Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

Mit dem Schiff ins Unbekannte - Plausibilitäts-Check

<< < (14/20) > >>

Lichtschwerttänzer:
das ist ne Lebensaufgabe, selbst bei besser organisierten Koloniegründungsversuchen.

Den Ersten der Tod, den zweiten die Not, den dritten DAS Brot.

MKn nach nahmen selbst hellenische Kolonien Neue erst nach langer Zeit auf, d.h. nachdem die Versorgung solifde gesichert war und denen war Gastfreundschaft HEILIG

Skele-Surtur:
Neuankömmlinge sind erstmal nicht zu erwarten.

Yerho:

--- Zitat von: Surtur am 21.08.2014 | 11:50 ---Ich gehe davon aus, dass ca. 30-50% der Matrosen vor der Seefahrerkarriere aus bäuerlichen Umfeldern stammt, also prinzipiell reaktivierbare Grundkenntnisse hat.
--- Ende Zitat ---

Ähem ... Nein. Allenfalls stammten Matrosen, wenn sie denn nicht bereits im zarten Alter als Schiffsjungen eine nautische "Karriere" begonnen haben, aus dem Bereich der Fischerei.

Das muss aber kein Schaden sein, denn wenn die Kolonisten mit dem Schiff kamen, liegt anzunehmenderweise das Meer vor der Haustür und Fischerei liefert viel schneller viel mehr Protein als die Jagd, eignet sich also auch zur Überbrückung. Wenn das Klima - wie zuvor beschrieben - auch nur geringfügig kälter ist als hier, ist mit reichen Fischgründen in Küstennähe zu rechnen, zumal da vorher niemand die Bestände angegriffen hat. Durch Pökeln (Obwohl man dazu viel Salz haben muss ...), Dörren und Räuchern kann man aus Fisch auch gute und dauerhafte Vorräte anlegen, die einen womöglich über den ersten Winter bringen.


--- Zitat ---Was die Soldaten angeht, so haben die meisten intensive Erfahrung mit Feldzügen. Ihr Anführer weiß zumindest, wie man ein befestigtes Lager organisiert.
--- Ende Zitat ---

"Soldaten" ist ein sehr vager Begriff. Sind es Seesoldaten, Infanteristen, Kavalleristen? Aus was für einem Regiment bzw. was für Regimentern kommen sie? - Für das Szenario wäre es günstig, wenn sie aus einem Schützenregiment stammen, da sie dann mindestens sicher mit dem Gewehr umgehen und sich als Jäger betätigen können; idealerweise waren einige in ihrem früheren Zivilleben bereits Jäger, Förster oder wenigstens notorische Wilderer und können die anderen schulen. Es wäre auch hilfreich, wenn rein zufällig auch ein paar Leute aus einem Pionierregiment dabei wären, da diese am ehesten in der Lage sein dürften, feste Unterkünfte und andere wichtige Dinge aufzubauen/herzustellen.

Grundsätzlich ist es bei (pseudo-) mittelalterlichen/neuzeitlichen Soldaten am wahrscheinlichsten, dass diese vormals Bauern waren, jedenfalls deutlich wahrscheinlicher als bei ein paar entführten Städtern.


--- Zitat ---Die Vorräte dürften großteilig aufgebraucht sein, da das ganze ja eine Hauruck-Aktion mit limitierter Planungsmöglichkeit war.
--- Ende Zitat ---

Entscheidend ist, wann sie ankommen. Ist die Jahreszeit günstig, um Äcker anzulegen und zu bestellen, sollte man genau das tun und parallel der augenblicklichen Witterung angepasste Unterkünfte errichten. Jede Hand, die nicht dabei gebraucht wird, sollte unterwegs sein, um als Fischer, Jäger und Sammler den augenblicklichen Bedarf zu decken. Feste Winterunterkünfte zimmert man, während die Ernte reift; in dieser Zeit legt man auch Vorräte aus Quellen an, die man nicht selbst gepflanzt hat.

Wer als Jäger und Sammler unterwegs ist, hat auch die Aufgabe, die nähere und weitere Umgebung zu erkunden. Womöglich gibt es ja natürliche Gegebenheiten und Ressourcen, die den Start erleichtern? Höhlen könnten sicheren Unterschlupf bieten. Grundsätzlich braucht man ohnehin erst einmal Trinkwasser, denn das ist ja auch nicht an jedem beliebigen Landeplatz automatisch vorhanden.

Von Vorteil ist es auch, wenn das Land zwar unbewohnt, aber vorher schon einmal angelaufen worden ist. Es gab früher in der christlichen Seefahrt das Verfahren, wenn möglich Ziegen und Schweine abzusetzen, damit sich diese wildlebend vermehren und sowohl die Aufnahme frischen Proviants erlauben als auch etwaigen Schiffbrüchigen das Überleben erleichtern. Davon könnten auch Kolonisten profitieren.

Skele-Surtur:

--- Zitat von: Fantomas am 21.08.2014 | 16:04 ---"Soldaten" ist ein sehr vager Begriff. Sind es Seesoldaten, Infanteristen, Kavalleristen? Aus was für einem Regiment bzw. was für Regimentern kommen sie? - Für das Szenario wäre es günstig, wenn sie aus einem Schützenregiment stammen, da sie dann mindestens sicher mit dem Gewehr umgehen und sich als Jäger betätigen können; idealerweise waren einige in ihrem früheren Zivilleben bereits Jäger, Förster oder wenigstens notorische Wilderer und können die anderen schulen. Es wäre auch hilfreich, wenn rein zufällig auch ein paar Leute aus einem Pionierregiment dabei wären, da diese am ehesten in der Lage sein dürften, feste Unterkünfte und andere wichtige Dinge aufzubauen/herzustellen.

--- Ende Zitat ---
Schwarzpulverwaffen stehen noch nicht zur Verfügung. Genau genommen handelt es sich versatil ausgebildeten Schwertadel, nicht ganz identisch mit Rittern, geht aber in die Richtung. Bevorzugte Kampfweise ist der gerüstete Nahkampf, aber alle können explizit mit Langbögen und Armbrüsten umgehen. Entsprechende Waffen stehen erstmal auch so weit zur Verfügung, wie sie die Reise überstanden haben.
Der Schwertadel rekrutiert sich in meinem Setting zwar vornehmlich aus recht bodenständigem Landadel, die zwar in der Organisation von Landwirtschaft zum Teil ein wenig Plan haben, wie man einen Pflug benutzt wissen die aber auch eher vom Zusehen.


--- Zitat ---Entscheidend ist, wann sie ankommen. Ist die Jahreszeit günstig, um Äcker anzulegen und zu bestellen, sollte man genau das tun und parallel der augenblicklichen Witterung angepasste Unterkünfte errichten. Jede Hand, die nicht dabei gebraucht wird, sollte unterwegs sein, um als Fischer, Jäger und Sammler den augenblicklichen Bedarf zu decken. Feste Winterunterkünfte zimmert man, während die Ernte reift; in dieser Zeit legt man auch Vorräte aus Quellen an, die man nicht selbst gepflanzt hat.

--- Ende Zitat ---
Wetter und Jahreszeit sind so gut wie notwendig, da hab ich ja zum Glück Definitionshoheit.


--- Zitat ---Wer als Jäger und Sammler unterwegs ist, hat auch die Aufgabe, die nähere und weitere Umgebung zu erkunden. Womöglich gibt es ja natürliche Gegebenheiten und Ressourcen, die den Start erleichtern? Höhlen könnten sicheren Unterschlupf bieten. Grundsätzlich braucht man ohnehin erst einmal Trinkwasser, denn das ist ja auch nicht an jedem beliebigen Landeplatz automatisch vorhanden.

--- Ende Zitat ---
Ich denke, es wird möglich sein, Trinkwasserquellen rechtzeitig ausfindig zu machen. Vielleicht lasse ich sie einfach da an Land gehen, wo ein Fluss ins Meer mündet. Höhlen wird es zumindest in erreichbarer Nähe geben, die sind Plotrelevant, können in Absehbarer Zeit aber auch benutzt werden.


--- Zitat ---Von Vorteil ist es auch, wenn das Land zwar unbewohnt, aber vorher schon einmal angelaufen worden ist. Es gab früher in der christlichen Seefahrt das Verfahren, wenn möglich Ziegen und Schweine abzusetzen, damit sich diese wildlebend vermehren und sowohl die Aufnahme frischen Proviants erlauben als auch etwaigen Schiffbrüchigen das Überleben erleichtern. Davon könnten auch Kolonisten profitieren.

--- Ende Zitat ---
Hmmm... erstmal nicht, aber da überlege ich noch. Da kann ich vielleicht was machen.

Danke für die konstruktive Kritik!

Boba Fett:
Ein paar Anmerkungen: Segelschiffe waren mit Handwerkern und auch mit Werkzeug stets so bestückt, dass es sich auf Reisen stets selbst reparieren ließ. Die haben also eine kleine Schmiede, Schreiner und Zimmermänner mit Werkzeug an Board, die sehr flexibel darauf getrimmt sind alle mögliche zu bauen oder zu reparieren. Es sollte auch immer genug Eisen an Board sein, um neue Sachen zu schmieden. Notfalls können die Schiffe auch auf einen Anker verzichten.
Wenn die Schiffe eine Weile da bleiben, (zum Beispiel, weil die Jahreszeit zu schlecht für eine Rückreise ist) ist es auch möglich, dass sie Küstennah auf Fischfang geht. Fische (und auch Wild) lassen sich räuchern und damit haltbar machen. Schiffe, die auf längere Überlandreisen ausgelegt waren haben übrigens auch Proviant für lange Reisen an Board und dabei auch schlachtbare Nutztiere.
Eventuell kann man sogar an Board überwintern, bzw. die erste Zeit verweilen, um die Gegend zu erkunden oder um mit Expeditionen einen guten Ort für eine Ansiedelung zu finden.

Soldaten haben meistens Scouts dabei, die sollten Jagen können, ebenso Pioniere, die wiederum Kenntnis von Brückenbau, etc. haben.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln