Pen & Paper - Spielsysteme > D&D5E
D&D5 Players Handbook
Thandbar:
--- Zitat von: Archoangel am 4.09.2014 | 09:31 ---Minions können guter crunch sein;
--- Ende Zitat ---
Ich finde Minions auch crunchmäßig ziemlich "meh", weil der eigene Schaden bzw. das Schadenspotential der Fähigkeiten keine Bedeutung mehr spielt und die Schergen auf magische Weise immun gegen meine Miss-Effekte sind. Beides imho störend und mechanisch nicht befriedigend.
Ohne Minions auszukommen ist ein dicker Pluspunkt für die 5E, meiner Meinung nach. Und ich finde es auch gut, dass Spieler tatsächlich die Lernerfahrung in der Spielwelt machen können, wie hart der Mainstream einer Gruppe von Gegnern wirklich ist und anhand äußerer Betrachtungen - tragen die Orks Panzerrüstung? - zuverässig die Schwere der Begegnung einschätzen können.
Einen Überraschungs-Barghest kann man ihnen ja immer noch unterjubeln. :D
Archoangel:
--- Zitat von: Arldwulf am 4.09.2014 | 09:43 ---Mhh...ich tu mir schwer zu sagen wann Fluff gut oder schlecht ist. Das ist ziemlich subjektiv.
Aber oben habe ich ja schon ein Beispiel gesagt. Du stehst vor einem Gegner, ist es aus deiner Sicht besserer Fluff wenn du vor dem Angriff weißt: "Den haue ich mit so und so vielen Treffern um" als wenn du sagst: "Vielleicht hau ich ihn mit einem Schlag um - vielleicht auch nicht"?
Ich finde diese Variabilität eigentlich sehr wichtig, gerade aus Fluff Sicht.
--- Ende Zitat ---
Kommt eben darauf an welche Realitätsdichte deine Spielwelt haben soll. Für mich sind Minions ein absolutes No-Go. Ein dutzend Balor-Minions mag ja für eine ultra-high-Level Runde ein netter Aufwärmer für den Orcus sein; bei einem solchen Gegner der durch Zufallstreffer eines Bauerns nach einer KR tot ist habe ich aber so meine Probleme ...
6:
--- Zitat von: Archoangel am 4.09.2014 | 09:44 ---Für einen Simulationist aber doch schon, oder?
--- Ende Zitat ---
Schlechter Begriff. Im Begriff Simulationist sind so viele verschiedene Typen enthalten, dass generelle Aussagen da eh nur schwer zu tätigen sind. Genresimulationisten z.B. haben keine Probleme damit, dass die Spielwelt nicht in sich realistisch ist.
Skyrock:
Zudem ist der Begriff Simulationismus vom rec.games.frp.advocacy-Threefold anders besetzt worden als von The Forge, und in keinem von beiden Fällen ist es gut definiert worden.
Arldwulf:
--- Zitat von: Archoangel am 4.09.2014 | 09:47 ---Kommt eben darauf an welche Realitätsdichte deine Spielwelt haben soll. Für mich sind Minions ein absolutes No-Go. Ein dutzend Balor-Minions mag ja für eine ultra-high-Level Runde ein netter Aufwärmer für den Orcus sein; bei einem solchen Gegner der durch Zufallstreffer eines Bauerns nach einer KR tot ist habe ich aber so meine Probleme ...
--- Ende Zitat ---
Warum? Ich meine...ist es aus deiner Sicht besser wenn der Gegner durch 3 Zufallstreffer des Bauerns Tot ist?
Zumal dies doch nicht die eigentliche Änderung bei Minions darstellt, und die Situation recht selten ist in.
"Hordengegner" gab es in D&D immer. Der Unterschied ist nicht, dass der Kobold nun nach einem Treffer (ok, manchmal auch zwei...gibt ja Minions die mehr aushalten) niedergeht. Das war immer so. Der Unterschied ist: Es gibt Kobolde bei denen dies nicht der Fall ist, und diese sind sogar der Standard.
Aber wie oben schon gesagt: Im Prinzip bin ich der Meinung beides hat vor und Nachteile.
Navigation
[0] Themen-Index
[#] Nächste Seite
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln