekt! - ein bisschen irreführend. Legacy of Fire bspw. ist etwas, das bei Wizards erst irgendwann gegen Ende des Lebenszyklus erschienen wäre, einfach, weil es exotischer ist als dein übliches Fantasy-Abenteuer. Heißt, die Aussage ist nicht falsch, sie ignoriert aber ein bisschen die zentrale Frage, was jetzt in einem Setting wirklich außergewöhnlicher Kram ist, und wieso. In Golarion bspw. sind 1001 Nacht relativ bodenständig, ja. :D

Ich behaupte weiterhin, dass es völlig normal ist, als Verlag erstmal Standardkram zu machen und sich dann zusehends zu den abgefahreneren Bereichen des Settings zu bewegen. Und was in den Forgotten Realms Al-Quadim war (oder wie es hieß), oder Maztica, ist bei Pathfinder eben Alientechnologie. War es auch von Anfang an. Und sagt nicht, dass es das in den Forgotten Realms auch bloß gab, denn ein beiläufiger Nebensatz in irgendeiner Regionalbeschreibung hat einfach mal nicht dieselbe Bedeutung wie eine ganze Region, die nur auf dieses Thema fokussiert ist.

Oder anders gesagt: Dieses "Quo Vadis" ist in meinen Augen nicht nur abzusehen gewesen, sondern sogar der logische Schritt. Das Schöne allerdings: Wenn ich einen guten Überblick habe, können jetzt nur noch die historisch anachronistischen Sachen kommen (Galt etc.), sonst hat man zumindest auf diesem Kontinent die oberste Grenze des abgefahrenen Bullshits erreicht.

Luxferre:

--- Zitat von: La Cipolla am  4.04.2014 | 10:38 ---Oder anders gesagt: Dieses "Quo Vadis" ist in meinen Augen nicht nur abzusehen gewesen, sondern sogar der logische Schritt. Das Schöne allerdings: Wenn ich einen guten Überblick habe, können jetzt nur noch die historisch anachronistischen Sachen kommen (Galt etc.), sonst hat man zumindest auf diesem Kontinent die oberste Grenze des abgefahrenen Bullshits erreicht.

--- Ende Zitat ---

Das "Quo Vadis" ist erstmal ganz grundsätzlich eine Frage.

Dabei geht es nicht um den Weg Pathfinders zur Kreuzigung, wie hier wohl einige annehmen möchten. Es ist die einfache Frage, wohin sich die Marke, die Identität und das Team von pathfinder orientiert. Welchen Weg sie einschlagen.
Und diesen Weg gehen sie zunehmend ohne mich, einen Kunden der ersten Minute.

Bullshit würde ich übrigens gar nicht mal sagen. Solche polemische Äusserungen werden mir ja gern in den Mund gelegt, genau wie ein Subtext, der da schlicht nicht steht.

Übrigens gehe ich mitnichten soweit, wie Narubia seinerzeit, der Golarion aus vollstem Herzen ablehnt, weil er Polen wiederfindet, Nordstaatenamerikaner in Andoran, griechische Demokratien ebenda, Ägypten und sonstwiewelche Punkte.
Worum es mir geht sollte aber mittlerweile klar sein.
Und damit beanspruche ich selbstverständlich die alleinige Wahrheit. So. Basta.

Slayn:
Problematisch ist halt, das viele Regionen an und für sich sehr wenig Potential haben und sich nicht für einen thematisch dichten AP verwerten lassen können, sie zudem wohl für die Heimkampagnen reserviert und prädestiniert sind.
Wenn ich aktuell einen Blick auf die Inner sea Karte werfe, bleibt nicht mehr soooo wirklich viel übrig was spannend sein könnte. Andoran? Taldor? Gähn...

Was hatten wir den bis jetzt alles? Varisia (mehrmals), Shackles, Absalom, Cheliax, Ustalav, River Kingsdoms, Brevoy, Worldwound, Irrisen, Linnorm Kings, Qadira, Ossirion, Sargava, Mwangi..... wird langsam knapp.

sir_ollibolli:

--- Zitat von: Luxferre am  4.04.2014 | 11:20 ---Das "Quo Vadis" ist erstmal ganz grundsätzlich eine Frage.

Dabei geht es nicht um den Weg Pathfinders zur Kreuzigung, wie hier wohl einige annehmen möchten. Es ist die einfache Frage, wohin sich die Marke, die Identität und das Team von pathfinder orientiert. Welchen Weg sie einschlagen.
Und diesen Weg gehen sie zunehmend ohne mich, einen Kunden der ersten Minute.

Bullshit würde ich übrigens gar nicht mal sagen. Solche polemische Äusserungen werden mir ja gern in den Mund gelegt, genau wie ein Subtext, der da schlicht nicht steht.

Übrigens gehe ich mitnichten soweit, wie Narubia seinerzeit, der Golarion aus vollstem Herzen ablehnt, weil er Polen wiederfindet, Nordstaatenamerikaner in Andoran, griechische Demokratien ebenda, Ägypten und sonstwiewelche Punkte.
Worum es mir geht sollte aber mittlerweile klar sein.
Und damit beanspruche ich selbstverständlich die alleinige Wahrheit. So. Basta.

--- Ende Zitat ---

Jeder AP wird mit einer Reihe von Bänden den Produktlinien "Kampagnenwelt" und "Handbücher" unterstützt.

Das fing mit Curse of the Crimson Throne an - mit dem Guide to Korvosa als absolut erstes Buch in der Linie Pathfinder Chronicles.

Mittlerweile sind es 2 oder mehr Bücher, die die Informationen eines AP vertiefen.

Zebrochener Stern - Dungeoneer's Handbook (im Handbuch "Gewölbeforscher & Drachentöter"), Varisia - Wiege der Legenden, Almanach zu Magnimar, Almanach der Versunkenen Reiche (Thassilon)
Unter Piraten - Priaten der Inneren See, Almanach des Fesselarchipels und Almanach der Versunkenen Reiche (Ghol-Gan)
Königsmacher - Almanach der Flusskönigreiche (unser "frühester" nach amerikanischer Veröffnetlichung)
Kadaverkrone - Almanach der Klassischen Schrecken, Almanach der Untoten, Almanach zu Ustalav, Almanach der Gewölbe Golarions (Galgenkopf) sowie das Turmdeck
Schlangenschädel - Sargava - Die Verlorene Kolonie, Almanach der Ewigen Nacht, Almanach zum Mwangibecken, Schmelztiegel des Chaos (als Sidetrek)

Jade Regent - Dragon Empires Primer, Dragon Empires Gazetteer, The Ruby Phoenix Tournament

Winterkönigin - Almanach zu Irrisen, Peoples of the North und noch mehr

Wrath of the Righteous - Lords of Chaos, The Worldwound, Mythic Origins, Mythic Places, Demons Revisited
Mummy's Mask - Osirion - Land der Pharaonen (Handbuch), Osirion (Campaignsetting-Band), Almanach der Versunkenen Reiche (Osirion), People of the Sands

Natürlich wird auch ein AP wie Iron Gods mit Zusatzmaterial ausgepolstert (People of the Stars, Technology Guide, Inner Sea Bestiary, Numeria-Band).

Nehmen wir mal als Beipiel für den bisherigen Gipfel des Gonzo die Winterkönigin (Reign of Winter) und ihre weiteren "Ausflüge" (will nicht zu viel spoilern).

Voraussetzungen: Baba Jagas Hütte (ein einmaliges Artefakt) und eine Reihe von Schlüsseln (Macguffins natürlich)
Ziel: Die Helden in eine Situation (a la Sliders) zu versetzen, die Fantasyhelden nie vorher gesehen haben.

Aber:

auch andere Fantasyreihen haben definitiv einen SF-Hintergrund. Beispiele: John Carter, Pern, Shanarra.

Wenn es passend eingebunden wird, ist es eine coole Geschichte.

Arthus C. Clarke hat mal geschrieben, dass fortgeschrittene Technologie mit Magie gleichzusetzen wäre, weil man bei beiden für einen Außenstehenden Wunder vollbringt, die er nicht nachvollziehen kann.
Gib einem Neanderthaler ein Mobiltelefon und er sagt, es ist Magie, dass er die Stimme seiner Frau und Kinder hören kann, wo er doch weiß, dass sie mehrere Tagesreisen entfernt in der heimischen Höhle sitzen. Also sagst du ihm es ist ein Rod of Sending und es hat nur so und so viele Ladungen (weil dann die Batterie leer ist).

Hunter9000:
Ein kurzer Blick durchs Kampagnenbuch ergibt bei mir folgendes:
- Five King Mountains: Mal die Zwerge in den Mittelpunkt stellen. Rückeroberung der Zitadellen?
- Andoran + Galt gäben eine knackige Kampagne mit Intrigen und Spionen.
- Belkzen + Lastwall: Der Kampf gegen die Horden der Orks (wohl zu ähnlich mit dem letzten Pfad)
- Rahadoum: Rückkehr der Götter in das gottverlassene Land. Oder: Was steckt wirklich hinter all dem Unglück, welches das Land heim sucht?
- Azlant: Weil!

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