Pen & Paper - Rollenspiel > Pen & Paper - Rollenspiel- & Weltenbau

High-Magic Fantasy auf der Erde / Parallelwelt?

<< < (15/17) > >>

Lichtschwerttänzer:
Das kommt auf die Gesellschaft und wie Machtausübung legitimiert wird an.

Feuersänger:
Wie klingt "Wenn du nicht tust was ich sage, verwandle ich dich in einen Fliegenpilz" als Legitimation?  >;D

Lichtschwerttänzer:

--- Zitat von: Feuersänger am 28.08.2015 | 19:57 ---Wie klingt "Wenn du nicht tust was ich sage, verwandle ich dich in einen Fliegenpilz" als Legitimation?  >;D

--- Ende Zitat ---
die ist so genial, diese könnte von Kiesow stammen

Sin:
Ob es Großreiche gibt und ob Magier als Herrscher fungieren und wie exponiert Magier agieren, hängt davon ab, wie gut Magie als Schutz vor anderen Magiern dienen kann. Wenn man keine antimagischen Gebiete erschaffen kann oder persönliche "Schutzschilde" etc. wird jeder Magier einfach sofort von anderen Magiern ermordet, sobald er auf Eroberungsfeldzug geht, oder sonstwie seinen Kollegen auf den Sack. Zumindest wenn High Fantasy bedeutet, dass es die üblichen Zauber gibt wie Teleportation, Unsichtbarkeit und so. Dann ist nix mit Großreichen.
Zumindest wenn Menschen wie echte Menschen funktionieren und nicht wie in D&D. Also Blitzschlag in den Rücken oder Decke auf den Kopf ist ziemlich im Arsch bis tot und nicht -25 Trefferpunkte und nächste Runde wird wegteleportiert.

Text:

--- Zitat von: Feuersänger am 28.08.2015 | 17:54 ---Politik:
Wenn ich so über den möglichen Einfluss von Magie auf das Weltgeschehen nachdenke, tendiere ich zu der Schlußfolgerung, dass so ein Setting stärker auf Großreiche hinauslaufen würde. Denn: in der Historie hat es ja immer wieder Großreiche gegeben, die aber dann letzten Endes oft an zu langen Nachschub- und Kommunikationswegen gescheitert sind. Wenn es aber eine magisch gepowerte Telekommunikation gibt, und womöglich noch Transportmagie dazu, würde dieser Nachteil von Großreichen quasi wegfallen. Auf der anderen Seite hätten sie eben nach wie vor die Vorteile des großen Ressourcenpools. Das heisst umgekehrt, dass dagegen kleine Reiche einen viel schwereren Stand hätten.

Somit ist meine Hypothese: der Großteil der zivilisierten Welt wird sich in wenige Großreiche aufteilen. Eigenständige kleine Herrschaften können quasi nur in der Peripherie existieren - in den Gegenden, die für die Großreiche nicht interessant genug sind.

--- Ende Zitat ---
Konsequent zu ende gedacht, könnte man die Moderne und Post-Moderne in einer magischen Welt vorwegnehmen:

In einer magischen Welt ist das Äquivalent zu den Weltkriegen vielleicht schon viel früher passiert (auf einem antiken oder mittelalterlichen Technologie-Level).

Dementsprechend sind die Großreiche dieser Fantasy-Welt den Großmächten unserer Gegenwart und unmittelbaren Vergangenheit wohl recht ähnlich: es gibt kalte Kriege, Stellvertreterkriege in unwichtigen Vasallenstaaten, magisches Wettrüsten, eine Fantasy-UN, ein Großreich-Block zerfällt und steht als "lokale Mittelmacht" wieder auf, asymmetrische Kriegsführung gegen magisch unterlegene Terroristen, man streitet sich mit kleineren "Schurkenreichen" um die friedliche Nutzung mächtiger Magie, etc.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln