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Das Lied von Eis und Feuer Rollenspiel

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Mithras:
Mir ist vorhin eine Idee zu magischen Gegenständen für das Dragon Age RPG und das Lied von Eis und Feuer gekommen. Konkret geht es dabei um die Kinder des Waldes:

Man sagt das vor dem kommen der Drachen die Kinder des Waldes aus einem Herzbaum Waffen, Rüstungen und andere mächtige Dinge herstellen konnten. Einst wurde ein Herzbaum in einem Sturm vom Blitz getroffen. Der Baum ging in Flammen auf und starb. Aus einem Ast dieses Baumes wurde ein Stab gefertigt, der schwarz und verkohlt war. Mit diesem Stab konnte man der Legende nach Feuer entfachen, die Winde beherrschen und zu einem heulenden Brausen anschwellen lassen und den Zorn des Himmels herabrufen. Die meisten tun diese Geschichten als Kindermärchen ab. Doch die Wahrheit ist, das es auch heute unter den Wildlingen noch weise Frauen gibt die die Geheimnisse eines Herzbaumes zu nutzen wissen.

Wenn man die Rinde des Baumes einritzt und den austretenden Saft auffängt, ihn mit den richtigen Kräutern vermischt und aufkocht entsteht eine Paste. Wenn man diese zähe Masse auf eine blutende Wunde afträgt wird sie sofort verschlossen und die Blutung gestillt. Die Wunde wird sich solange nicht entzünden oder eitern bis man die Schicht nach ein paar Tagen getrocknet ist und abröckelt. Einige Maester haben versucht diese Mischung nachzukochen, bisher ist es aber noch keinem gelungen.

Tief im Land der Wildlinge huldigt ein Stamm einem uralten und vernarbten Herzbaum. Die Äste sind mit den Leichen der Feinde geschmückt, die lebendig daran festgebunden werden. Dann bringt man ihnen Schnitte bei, so daß sie langsam ausbluten. In einem großen Tanz in der Nacht bei Vollmond um den Baum wird das Ritual gefeiert, die Körper der Wildlinge mit dem Blut bemalt, vermischt mit Ruß und Fett und die Haare mit Rabenfedern geschmückt. Das Blut der Feinde wird mit dem Blut der Stammeskrieger vermischt und zusammen mit dem Harz des Baumes vermischt. Jahrtausendelang schon schneidet man dem Baum schon einen Ast ab um daraus ein Schwert oder Speerspitze zu schnitzen. Das Holz wird wie eine Stahlklinge geformt und danach in das Blutharz getaucht. Es wird erwärmt und geformt, entlang der hözernen Schneide flachgezogen und geschärft. Dabei werden uralte Worte gesungen in einer Sprache die schon lange keiner mehr versteht und deren Beudeutung niemand mehr kennt. Wenn die Waffe fertig ist, ist sie so biegsam wie Weide, so leicht wie Kiefernholz, hart wie Eiche und die blutfarbene Klinge so scharf wie gebrochenes Drachenglas. Solange die harzige Schneide und der Holzkern regelmäßig mit Blut getränkt werden, bleiben sie geschmeidig und können jederzeit wieder scharf geschliffen werden. Sollte sie abgenutzt sein kann man eine neue Schicht Blutharz über die alte auftragen und die Waffe wieder erneut schärfen. Über die Jahrzente hinweg haben die ältesten dieser Klingen eine Blutrote Farbe angenommen mit einem bernsteinfarben Kern.

Mithras:
Natürlich lässt sich aus Herzbaumrinde mit der richtigen Technik, den passenden Gesängen und dem genannten Harz auch eine Rüstung fertigen, die stabil und leicht ist und die einen sehr gut im Wald tarnt, wenn sie entsprechend eingefärbt wird.

Mithras:
Noch mal zum Thema "magische Rüstungen" in Westeros:

Vor langer Zeit gab es einen Wildlingkrieger der die Lande der Wildlinge verließ zu der Zeit als die Mauer erst gebaut wurde. Er verdingte sich als Söldner in allen Sieben Königslanden und Ländern jenseits des Meeres. Als Söldner verinnerlichte er schnell den ihm bisher unbekannten Wert des Geldes, so nahm er jedem getöteten Gegner die Münzen ab und fertigte sich eine Schuppenrüstung daraus. Nach seiner Rückkehr über die Mauer erhob er sich zum König der Wildlinge. Nach vielen Jahren als Herrscher über die Stämme ereilte ihn ein schrecklicher Tod, als er eines Nachts von etwas grausamen angegeriffen wurde. Ein Wesen das Kälte verbreitete so das der Atem dampfte und das leuchtend blaue Augen hatte. Es saugte das Leben aus ihm heraus und ließ seinen Körper zum sterben zurück. Tage später wurde der Leichnam gefunden und in einer steinern Gruft unter einem Erdhügel beigesetzt. Um den Hügel wurden von Riesen Steinmenhire errichtet, in die uralte Runen gemeißelt waren. Die Rüstung erhielt der tote Krieger als Grabbeigabe. Dies und die Steinsäulen bewahrten ihn vom Erwachen als Wiedergänger. Eine der Münzen färbte sich Schwarz als er sich erhob, nicht atmend und ohne das Blut in seinen Adern floß. Jedoch verspürte er einen Durst nach etwas warmem, etwas lebendigem. Den Durst nach Blut. Er wusste nich wie er wan diesen Ort gekommen war, aber an das Wesen konnte er sich erinnern. Er verließ sein eigenes Grab und machte sich auf die Suche nach dem anderen.

Die Münzen waren an das Leben der Besitzer im Augenblick ihres Todes gebunden und sorgten so mit einem Teil der Seele des Verstorbenen dafür, das Hexerei den Träger der Münze weniger beeinflusste. Ein Teil der Seelen waren an ihren Mörder gefesselt und zur Rüstung vereint boten sie ihm Schutz. Seit dieser Nacht jagt der Krieger die anderen um ihnen das Leben zu nehmen so wie sie seins genommen hatten. Jedes mal wenn er einen weißen Wanderer tötet bekommt eine der schwarze Münze ihren Glanz zurück.

Aeron:
Schöne Idee mit der Rüstung  :d

Ich finde es gut, dass es in Westeros keine "aktive Magie" gibt. Da wäre es natürlich schön, wenn man solch eine Rüstung z.B. so ins Spiel bringt, dass es den Spieler nicht von vornherein klar ist, ob sie wirklich Kräfte hat oder nicht (alos kein "hier hast ein Brustpanzer +2).

Zum Hauptplot:
Ich finde es entspannter in einer Zeit ohne Hauptplot zu spielen. Letztlich kann man den natürlich im Hintergrund ablaufen lassen. Aber ich fände es schwierig, ihn ins Spiel mit zu integrieren. Denn wenn man konsequent wäre, müsste man sich jedesmal fragen, wenn die SCs den Metaplot ändern, wie jede einzelne Machtperson in Westeros darauf reagieren würde (davon gibts ja viele).

Swafnir:
Hat jemand das englische "Nightswatch"-Buch. Im deutschen gibt es den Nachteil "Verbrecher" für die Brüder der Nachtwache. Nimmt man den, dann bekommt man -1W - aber es steht nicht dabei auf was. Und auf alles scheint mir ein wenig sinnfrei. Wie ist es denn im Original?

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