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D&D5 Players Handbook

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Forlorn:
Inspiration als "verflufften" Actionpoint(*kotz) halte ich eigentlich für ne tolle Idee. Man kann ja dann nach Gusto einfach nur alle paar Stunden einen Punkt verteilen, falls sich eine interessante Rollenspielsituation ergeben hat. Spieler werden in meiner Runde allerdings keine Inspiration vergeben dürfen. Für RP-lastige Runden ist es nur 'ne nette Dreingabe, aber um Rollenspielfaule ein bisschen zu motivieren macht die Regel so durchaus Sinn im PHB.

Thandbar:

--- Zitat von: Forlorn am 17.09.2014 | 10:57 ---Spieler werden in meiner Runde allerdings keine Inspiration vergeben dürfen. 

--- Ende Zitat ---

Ich möchte vermutlich in Zukunft eher den umgekehrten Weg nehmen: Ich selber verteile als SL keine Inspiration, sondern die Spieler beschenken sich untereinander aus einem Topf, in den ich als Spielleiter einzahle, wenn ich Disadvantage vergebe oder ein Monster aufwerte.
Ich mag nämlich auch diese "Patsch, patsch, patsch, brav sauber schön rollengespielt, so wie ich das haben will, hier hast du einen Keks"-Gefühl nicht. Wenn die Spieler das untereinander machen möchten, habe ich da kein Problem mit.

Luxferre:

--- Zitat von: 1of3 am 17.09.2014 | 02:59 ---Besserspieler.

--- Ende Zitat ---

Ach komm, das kannst Du besser  >;D

@ Inspiration:

ich finde das an sich einen tollen Mechanismus für SL und Spieler (ja, ich trenne klassisch) gleichermaßen. Ob erfahren oder nicht, spielt da für mich keine Rolle.
Meine Jungs und ich spielen in der Konstellation bspw. seit fast 20 Jahren zusammen. Teilweise länger.
Ich habe in Pathfinder zu den Schicksalspunkten die Funktion freigegeben, einen kleineren, innerweltlichen Fakt zu schaffen mit meinem SL-Veto, falls der Aspekt nicht "klein" sein sollte.
Das hat nun in den letzten 2 Jahren Kampagnenspiel NIEMAND genutzt.
Die horten ihre blöden Punkte für Sankt Nimmerlein und Sankt Hastenichgesehen. Das scheint so eine Art abstruser Loot für die zu sein.
Naja. Erfahren hin oder her ... ich denke, dass diese Mechanik einfach in der richtigen Gruppe mit dem richtigen SL und der passenden Kampagne glänzen können.

Forlorn:

--- Zitat von: Thandbar am 17.09.2014 | 11:03 ---Ich möchte vermutlich in Zukunft eher den umgekehrten Weg nehmen: Ich selber verteile als SL keine Inspiration, sondern die Spieler beschenken sich untereinander aus einem Topf, in den ich als Spielleiter einzahle, wenn ich Disadvantage vergebe oder ein Monster aufwerte.
Ich mag nämlich auch diese "Patsch, patsch, patsch, brav sauber schön rollengespielt, so wie ich das haben will, hier hast du einen Keks"-Gefühl nicht. Wenn die Spieler das untereinander machen möchten, habe ich da kein Problem mit.

--- Ende Zitat ---

Man kann ja beides mal ausprobieren. Wenn Spieler die Punkte verteilen, ergeben sich sicherlich interessante Gruppeninteraktionen. Ob es wirklich gut ist, dass Spieler damit über ihren Charakter hinaus die Spielmechanik manipulieren können, wird sich zeigen müssen. Als reines SL-Tool verkommt die Mechanik irgendwie zur klassischen Konditionierung, das stimmt.


--- Zitat von: Luxferre am 17.09.2014 | 11:12 ---
Das hat nun in den letzten 2 Jahren Kampagnenspiel NIEMAND genutzt.


--- Ende Zitat ---

Da könnte man dann meinen, dass D&D Spieler mit Mechaniken alá FATE nicht so warm werden. Als SL finde ich so Sitautionen toll, wie auch die Machtpunkte in "Edge of the Empire", die Kleinigkeiten in der Spielwelt verändern können. Als Spieler habe ich allerdings gerne eine konsistente Spielwelt mit der ich nur organisch interagiere. Irgendwie paradox.

Skyrock:
@Inspiration:
Ich denke die lose Verregelung, nach wie strengen Kriterien und wie oft Inspiration vergeben und andere Spieler weitergegeben wird ist Absicht, um die Handhabung an den SL- und Gruppengeschmack anpassen zu können (wie bei vielem in D&D 5). Ein einzelner, nicht hamsterbarer Advantage ist nett, aber nichts was das Spiel insgesamt in die eine oder andere Richtung kippen lässt.

Wem solche Persönlichkeitsmechaniken zu storygamig sind, der kann sie weitgehend unter den Tisch fallen lassen.
Wer sie vor allem als Ausgleich für spielrelevante benachteiligende aber persönlichkeitstypische Handlungen sieht (wie Talwyn), der kann die Kriterien entsprechend anlegen.
Genauso kann jemand wie Archoangel die Kriterien auf coole Aktionen allgemein ohne zwingende Anbindung an die Persönlichkeitstraits und spielrelevante benachteiligende Handlungen erweitern und gleichzeitig bei der Weitergabe an andere Spieler die Popcornregel benutzen, wenn sie nasig ist.
Das Spiel sollte in allen diesen Fällen weiter funktionieren.

Im DMG wird sicher mehr zu Handhabungsmöglichkeiten von Inspiration und Alternativen zu den Persönlichkeitstraits als Inspirationsquelle kommen.

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