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[Brainstorming] Fantasy Setting auf Planet mit gebundener Rotation
Galatea:
Was für Pflanzen und Tiere sind den bisher geplant? Soll es eher "erdnah" und vertraut wirken oder eher sehr abgedreht?
Antariuk:
Hier wurden schon etliche Vorschläge für etwas abgefahrenere Flora und Fauna gemacht die über die meisten handelsüblichen Fantasy-Elemente hinausgehen, ich persönlich versuche eine Mischung anzustreben: ein paar vertraute Elemente damit die Spieler Anknüpfpunkte haben und nicht alles nur komisch ist, aber auch genug abgedrehte Elemente damit klar wird dass es sich hierbei nicht um Forgotten Realms No. 784 handelt. Erdnah in dem Sinne wäre es also wohl nicht, die SciFi soll auf den ersten Blick aber nur in Ansätzen vorkommen und dann nach und nach von den Spielern als solche erkannt werden wenn die Charaktere mehr und mehr über die Vergangenheit ihrer Welt herausfinden, d.h. Roboter und dergleichen laufen nicht herum. Ein Bestiary als solches habe ich im Grunde noch nicht, was ich bisher zumeist aufgenommen habe sind elementare Kreaturen die man mit der Tag- und Nachtseite verbinden kann sowie Tiere und Pflanzen für die lebensfähige Zone die anpassungsfähig und mobil genug sind um den Spaß zu überleben.
Beim Ausarbeiten der Kulturen gehe ich aktuell jedenfalls davon aus dass 98% der Bevölkerung nichts von der Vergangenheit ihrer Welt wissen und keine Ahnung haben was ein Lasergewehr oder eine EMP-Granate ist. Diejenigen die eingeweiht sind tradieren zumeist jedoch auch nur verzerrte Versionen oder schätzen den Umfang ganz falsch ein (z.B. werden in einer Sekte uralte Code-Karten als Abzeichen von Rang und Würde vergeben, allerdings bekommen die unteren Ränge die eigentlich viel mächtigeren Karten weil der einzig erhaltene Container den die Bande damit aufschließen kann die unterschiedlichen Sicherheitslevel nicht offenkundig macht und die oberen Ränge der Sekte haben daher die kulturell wichtigen Farben für sich beansprucht).
Einige Leute vermuten zwar dass die Welt sich nicht von alleine entwickelt hat und sie selber sowie alle Pflanzen und Tiere von woanders kommen, aber so richtige Systemtheorien dazu gibt es noch nicht. Zumal diese Einsicht mit der Anwesenheit von Magie und Geisterwesen auch nicht so dramatisch ist wie man vielleicht meint.
Galatea:
Was wie gesagt immer gut funktioniert, weil es abgedreht ist ohne völlig ins große unbekannte abzudriften ist Nischen bekannter Tiergattungen mit anderen Tiergattungen zu besetzen - statt Vögeln fliegende Fische oder Krebstiere (evtl. auch fliegende Quallen und Wale), statt Fischen Krebstiere oder wurmartige Wesen, statt landlebenden Säugetieren Kopffüßer, Krustentiere oder Schleimwesen, statt Pflanzen etwas in Richtung überdimensionierte Schwämme, Algen, Moose oder evtl. sogar photosynthetisierende Röhrenwürmer...
Antariuk:
In kleinerem Rahmen habe ich das mit den Fantasy-Elementen vor, die ich gerne etwas umdrehen will damit es nicht wieder der bekannte EDO-Brei wird. Die Idee, das Tier- und Pflanzenreich einfach in der Besetzung ein wenig umzuschieben und dabei ggf. die Größenverhältnisse zu justieren, klingt aber auch sehr gut. Ich hatte sogar irgendwo mal ein paar Links zu interessanten Spekulationen wie parallele Evolutionen auf anderen Planeten aussehen könnten und ob die Resultate erkennbar erdenähnlich wären...
Skeeve:
--- Zitat von: Antariuk am 8.11.2015 | 19:16 ---Die Idee, das Tier- und Pflanzenreich einfach in der Besetzung ein wenig umzuschieben und dabei ggf. die Größenverhältnisse zu justieren, klingt aber auch sehr gut. Ich hatte sogar irgendwo mal ein paar Links zu interessanten Spekulationen wie parallele Evolutionen auf anderen Planeten aussehen könnten und ob die Resultate erkennbar erdenähnlich wären...
--- Ende Zitat ---
Hatte ich mir bei meiner Fantasy-Welt auch gedacht... wenn es hier auf der Erde Nashörner, Bisons und andere große Rindviecher gibt, warum sollte es auf einer anderen Welt nicht eine Rinderart (Säugetier) geben die so aussieht?
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