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Symbaroum
Marask:
--- Zitat von: HEXer am 11.04.2018 | 13:48 ---Könnt ihr euch vielleicht mal einigen? In einem Post lese ich permanent von „builds“, „xp“, „ultimo“ und „kills in 1-2 Runden“, im nächsten Post ist es dann ein narratives System. Wiist ihr was? Ich glaube, im Grunde blickt ihr selber genauso wenig durch, was das Setting und System zusammen eigentlich wollen, wie die Schreiberlinge.
Als (auch direkt von Symbaroum) gebranntes Kind hab ich inzwischen gestrichen die Nase voll davon, dass mir bei jedem dahergelaufenen gekickstarterten halbgaren unausgegorenen Hyper-Hyper-Machwerk hier und von den Machern alle Bugs als Feature verkauft werden. Wenn ihr mit den Fehlern und Problemen gut umgehen könnt, fein! Lucky you. Aber versucht nicht, mir weis zu machen, dass ein misslungener D&D Retroklon ein narratives System wäre, bloss weil es zu wenig Regeln hat. Und versucht nicht, mir zu erzählen, ein System, bei dem ein Magier direkt nach der Charaktererschaffung Sprüche beherrscht, die JEDEN physischen Gegner instant besiegen, hätte kein ernsthaftes Problem. Balancing hin oder her. Und kommt mir nicht damit, dass man es ja nicht so spielen *muss*! Ein Magier mit entsprechenden skills muss sich schon arg anstrengen, eine „narrative“ Begründung dafür zu finden, warem er sie gegen den Gegner nun nicht einsetzt, der gerade all seine auffrisst.
Und wie sowas übrigens ein Bug ist: Sich auch mal rausreden oder nen Bogen machen? Hast du mal eienn Blick in die Kampagne geworfen? Blight beasts, rage trolls... reden? Genaaaaauuu. Einen Bogen machen? Riiiight. Nur dass leider jedes einzelne Abenteuer einen hardgecodeten Dungeoncrawl / Monsterfight beinhaltet. Das spiegelt aber natürlich nicht die grundlegende Einstellung der Macher zu Symbaroum wieder, das hab ich nur falsch verstanden.
Könnte natürlich auch sein, dass ihr einfach einem Hype aufgelaufen und auf marketign gelaber reingefallen seid...
--- Ende Zitat ---
Es könnte auch sein, dass Ihr...Nein ich denke, sowas bringt uns nicht weiter.
Wenn man nur auf die offiziellen Veröffentlichungen schaut mag es schon sein, dass ein Bogen herum machen schwierig werden kann. Meine Aussagen waren auch eher allgemeiner Natur und ich bin überzeugt davon, dass das auch durchaus praktikabel ist.
Ich erzähle nicht, dass Bugs Features sind. Ich erzähle nur, dass Features keine Bugs sind.
Moradin:
--- Zitat von: HEXer am 11.04.2018 | 13:48 ---Als (auch direkt von Symbaroum) gebranntes Kind hab ich inzwischen gestrichen die Nase voll davon, dass mir bei jedem dahergelaufenen gekickstarterten halbgaren unausgegorenen Hyper-Hyper-Machwerk hier und von den Machern alle Bugs als Feature verkauft werden.
--- Ende Zitat ---
Mach ich nicht und ich war der letzte in unserer Gruppe wo das Spielen wollte, also auch kein Hype ^^
Das System ist schlecht, unausgegoren und von den Herrausforderungen der Kaufabenteuern reden wir nicht. Da stimm ich dir absolut zu. Ich sag nur das man in Kurzabenteuern und über narratives Spiel das gute des Systems relativ leicht genießen kann.
Der Zauberer soll diesen gelernten Überzauber auch immer nutzen, nur hilft der halt nicht viel wenn der Gegner den auch hat oder eine andere Kombi oder die Gefahr garnicht von einem legitimen Ziel des Zaubers ausgeht. Das Kampfsystem ist tödlich und auf beiden Seiten stehen mit wenig Aufwand wahre Monster. Meiner Ansicht nach gibt es die Kampfregeln nur um sicherzustellen das die Spieler vom Kampf zurückscheuen.
Ich will hier nicht bekehren und sicherlich geht das gleiche auch mit anderen Systemen "besser", wir spielen ja jetzt auch was anderes ;D
--- Zitat von: LushWoods am 11.04.2018 | 13:29 ---Das geht auf Dauer auch nicht gut, schon weil das den anderen Spielern irgendwann auf den Keks geht, wenn einer aus der Gruppe so über ist.
--- Ende Zitat ---
Was ich hier immer nicht verstehe ist warum der eine so Problemlos durchkommen soll? Ich habe auch einen Ogerberserker gespielt, wäre fast gestorben als mich 7 Goblins auf Drogen umrundet haben, wär fast gestorben als der Ritter mit seinem Zweihänder meine Rüstung ignoriert hat, bin gestorben als mir der Untote nen Todesfluch draufgelegt hat und bei dem Geist danach hätte ich mal so richtig dumm geschaut. Umgekehrt hab ich jedes einzelne noch so große Monster mit rüstungsignorierendem Schaden mit einem Schlag erlegt, wo meine Kameraden panisch davongelaufen wären. Das war halt die Nische für den Oger, wenn meine Gruppe mir nicht bei Zauberern, Fernkämpfern und Massenangriffen zur Seite gestanden hätte wäre der Charakter keine vier Sitzungen alt geworden. Aber sind halt unterschiedliche Erfahrungen ;)
Moonmoth:
--- Zitat von: HEXer am 11.04.2018 | 13:48 ---Könnt ihr euch vielleicht mal einigen? In einem Post lese ich permanent von „builds“, „xp“, „ultimo“ und „kills in 1-2 Runden“, im nächsten Post ist es dann ein narratives System. Wiist ihr was? Ich glaube, im Grunde blickt ihr selber genauso wenig durch, was das Setting und System zusammen eigentlich wollen, wie die Schreiberlinge.
--- Ende Zitat ---
Das schöne im Rollenspiel ist, dass exakt das für jedes einzelne System gilt: Jede Gruppe spielt ihren eigenen Stil. Das Obige kannst definitiv auch jedem anderen Systemforum im Tanelorn vorwerfen.
--- Zitat von: HEXer am 11.04.2018 | 13:48 ---Als (auch direkt von Symbaroum) gebranntes Kind hab ich inzwischen gestrichen die Nase voll davon, dass mir bei jedem dahergelaufenen gekickstarterten halbgaren unausgegorenen Hyper-Hyper-Machwerk hier und von den Machern alle Bugs als Feature verkauft werden. Wenn ihr mit den Fehlern und Problemen gut umgehen könnt, fein! Lucky you. Aber versucht nicht, mir weis zu machen, dass ein misslungener D&D Retroklon ein narratives System wäre, bloss weil es zu wenig Regeln hat. Und versucht nicht, mir zu erzählen, ein System, bei dem ein Magier direkt nach der Charaktererschaffung Sprüche beherrscht, die JEDEN physischen Gegner instant besiegen, hätte kein ernsthaftes Problem. Balancing hin oder her. Und kommt mir nicht damit, dass man es ja nicht so spielen *muss*! Ein Magier mit entsprechenden skills muss sich schon arg anstrengen, eine „narrative“ Begründung dafür zu finden, warem er sie gegen den Gegner nun nicht einsetzt, der gerade all seine auffrisst.
--- Ende Zitat ---
Schau, du hast offensichtlich deine feste Meinung bereits gefunden. Warum diskutieren?
Ich will nur noch auf einen Punkt eingehen:
--- Zitat von: HEXer am 11.04.2018 | 13:48 ---Und wie sowas übrigens ein Bug ist: Sich auch mal rausreden oder nen Bogen machen? Hast du mal eienn Blick in die Kampagne geworfen? Blight beasts, rage trolls... reden? Genaaaaauuu. Einen Bogen machen? Riiiight. Nur dass leider jedes einzelne Abenteuer einen hardgecodeten Dungeoncrawl / Monsterfight beinhaltet. Das spiegelt aber natürlich nicht die grundlegende Einstellung der Macher zu Symbaroum wieder, das hab ich nur falsch verstanden.
--- Ende Zitat ---
Oder es könnte sein, dass es gar nicht beabsichtigt ist, dass die Gegner nun automatisch mit einem Frontalangriff zu gewinnen sind.
Wenn du D&D-Style spielen willst, spielst du am besten D&D - das kann das am besten. Wenn du es wirklich taktisch willst, nimm Pathfinder und Minis. Wenn es noch epischer, narrativer und cinematischer willst, nimm Fate. Symbaroum hat eine sehr eigene, sehr spezifische Nische und ist gar dazu gemacht, um "DAS GROSSE NEUE FANTASY RPG FÜR ALLE" zu werden. Dafür ist es auch zu sehr mit einer bestimmten Atmosphäre und genau diesem Hintergrund verbunden.
Klar hat Symbaroum so seine Schwächen, aber…
--- Zitat von: HEXer am 11.04.2018 | 13:48 ---Könnte natürlich auch sein, dass ihr einfach einem Hype aufgelaufen und auf marketign gelaber reingefallen seid...
--- Ende Zitat ---
… oder Symbaroum ist einfach nichts für dich. Offensichtlich entspricht es nicht deinen Ansprüchen. Das passiert mir auch oft. :'(
Fezzik:
--- Zitat ---Meiner Ansicht nach gibt es die Kampfregeln nur um sicherzustellen das die Spieler vom Kampf zurückscheuen
--- Ende Zitat ---
:o
Alles andere, jeder hat seine Meinung, jeder hat seinen Stil. Achtung..ist jetzt nicht so bös gemeint, wie es sich liest.
Aber Kampf so scheisse gefährlich machen damit man mehr redet ??? Das funktioniert doch auch in der realität nicht !
Ich hab lange Midgard (1) gespielt, mit AD&D Waffenschaden, da sind kämpfe auch gefährlich und Rolemaster mag ich auch.
Symbaroum hat einfach das Problem das Geistbeeinflussungs und Verwandlungsmagie zu stark ist und direkte Feuerzauber oder Storm Arrow sind einfach kacke.
Wenn man jetzt sagt das wäre ein Designgrund damit die Magier die Geistmagie nehmen..ne sorry...das ist einfach nicht durchdacht.
Nachträglich zu sagen Robust und Berserker sind nicht empfänglich für rüstungignorierenden Schaden, verschärft ja das Oger Problem noch.
Viel zu viele Fähigkeiten ersetzen Präzision, die hätte man auch weglassen können.
Ich bin allerdings ansonsten ganz zufrieden, ich hab für mich halt beschlossen das für mich Symbaroum mit dem Monster Codex endet, dann hab ich die zwei Player Guides und ein Monsterbuch, dann Hausregel ich und spiel ein anderes Setting, Krevborna vielleicht, dann schau ich mal ob es was wird.
Olibino:
Also ich bin auch nicht der Super-fan von Symbaroum und sehe auch die Nachteile.
Und auch in meiner Gruppe spielen wir nach dem aktuellen Abenteuer erst einmal etwas anderes (Dungeon World).
Aber dennoch kommt Symabaroum in meiner Gruppe recht gut an. Die Gründe sind denke ich, dass das System sehr einfach zu verstehen ist. Trotzdem kann man richtig coole Dinge lernen und den Charakter in einer beliebigen Richtung massiv stärker machen. Ja, man kann ihn auf Kampf optimieren. Manche Spieler machen das, manche auch bewußt nicht. Da haben wir eine gewisse Mischung in der Gruppe.
Was die Kämpfe anbelangt: Die Spieler fühlen sich als Helden, die tolle Fähgikeiten haben mit denen sie auch meist gewinnen. Aber keiner von ihnen ist unbesiegbar und jeder war auch schon mal dem Tode nah. (Wir hatten in 20 Spielabenden 2 tote SC und 4 mal knapp davor).
Vielleicht ist es aber auch nur eine Frage des Vergleichs. Welche anderen Systeme könnt ihr denn statt Symbaroum empfehlen und warum?
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