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[Film] Interstellar - neuer Film von Christopher Nolan
Urias:
--- Zitat von: First Orko am 7.01.2019 | 16:14 ---Jo, hab Interstellar auch immer als den "2001 unserer Zeit" gesehen. Statt Slitscan-Psychadelic-Raumzeit-Trip hat man leicht verdaulichere Hypercube-Zeitreise-Action. Ästhetisch gelungen aber vom Unterbau her deutlich leichtgewichtiger - was ihn aber m.E. nicht unbedingt schlechter macht!
Hab die Häme nie ganz verstanden, die Einige Interstellar entgegenbringen.
--- Ende Zitat ---
Ist schon ewig her, dass ich den Film gesehen habe aber soweit ich mich erinnere wr meine Einschätzung damals, dass er am klassischen Christopher Nolan Problem krankt, das da ist sich als deeper zu verkaufen als er ist und eine Prämisse zu nehmen die zwar cool ist, aber sie nicht bis zur letzten Konsequenz auszufahren. Das war schon bei Inception der absolute Abturner und Interstellar fand ich damals einfach nur langweilig und großspurig
Exar:
Nach meinem Empfinden war Interstellar auch stark überbewertet. Ist ein durchchaus anständiger Film, aber dem Nolan-Hype erlegen.
Ich mag Christopher Nolan, aber seit Inception hat er abgebaut.
Seine letzten 3 Filme (Dark Knight Rises, Interstellar, Dunkirk) fand ich "nur" noch gut, nicht mehr sehr gut, oder gar besser.
Sashael:
Ich stelle gerade fest, dass ich Dark Knight Rises auf BluRay zu Hause, aber den Film nur einmal im Kino gesehen habe. Im Gegensatz zu den Vorgängern scheint der mich nicht so getriggert zu haben.
Noir:
Der ist auch leider nicht mehr so geil, wie er hätte sein können. Ich finde, man merkt, dass wohl Heath Ledger noch eine Rolle hätte spielen sollen und das Ganze dann umgeschrieben werden musste.
rillenmanni:
Meine Vorliebe für Interstellar hat nichts mit einem Nolan-Hype zu tun. Es ist wohl eher der typische Nolan-Stil, der mich so anmacht. Insofern fand ich Interstellar in keinem Moment langweilig, sondern hochgradig dramatisch und faszinierend. (Außerdem kriegt man mich immer mit einer Eltern-Kind-Tragödie, weil ich da nicht unberührt bleiben kann.) Ich war nun auch beim zweiten Gucken auf merkwürdig entrückte Weise begeistert. Aber ich als (Astro-)Physik-Laie stutzte eben doch das eine oder andere Mal im negativen Sinne. Es handelt sich ja nicht um eine Weltraumoper oder ähnliches, daher hatte ich einen höheren Realismusanspruch, als Herr Nolan ihn offensichtlich hatte.
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