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Pro und Contra Golarion

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Rhylthar:
@ Narubia:
Bleibt doch die Frage:
Wieso spielst Du einen AP auf Golarion, wenn es doch eher eine Sandbox sein soll?

Slayn:
Das bringt es auf den Punkt. Die Story steht und die soll man spielen wollen.

BobMorane:

--- Zitat von: Crimson King am  7.05.2014 | 13:18 ---Und auch nicht mit PF. In beiden Fällen greift aber auch die Hammer-Schraubendreher-Allegorie.

--- Ende Zitat ---

Wieso? Meine Kampagnen bei PF/D&D sind schon immer sehr Storylastig, haben Drama und Sense of Wonder und auch eine Situation wie von Narubia geschildert habe ich schon bespielt. Habe ich in den letzten 14 Jahren keine Probleme mit gehabt. Ich verstehe nicht warum das nicht gehen sollte.

:

--- Zitat von: Crimson King am  7.05.2014 | 11:56 ---Ich halte es für einen vollkommen abstrusen Ansatz, Welten, die für DnD oder dessen Ableger gestaltet wurden, auf Konsistenz hin abzuklopfen. Die Systeme sind auf den Kampf von Abenteurergruppen gegen diverse Bedrohungen konzipiert. Den Rest sollte man geflisstentlich ignorieren. Insofern muss es auch nicht interessieren, dass Golarion ein Flickenteppich aus billigen Versatzstücken ist. Sense of Wonder oder persönliches Drama stehen da eh nicht im Fokus. Für simples bier&brezeliges Abenteuerspiel ist so eine Welt dagegen sehr brauchbar.
--- Ende Zitat ---

Hm, Deine Einschätzung des Settings deckt sich ganz offensichtlich mit meiner, aber ich gelange zu einer anderen Schlussfolgerung als Darius und Du. Mit den Forgotten Realms geht nämlich so einiges, was mir mit Golarion aufgrund der "Bier & Brezeligkeit" nicht möglich erscheint. Dort kann man nämlich auch abseits von Abenteuern eingermaßen herumlaufen, ohne dass einem die offensichtlichen Kulissen direkt vor die Füße fallen. Insofern verengt Pathfinder Golarion den Fokus des Spiels erheblich stärker als das beispielsweise in der Kombination AD&D Forgotten Realms der Fall war.*

Klar ist parallel: wenn man sich auf den jeweiligen Adventure Path komplett einlässt und sich von Stufe 1 bis 20 hindurchführen lässt ohne von den Schienen zu springen, klappt das wunderbar. Ich überlege ja gerade selbst, ob ich aufgrund des tollen Materials in unserer Montagsrunde nicht mal die ersten paar Module von D&D4 "Reign of Winter" einstreuen soll. Das wird sicherlich ausgezeichnet klappen. Jenseits eines solchen Stiles wirds jedoch direkt schwierig. Das muss man wissen und vor diesem Hintergrund konnte ich auch nicht die Pathfinder-seitige Kritik an D&D4 nachvollziehen bzw. finde das auch heute noch vollkommen bizarr und bigott: Pathfinder ist entstanden aus einer Ablehnung von D&D4 heraus, macht aber genau das gleiche: die konsequente Verengung von D&D auf Bier&Brezel-Gamismus  via Setting und APs. Ironie der Geschichte  ;)



* Klar kann man prinzipiell irgendwie immer alle mit allen Regeln bespielen, aber: siehe Hammer und Schraubenzieher.

Slayn:

--- Zitat von: BobMorane am  7.05.2014 | 13:42 ---Wieso? Meine Kampagnen bei PF/D&D sind schon immer sehr Storylastig, haben Drama und Sense of Wonder und auch eine Situation wie von Narubia geschildert habe ich schon bespielt. Habe ich in den letzten 14 Jahren keine Probleme mit gehabt. Ich verstehe nicht warum das nicht gehen sollte.
--- Ende Zitat ---

Ich denke, er bezieht sich auf das Stufensystem und somit Schrittweise freischalten von Optionen. Sprich: Erst ab Stufe A hat man Option B und kann diese in die Erzählung einbringen.

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