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Fatepunkte innerweltlich erklärt?

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Draig-Athar:
Du könntest einen Blick in Splittermond werfen. Das Grundregelwerk gibt es hier gratis. Dort trägt jeder wichtige Charakter einen Teil des zerborstenen Mondes in sich, der ihm besondere Fähigkeiten gibt (zum Teil eben auch die Anwendung klassischer "Gummipunkte").

Ich persönlich bevorzuge jedoch auch den Ansatz Fate-Punkte als rine Meta-Ressource zu sehen.

Boba Fett:
Nimm doch einfach die Mage/Earthdawn Erklärung (und Begründung, warum man Legendenpunkte bekommt)...
Die Vorstellung der Menschen, über das Sein der Welt formt und gestaltet die Welt.
Die Protagonisten manipulieren mit ihrem Fate die Vorstellung der Menschen und gestalten damit die Welt.
Wenn Antagonisten Fate (über den SpL) einsetzen, machen sie das gleiche.
Mooks haben kein Fate, weil nicht genug Einfluss...

Kardinal:
Nun, das gesamte Setting von Malmsturm wurde als Welt entworfen, in der FATE, bzw. Fatepunkte tatsächlich die Gesetze der Realität repräsentieren... ;)

Auribiel:

--- Zitat von: Thandbar am 25.08.2014 | 10:57 ---Teilweise vermutlich überhaupt nicht. Oder auch sehr unterschiedlich. Hätte Greedo gewusst, dass Han Solo eine Hauptfigur ist, hätte er sich nicht mit ihm angelegt. Wenn Luke Skywalker einen Fate-Punkt ausgibt, um dem Laser auszuweichen, stellt Darth Vader fest: Die Macht ist stark in diesem da.
Wenn Han Solo den Sternenzerstörer narrt, war er eben "einfallsreich". Oder hatte "einfach nur Glück".

--- Ende Zitat ---

Na spätestens wenn Han Solo das xte Mal dem Hutten von der Schippe gesprungen ist, sollte man sich schon wundern.
Und wenn Luke Skywalker Darth Vader verlichtsäbelt, kommt auch die Frage auf, ob wir es mit DEM Außerwählten zu tun haben, der die Macht wieder richtet... moment mal, war das nicht sein Vater? ;)

Worauf ich hinauswill:
Klar, am Anfang sieht das der NSC innerhalb der Welt nicht, aber irgendwann machen sich die Fateler einen Namen - im Gegensatz zu den Mooks, die sie Reihenweise übertrumpfen und besiegen.



--- Zitat von: Huntress am 25.08.2014 | 11:10 ---Eine ähnliche Idee hatte ich auch für meine Cortex+ Fantasy-Variante.

Im Grunde ist das auch keine schlechte Erklärung. Die Götter greifen selten direkt in die Welt ein, aber sie ändern auf subtile weise auf subatomarer Ebene - mit Quanten kann man jeden Quatsch erklären, um als aus dem Kopf zu zitieren - die Umstände der Dinge. Umgekehrt gibt es feindselige, chaotische Götter, die ihrerseits den Helden Steine in den Weg legen.

Sobald man von der Idee abkommt, dass Spielregeln eine Welt mit "neutraler" Physik und interesselosen Naturgesetzen repräsentieren und sich auf eine eher vormoderne Denke einlässt, ist das ganze kein Problem mehr.

--- Ende Zitat ---

Hervorhebung von mir, den darum geht's mir letzten Endes (dazu unten mehr). Danke für den Denkanstoß! :)



--- Zitat von: Draig-Athar am 25.08.2014 | 11:58 ---Du könntest einen Blick in Splittermond werfen. Das Grundregelwerk gibt es hier gratis. Dort trägt jeder wichtige Charakter einen Teil des zerborstenen Mondes in sich, der ihm besondere Fähigkeiten gibt (zum Teil eben auch die Anwendung klassischer "Gummipunkte").
--- Ende Zitat ---

Danke für den Tipp/die Erinnerung. Leider bin ich momentan konzentrationstechnisch nicht in der Lage mich in neue Rollenspiele einzulesen. Allerdings wäre mir hier wichtig zu erfahren, wie konsequent man die Splitterträger in der Welt berücksichtigt? (dazu unten mehr...)



Zur Erklärung (und ich hoffe, dass mein Gedankengang nachvollziehbar ist, ich gebe zu, er ist durchaus verschwurbelt):

Beim Weltenbasteln bin ich auf die Frage gestoßen, wie sich Herrschaft in einem Fantasy-Setting gestaltet und erklären lässt. Irdisch gesehen ist das recht eindeutig, aber wie verhält es sich, wenn ich neue Ressourcen ins Spiel streue wie "Magie" und "göttliche Gunst".
Wäre es in einem solchen Setting nicht logisch, dass die meisten Herrschenden selbst über solche Ressourcen verfügen und inwieweit lässt es sich logisch erklären, dass nicht entsprechend begünstigte auf dem Thron/an der Macht sitzen?

Natürlich lässt sich da der Bogen zu den mit FP-Ressourcen ausgestatteten SCs schlagen - oder deren Gegenspieler.  Da FATE nicht so feingranuliert wie andere Systeme ist, wären also FP das "Erkennungsmerkmal" der entsprechend Begünstigten (so mein Gedankengang), aber das müsste sich innerweltlich auch irgendwo wiederspiegeln.

Slayn:
Und ich dachte bisher immer, bei Fate ist man von Anfang an "jemand". kein Hocharbeiten, kein Leveln, gleich Held sein und ab dafür.

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