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[Brainstorming] Fantasy Setting auf Planet mit gebundener Rotation
Ethelbeorn:
Ich bin bisher ziemlich begeistert von den vielen Guten Ideen hier :d Da ich ebenfalls eine Kampangne plane habe ich mir noch ein paar mehr Gedanken zu verschiedenen Völkern gemacht, die ich hier nicht vorenthalten möchte.
Kurze Vorab-Info: Der voraussichtliche Name der Welt: „Das Band der Ecaio“
Ecaio heißt soviel wie „Land der Göttin Ai“ oder in einer anderen Interpretation: Einst lebten die Ecaio hier. Sie überließen diesen Ort dem Grünvolk und dem Grauvolk.
Das Grauvolk
Das Grauvolk führt ein halb-nomadisches Leben auf dem Land zwischen der Zitadelle und den Steppen der Nomaden. Sobald die Felder einer Siedlung von Wüsten/Gletschern erfasst werden, ziehen ganze Dörfer in Richtung des Eises und nehmen eine neue Ruine in Besitz, die genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Eis herausschmelzen. Die Ruinen werden der Legende nach von der Göttin Ai für die Menschen gemacht. In Wahrheit reihen sich die Dörfer wie auf einer Perlenschnur rund um den Planeten und tauchen nach etwa vier Generationen wieder auf
Das Grauvolk kennt Sommer und Winter als periodische Systeme. Zu Beginn einer Besiedlung erleben die Menschen einen kalten Winter und nur spärliches Licht. (Auf der anderen Seite grelles Licht und Hitze) Nach und nach entfernt sich das Eis und das Leben wird weniger mühselig. Das Alter von Personen wird in Sommern oder Wintern gemessen, je nach dem, wann bzw. wo sie geboren wurden. Sommer und Winterkindern werden unterschiedliche Eigenschaften zugesprochen.
Der Zeitpunkt für den Wechsel von Sommer und Winter wird durch Monolithen bestimmt, die genau zwischen zwei Siedlungspunkten aus dem Eis schmelzen (Bzw. aus dem Sand geweht werden). Der Tradition nach wird nie um ein Dorf gekämpft, sondern nur um diese Monolithen. Einmal in den Besitz gebracht garantiert der Stein die Besitznahme der dazugehörigen Ruine, die erst ein paar Jahre später freigelegt wird. Manchmal wagen sich Krieger weit in die gefährlichen Gletscherspalten der Nachtseite hinein um den anderen Dörfern zuvorzukommen. Der Übergang von der kalten zur warmen Hälfte des Phänomens und die Eroberung eines Monolithen wird als großes „Weltenwende“ Fest gefeiert.
Die Zitadelle
Die Zitadelle („Linkwall“ in der Sprache des Grauvolks) ist seit der Revolte zu der stärksten Macht des Planeten geworden. Sie basiert auf dem ehemaligen Bergwerkskomplex der Kolonie. Die Bewohner haben die Metallverarbeitung wiederentdeckt und sind kulturtechnisch auf dem Stand der Spätantike. Die Zitadelle besteht aus dem Metropol, einem riesigen Komplex aus Stein und Stahl, in dem die Elite der Zitadelle untergebracht ist. Diese kreisrunde Stadt ist umgeben von einem breiten Ring aus fruchtbarem Ackerland. Ein Teil dieses Landes liegt stets im Dunkeln. Bevölkerung, über deren Dorf die Nacht hereinbricht, werden im Militärdienst eingesetzt. Sie werden daher „Schattenkrieger“ genannt.
Der Ring von Ackerland wird durch einen gewaltigen Mauerring geschützt, der die gesamte bewohnbare Fläche der Zitadelle einschließt. Es ist fast unmöglich den Ring zu überwinden oder zu umlaufen
Das Grünvolk
Das Grünvolk lebt in luftiger Höhe auf den fliegenden Kronen der Drachenbäume. Aus deren gewaltigen Blattspitzen fertigen sie Hängegleiter, mit denen sie die Entfernungen zwischen verschiedenen Bäumen überwinden. Drachebäume kommen über die gesamte Länge des Bandes vor. Das Grünvolk treibt Handel mit den anderen Völkern, bleibt meist aber sehr unter sich.
Die Drachenbäume sind ursprünglich als genetisch modifizierte Solarpaneele angelegt worden. Sie wachsen als gewaltige Stränge aus Bambusstrukturen in den Himmel und werden durch den anhaltenden Passatwind gestützt. Als künstliche Strukturen sind sie im wahrsten Sinne des Wortes wie für die Menschen gemacht. Die einzelnen Ranken sind hohl und an den Noden mit Durchgangsmöglichkeiten versehen. Um den zentralen Strang schlängelt sich eine spiralförmige Ranke, die als Aufstiegsmöglichkeit dient. Die Blätter selbst sind Flügelförmig gegen den Wind ausgerichtet und erneuern sich sehr langsam. Sie sind zu großen Teilen begehbar und haben überall Handgriffe, an denen man sich festhalten kann.
Die Energie wird in einer zuckrigen Lösung gespeichert, die den heutigen Bewohnern als Nahrung dient. An bestimmten Stellen der Pflanze, besonders an den Blattspitzen und in verfallenen Teilen der Wurzelstränge, kann es zu gefährlichen elektrischen Entladungen kommen. Es gibt bestimmte Stellen, an denen „Mana“ gewonnen werden kann. Dieser Wundersaft hat eine heilende Wirkung, die auch von Menschen genutzt werden kann.
Der zentrale Strang wächst mit der exakten Geschwindigkeit der Planetendrehung. Am unteren Ende geht er in ein Tunnelgeflecht aus gefrorenen und verkohlten Ranken über, das den gesamten Planeten umspannt. Auf Grund der elektrischen Entladungen und der dort lebenden Viecher ist es extrem gefährlich, sich dort unten zu verlaufen.
Nomaden
Die Nomaden leben in „Äquatornähe“, also in der Mitte des Bandes. Das Land vergeht hier schneller als auf der linken oder rechten Seite. Jeder Stamm der Nomaden untersteht einem Hohepriester vom Volk der Marian, da diese sehr präzise voraussagen können, was die Zukunft bringen wird. Der „südliche“ Teil des Bandes ist hauptsächlich von Wasser bedeckt. Immer wieder rückt die Küste in das Gebiet der Nomaden vor. Diese ziehen dann in Richtung der Zitadelle und überfallen das Grauvolk.
Die Marian
Ein langlebiges Volk genetisch modifizierter Menschen. Die Marian können Wasser und Luft atmen und sind in der Lage, Delphine telepathisch zu lenken und mit den Ecaio zu kommunizieren. Die Marian leben unter Wasser und können damit einen großen Teil des Planeten bewohnen und bereisen. Tatsächlich ist die Tiefsee dank gewaltiger Strömungen in der warmen Hälfte ein Idealer Ort zum Leben. Nur beim Auftauchen gerät man in kochendes Wasser.
Die Ecaio
Die letzten Bewohner der „Extraterrestrial Colony“ 410 (EC410/ECAIO) stehen in Kontakt mit der AI und leben am Südpol. Die Station ist von Beginn an auf Subsistenz ausgelegt gewesen. Ihre Technologie basiert auf magisch wirkender Bio- und Nanotechnologie. Die Ecaio, wie sie in der Legende heißen, verwenden organische Rüstungen und Waffen wie Karbonklingen oder automatische Armbrüste mit Spannvorrichtungen aus Muskelfasern. Die Ecaio besitzen tatsächlich „3D-Drucker“, die auf der Basis von Photosynthese, Karbonfasern und Enzyme nach komplexen Bauplänen zusammenfügen können. Die Technik kann wahre Wunder vollbringen, braucht aber viel Zeit und bestimmte Elemente, die für größere Strukturen benötigt werden gib es auf dem Südpol kaum. Die Ecaio gehen daher sehr sorgsam mit Ressourcen um und verbringen viel Zeit im Kryoschlaf. Seit einigen hundert Jahren haben sie die Hoffnung auf Rettung aufgegeben und sich dazu entschlossen aus dem Regelwerk der Station einen eigenen Kodex zu entwickeln, der ihr Überleben sichert. Langfristig wollen sie ein Raumschiff bauen um zurück zur Heimat zu gelangen. Nachdem einzelne direkte Interventionen gescheitert sind und jeder einzelne Verlust für die vergleichsweise kleine Gruppe sehr schmerzhaft ist, nutzen sie vermehrt die Marian als Agenten um in den Besitz der Drachenbäume und der Zitadelle zu kommen. Im Endeffekt werden sie sich auch mit dem Grauvolk verbünden wollen.
Antariuk:
Besser spät als nie: tolle Ideen, Ethelbeorn! ;) Einige Fragen und Anmerkungen von mir:
--- Zitat von: Ethelbeorn am 11.11.2015 | 00:15 ---[/b]Das Grauvolk führt ein halb-nomadisches Leben auf dem Land zwischen der Zitadelle und den Steppen der Nomaden. Sobald die Felder einer Siedlung von Wüsten/Gletschern erfasst werden, ziehen ganze Dörfer in Richtung des Eises und nehmen eine neue Ruine in Besitz, die genau zum richtigen Zeitpunkt aus dem Eis herausschmelzen. Die Ruinen werden der Legende nach von der Göttin Ai für die Menschen gemacht. In Wahrheit reihen sich die Dörfer wie auf einer Perlenschnur rund um den Planeten und tauchen nach etwa vier Generationen wieder auf.
--- Ende Zitat ---
Das heißt also bei dir dreht sich die Welt deutlich schneller als in meinem Entwurf, auch nicht uninteressant. Hat auf jeden Fall eine höhere Dynamik... wobei ich mich dann frage ob das bei einer grob erdenähnlichen Welt dann nicht zu noch stärkeren Wetter- und Erosionseffekten im Übergangsbereich führen müsste? Weil das wäre eine Rotiation von lokalen 400km pro Jahr.
--- Zitat von: Ethelbeorn am 11.11.2015 | 00:15 ---[/b]Die Zitadelle („Linkwall“ in der Sprache des Grauvolks) ist seit der Revolte zu der stärksten Macht des Planeten geworden. Sie basiert auf dem ehemaligen Bergwerkskomplex der Kolonie. Die Bewohner haben die Metallverarbeitung wiederentdeckt und sind kulturtechnisch auf dem Stand der Spätantike. Die Zitadelle besteht aus dem Metropol, einem riesigen Komplex aus Stein und Stahl, in dem die Elite der Zitadelle untergebracht ist. Diese kreisrunde Stadt ist umgeben von einem breiten Ring aus fruchtbarem Ackerland. Ein Teil dieses Landes liegt stets im Dunkeln. Bevölkerung, über deren Dorf die Nacht hereinbricht, werden im Militärdienst eingesetzt. Sie werden daher „Schattenkrieger“ genannt.
Der Ring von Ackerland wird durch einen gewaltigen Mauerring geschützt, der die gesamte bewohnbare Fläche der Zitadelle einschließt. Es ist fast unmöglich den Ring zu überwinden oder zu umlaufen.
--- Ende Zitat ---
Aber die Zitadelle ist genau wie andere Siedlungen auch davon betroffen irgendwann in die Wüste abzuwandern? Weil das dürfte ja erhebliche politische Spannungen erzeugen, was hinsichtlich von Abenteuerpotential natürlich super ist. Oder hab ich das falsch verstanden und es ist ein Ring der um den ganzen Planeten geht?
--- Zitat von: Ethelbeorn am 11.11.2015 | 00:15 ---Die Nomaden leben in „Äquatornähe“, also in der Mitte des Bandes. Das Land vergeht hier schneller als auf der linken oder rechten Seite. Jeder Stamm der Nomaden untersteht einem Hohepriester vom Volk der Marian, da diese sehr präzise voraussagen können, was die Zukunft bringen wird. Der „südliche“ Teil des Bandes ist hauptsächlich von Wasser bedeckt. Immer wieder rückt die Küste in das Gebiet der Nomaden vor. Diese ziehen dann in Richtung der Zitadelle und überfallen das Grauvolk.
--- Ende Zitat ---
Wieso vergeht das Land da schneller? Weil die Nomaden die genaue Balance zwischen der Tag- und Nachtseite suchen, die natürlich jedes Jahr merklich abwandert?
--- Zitat von: Ethelbeorn am 11.11.2015 | 00:15 ---Ein langlebiges Volk genetisch modifizierter Menschen. Die Marian können Wasser und Luft atmen und sind in der Lage, Delphine telepathisch zu lenken und mit den Ecaio zu kommunizieren. Die Marian leben unter Wasser und können damit einen großen Teil des Planeten bewohnen und bereisen. Tatsächlich ist die Tiefsee dank gewaltiger Strömungen in der warmen Hälfte ein Idealer Ort zum Leben. Nur beim Auftauchen gerät man in kochendes Wasser.
--- Ende Zitat ---
Ahso, die Tagseite ist also nicht so heiß dass sie zu einer einzigen kochenden Wüste wird. Damit geht zwar der Aspekt des beengten Lebensraumes (im Vergleich zur gesamten Planetenoberfläche) verloren, aber man hat auch mehr Platz im Sandkasten. Wieso jedoch sind gewaltige Strömungen in der Tiefsee ideal zum Leben? Stelle mir das eher als ein deutliches Hindernis für eine Unterwasserzivilisation vor. Und warum stellen die Marian Hohepriester für die Nomaden? Was haben sie davon?
--- Zitat von: Ethelbeorn am 11.11.2015 | 00:15 ---Langfristig wollen sie ein Raumschiff bauen um zurück zur Heimat zu gelangen. Nachdem einzelne direkte Interventionen gescheitert sind und jeder einzelne Verlust für die vergleichsweise kleine Gruppe sehr schmerzhaft ist, nutzen sie vermehrt die Marian als Agenten um in den Besitz der Drachenbäume und der Zitadelle zu kommen. Im Endeffekt werden sie sich auch mit dem Grauvolk verbünden wollen.
--- Ende Zitat ---
Wissen die Marian von der Raumschiffidee? Warum sollten sie als Agenten für Heinis am Südpol agieren wenn sie die gesamte Tiefsee der Tagseite als Spielplatz haben? Vor allem wenn die überlegene Technologie der Ecaio durch Rohstoffmangel limitiert ist und momentan wohl keine Bedrohung für den Rest der Welt darstellt?
Achamanian:
Wow, irgendwie ist mir dieser Thread bisher entgangen, und ich bin nach zwei Seiten Lektüre total geflasht ...
Ich bin mir nicht ganz sicher, auf welchem Stand euer Gebastel ist - habe aber eine Idee, die ich euch gerne reinwerfen würde, einfach, weil sie schon lange bei mir im Kopf rumliegt und perfekt zur Grundidee zu passen scheint:
Und zwar schwebt mir ein Menschenvolk vor, das in einem Gebiet lebt, das zu kalt ist, um dort länger draußen zu überleben. Deshalb wohnt es im Innern von gigantischen, Raupenähnlichen Geschöpfen, die endlos über weite Ebenen ziehen und Flechten abgrasen. Diese Geschöpfe haben einen Gas-Stoffwechsel und entsprechend "Blutgefäße" in ihren Leibern, die für Menschen atembare Luft enthalten. Schamanistische Priester gehen eine Traumverbindung mit diesen Wesen ein (oder behaupten zumindest, mit ihnen verbunden zu sein) und fungieren als Orakel. Die Riesengeschöpfe sind nicht steuerbar, aber sie folgen bestimmten festen Wanderrouten.
Konflikt- und Abenteuerpotenzial kommt ins Spiel, wenn eines dieser Wesen stirbt und die darin lebenden Menschen sich ein neues Zuhause suchen - und es eventuell von anderen eropbern - muss; wenn SC eine kostbare Substanz aus dem Körper eines solchen Wesens beschaffen müssen; wenn eines der Orakel (aus Verwirrung oder politischem Kalkül) gefährliche Weisungen gibt.
Ich lese jetzt erst mal den restlichen Thread nach und sehe dann ja, ob meine Idee in dem Zusammenhang überhaupt einen Sinn ergibt!
Ethelbeorn:
Ich hab ein PDF angehängt um einige der Fragen visuell zu beantworten. Vieles ergibt sich aus den unterschiedlichen Geschwindigkeiten zwischen "Achse" und "Reifen" an einem Rad.
--- Zitat von: Antariuk am 27.11.2015 | 15:15 ---ob das bei einer grob erdenähnlichen Welt dann nicht zu noch stärkeren Wetter- und Erosionseffekten im Übergangsbereich führen müsste
--- Ende Zitat ---
Da ich vorhabe das Setting mit allen Facetten zu nutzen soll der Planet etwas kleiner sein als die Erde. Ich habe vor, die Spieler von einem Pol zum nächsten Reisen zu lassen, daher ist der Planet nur halb so groß gewählt wie die Erde und hat einen Durchmesser von ca 6000km.
Die Drehung beträgt 120 Erdjahre. Der bewohnbare Ring beträgt 800km. Das sind ca 15° des Querschnitts am Äquator. Dort wandert ein Punkt in 5 Jahren von der Eisgrenze zur Wüstengrenze. (etwa einen halben Meter am Tag) In Richtung der Pole/Rotationszentren verlängert sich diese Zeit. Ich gehe davon aus, das es daher keine gigantischen Wettereffekte durch die Rotation geben sollte.
--- Zitat von: Antariuk am 27.11.2015 | 15:15 ---Aber die Zitadelle ist genau wie andere Siedlungen auch davon betroffen irgendwann in die Wüste abzuwandern?
--- Ende Zitat ---
Die Zitadelle selber nicht. Aber jeweils die Hälfte ihrer Ländereien (braun im PDF) im nahen Umkreis. Dort gibt es auch kleinere Städte, die nach 30 Jahren, also mehr als einer Generation unbewohnbar werden. Wer die Macht hat, besorgt sich dann Immobilien in den auftauchenden Städten. Die meisten werden aber als Schattenkrieger eingezogen.
--- Zitat von: Antariuk am 27.11.2015 | 15:15 ---Wieso jedoch sind gewaltige Strömungen in der Tiefsee ideal zum Leben?
--- Ende Zitat ---
Da schwimmen Fische und Nährstoffe vorbei und man kann Mühlen betreiben. Allerdings nur an bestimmten Orten.
--- Zitat von: Antariuk am 27.11.2015 | 15:15 ---Und warum stellen die Marian Hohepriester für die Nomaden? Was haben sie davon?
--- Ende Zitat ---
Der südliche Teil des Planeten ist mit relativ viel Wasser bedeckt. Die Marian wissen genau, wann mal wieder das Meer heranrückt, wo es Inseln gibt, auf die man übersiedeln kann und wann man besser nicht auf ein Boot steigt. Dadurch geten sie als Propheten. Es gibt aber nur eine Handvoll, die sich die Mühe machen, an Land zu leben. Sie versorgen allerdings die Städte unter Wasser mit irgenwelchen Ressourcen, die nur an Land gewonnen werden können. Außerdem macht es ihnen vielleicht Spaß, oder sie haben da irgendwelche alten Traditionen.
--- Zitat von: Antariuk am 27.11.2015 | 15:15 ---Wissen die Marian von der Raumschiffidee? Warum sollten sie als Agenten für Heinis am Südpol agieren wenn sie die gesamte Tiefsee der Tagseite als Spielplatz haben?
--- Ende Zitat ---
Vielleicht wissen die es, wahrscheinlich ist es ihnen aber recht egal. Die Marian sind generell friedliebend. Die Südpol-Forscher werden von ihen wie so eine art Jedi gesehen. Die Biotechnologie ist für unwissende von Magie nicht zu unterscheiden. Bei der genetischen Modifizierung der Marian wurde eine instinktive Zuneigung zu Menschen eingebaut. Das nutzen die Forscher aus. Es erklärt aber auch, warum die Marian den Nomaden helfen. Der Ozean existiert zudem nur im unteren Drittel des Planeten um den Südpol herum. Der "Äquator", also der Ring, an dem der Heißeste und kälteste Punkt des Planeten entlanglaufen, besteht überwiegend aus Landmasse mit Meeren, die vollständig austrocknen.
[gelöscht durch Administrator]
Ethelbeorn:
Die Raupen, die Rumpel genannt hat könnten eine Erklärung dafür sein, warum am Rand der bewohnten Zone plötzlich Menschen auftauchen.
Ach ja und noch zwei Optionen für Monde:
Ein kleinerer umrundet den Planeten alle 12 Stunden. Er schiebt sich jedes Mal für einen kurzen Moment vor die Sonne Die Menschen nutzen dieses Phänomen um ein paar Stunden zu ruhen und die Charaktere, um ihre Daily-Powerz zu regenerieren. (Eventuell ist dieser Mond in eine Raumstation)
Ein zweiter Mond umrundet den Planeten auf einer größeren Bahn und mit der gleichen Geschwindigkeit wie der Rotation. Er ist permanent auf der Sonnenabgewandten Seite zu sehen und taucht diese in ein kaltes, bläuliches Licht.
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