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[D&D5] Basic Rules - allgemeine Diskussionen
Wisdom-of-Wombats:
--- Zitat von: Arldwulf am 15.07.2014 | 13:58 ---Eigentlich ist sie ja jetzt schon da - zumindest bei Zaubern. Wenn man sich die Regeln zu Flächeneffekten anschaut sieht man sehr schön: Positionierung ist ungemein Wichtig. Ob der Kämpfer nun links oder rechts vom Monster steht hat einen großen Effekt, es kann halt der Unterschied sein zwischen "der Magier kann Schlaf zaubern und das Monster besiegen" oder eben nicht.
--- Ende Zitat ---
Stimmt. Habe ich letztens erst im Spiel erlebt. Aber als Evoker (also nach Basis Set) ist das ab Stufe 2 nicht mehr so wichtig, weil Du ja Leute aus der Area of Effect ausschließen kannst.
Arldwulf:
Ich denke auch etwas ähnliches wird sicher auch noch für andere Schulen kommen, klar.
Aber selbst dann wird die Positionierung wohl nicht unwichtig, das verschiebt sich dann einfach auf die Zauber außerhalb der eigenen Schule, bzw. die bei denen man will dass die eigenen Leute davon möglichst alle betroffen werden. Von den ganz klassischen Positionierungseffekten (blockieren, taktisch bewegen um möglichst leicht zum nächstem Gegner zu gelangen etc.) ganz abgesehen.
Feuersänger:
Flanking ist ja in 3E nicht nur für den Rogue interessant, sondern auch für andere Nahkämpfer wenn der Gegner schwer zu treffen ist. Auch in AD&D arbeiten wir regelmäßig mit ähnlichen Taktiken (da gibt es kein Flanking, sondern Facing, und man bekommt einen massiven Bonus wenn man einem Gegner in den Rücken fallen kann und dieser keine Bewegung mehr übrig hat um sich zu dir umzudrehen).
Zweitens frage ich mich, wie da noch jemals ein Tank seinen Job machen soll, wenn jeder Gegner ihn einfach straflos ignorieren und munter an ihm vorbeispazieren darf. Wir mussten damals in 3E als Spieler schmerzlich lernen, dass es für einen Tank eben nicht reicht, möglichst schwer zu treffen zu sein und die meisten HP zu haben. Man muss in der Lage sein, den Gegner davon abzuhalten, auf den squishigen Magier einzuprügeln. [Hier ignorieren wir mal den Fakt, dass in 3E Magier schon ab Stufe 1 robuster sein können als Fighter; es geht grad ums Prinzip.]
In 3E gibt es nur sehr wenige Aggro-Mechaniken; die gängige Methode ist, dem Gegner die Bewegung zu erschweren oder verweigern (z.B. durch Trip). Was quasi nur mit Reichweite effektiv umzusetzen ist.
In den Basic Rules sehe ich da nur den Protection Style. Der macht zwar mechanisch vielleicht was er soll, klingt für mich aber langweilig, die ganze Zeit dem Squishy nicht von der Seite weichen zu dürfen und rein reaktiv unterwegs zu sein.
--- Zitat ---Andererseits sollte wohl genau diese Taktiererei aus dem System raus.
--- Ende Zitat ---
Klingt langweilig. Schade.
La Cipolla:
In D&D Next gibt der SL einfach Advantage, wenn das Flanking ernsthaft vorteilhaft ist. Problem gelöst. ;)
Aber wie gesagt, wer fest reglementierte Taktiererei will, sollte definitiv auf die Miniaturenregeln warten.
Arldwulf:
--- Zitat von: La Cipolla am 15.07.2014 | 14:14 ---In D&D Next gibt der SL einfach Advantage, wenn das Flanking ernsthaft vorteilhaft ist. Problem gelöst. ;)
Aber wie gesagt, wer fest reglementierte Taktiererei will, sollte definitiv auf die Miniaturenregeln warten.
--- Ende Zitat ---
Eher: Problem vergrößert.
Denn dann werden die Spieler natürlich versuchen diesen noch viel größeren Flanking Bonus wieder zu erhalten. Und je weniger Hilfe das Regelwerk dem Spielleiter dann gibt um zu entscheiden wann er so etwas austeilen soll, umso problematischer kann diese Situation werden.
Der ganze Sinn hinter den Regeln ist es Spielern und Spielleitern zu helfen. Hilf dir selbst ist darum nie eine sinnvolle Antwort dabei. Natürlich geht dies. Aber dann braucht man auch keine Regeln.
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