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Schnellstart-Abenteuer von SoIaF; war: Übersetzungsklopse

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alexandro:

--- Zitat von: korknadel am 25.04.2014 | 13:38 ---Für die Bücher nicht, das stimmt, aber da man im Spiel ein Haus spielt und nicht Sansa oder Bran, geht es halt doch sehr um Interessen, Ambitionen, Macht.

--- Ende Zitat ---

Meiner Meinung nach beißt sich das (zumindest das erste, wahrscheinlich auch das zweite) mit dem Spielen eines Hauses. Natürlich kann man auch "Die Siedler von Westeros" spielen und den ganzen Aufbaustrategie/Machtfestigungs-Krams machen, aber da bleiben die persönlichen Ambitionen idR auf der Strecke (zumindest waren das meine Erfahrungen).

Glgnfz:
Aber die persönlichen Ambitionen werden von nem 08/15-Kneipen-Banditen-Überfalls-Abenteuer auch nicht gerade perfekt befördert. ;-)

korknadel:

--- Zitat von: alexandro am 25.04.2014 | 13:49 ---Meiner Meinung nach beißt sich das (zumindest das erste, wahrscheinlich auch das zweite) mit dem Spielen eines Hauses. Natürlich kann man auch "Die Siedler von Westeros" spielen und den ganzen Aufbaustrategie/Machtfestigungs-Krams machen, aber da bleiben die persönlichen Ambitionen idR auf der Strecke (zumindest waren das meine Erfahrungen).

--- Ende Zitat ---

Das Spiel ist doch bestens dafür geeignet, dass man auch innerhalb seines Hauses seine ganz persönlichen Ambitionen verfolgt (das kann dann auch gut und gerne bis zum Player vs. Player gehen, hat man alles schon erlebt). Es ist nur nicht dafür geeignet, dass man sich wie Bran und Sansa über weite Strecken durch die Gegend schubsen lässt.

alexandro:
Gemeinsame Ressourcen verhindern recht effektiv PvP.

Bleibt noch die Frage, wieviele Spieler bei einem One-Shot überhaupt Charakterhintergründe lesen (oder sich dadurch zu einer durch die Autoren durchgeplanten Spielweise motiviert fühlen). Ich denke mal der Anteil ist überschaubar.

Teylen:

--- Zitat von: korknadel am 25.04.2014 | 10:57 ---Bloß weil das Gasthaus aus den Büchern bekannt ist, fühlt sich das Abenteuer trotzdem nicht westerosig an.
--- Ende Zitat ---
Meiner Meinung nach durchaus. Gerade wenn man betrachtet wie oft das Gasthaus frequentiert wird.
Was unter anderem auch daran liegt das sowohl im Buch, ich hab die Bände bis zum zweiten gelesen, als auch in der Serie sehr viel Bewegung ist und sehr viel gereist wird.

Das heißt kaum das Bran aus dem Fenster geschubst wurde reisen gleich zwei Häuser an besagten Gasthaus vorbei
Auch im Anschluss daran wird noch munter und ausgiebig gereist.

Es sind nicht nur wenige Charaktere.
Die Leuten der Nachtwache reisen hinter die Wall. Dabei Besuchen sie Crasters.
Die Wildlinge hinter der Wall reisen in den Süden. Dabei Besuchen sie Plätze.
Lady Catelyn reiste nach Kings Landing, reiste zum Inn, reiste zur Schwester, reiste zu Robb.
Daenerys kommt seit der ersten Season nicht aus dem Reisen raus, Arya seit der zweiten nicht.
Bran nicht seit der Sache mit Winterfell. Selbst die Lannister reisen. Egal ob Tyrion oder gar Jaimee (und Brienne).
Renly reist und Stannis reist.  Ich würde vermuten das der Heckenritter auch viel gereist ist.

Insofern finde ich ein Reise Abenteuer an dem bisher prominentesten Gasthaus Westeros vorbei durchaus westerosisch.
Im Grunde ist es auch nicht soviel anders als hätte man zwischen Jaimes und Briennes Reise so zwischen Leichen und Mummers eine Gaststätte gepackt.


--- Zitat ---Aber eigentlich sollte das Teil irgendetwas bieten, was die speziellen Ambitionen der Chars triggert, denn darum geht es bei diesem Spiel ja. Leichen am Wegesrand? Räuber? Hinterhalt? Das kannst Du auch mit einer Talislanta-Abenteuergruppe haben. Hier fehlt einfach noch ein Element, das die Spieler dazu einlädt, im Spiel um die Macht etwas zu riskieren. Denn dann erst fühlt es sich wie SoIaF an.
--- Ende Zitat ---
Das sehe ich nur bedingt so.
Das heißt das Spiel unterscheidet sich bereits dahingehend von der Serie das die Charaktere als eine Gruppe auftreten.
Wohingegen es in der Serie eher selten zu sein scheint das auch nur die Hälfte eines Haus auf einem Fleck vereint ist.

Ambitionen bei den Charakteren hat man bereits durchaus gegeben. Das heißt mit dem Ritter mit Geheimniss, der Septa mit dem Glauben und den Beziehungen. Was darüber hinaus geht, denke ich, könnte derade komplette Neuanfänger recht zügig überfordern. Selbst wenn man mir die Charaktere hinlegt und mich dann bittet für einen schnellen Start mal kurz Motive zu finden, würde ich eher schauen wie der Igel im Scheinwerfer Licht.

Da finde ich es schon gut das man den sozialen Kampf erstmal im Rahmen der Gruppe sowie kleineren Sachen in der Kneipe austest.
Das Anschlußabenteuer bietet dann mit der Ankunft am Turnierort da wohl weitere Möglichkeiten.

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