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[eclipse phase] Spielt das eigentlich wer nach offiziellen Regeln

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Mr. Ohnesorge:
Wir spielen mit dem %-System, haben das allerdings vom Kopf auf die Füße gestellt: es wird mit einem W100 gewürfelt und die % in dem betreffenden Skill zum Ergebnis addiert. Wenn beides zusammen 100 ergibt, ist die Probe geschafft. Schwierigkeit lässt sich easy über den zu erreichenden Mindestwurf abbilden.  :headbang:

Achamanian:

--- Zitat von: Grinder am 17.09.2014 | 12:43 ---Wir spielen mit dem %-System, haben das allerdings vom Kopf auf die Füße gestellt: es wird mit einem W100 gewürfelt und die % in dem betreffenden Skill zum Ergebnis addiert. Wenn beides zusammen 100 ergibt, ist die Probe geschafft. Schwierigkeit lässt sich easy über den zu erreichenden Mindestwurf abbilden.  :headbang:

--- Ende Zitat ---

Gibt es einen Grund, aus dem das praktischer ist? Ich persönlich finde es erst einmal bequemer, zu unterwürfeln, besonders, wenn die "Margin of Success" bei Erfolg einfach dem Würfelergebnis entspricht. Dadurch spare ich mir bei einfachen, gelungenen Proben doch im Vergleich zum Addieren einen Rechenschritt.

Mr. Ohnesorge:
Das unterwürfeln ist uns zu ungenau und zu frustrierend, denn da sind Skillwerte von z.B. 40% einfach nur ätzend.

Achamanian:

--- Zitat von: Grinder am 17.09.2014 | 12:54 ---Das unterwürfeln ist uns zu ungenau und zu frustrierend, denn da sind Skillwerte von z.B. 40% einfach nur ätzend.

--- Ende Zitat ---

Das verstehe ich nicht - die Wahrscheinlichkeiten sind doch praktisch genau gleich verteilt, oder? Beim Unterwürfeln des Werts gibt es bei einem Wert von 40 genau 41 von 100 Ergebnissen, die erfolgreich sind (00-40), beim Überwürfeln von 100 gibt es 40 Erfolgsergebnisse (60-99).

Oder geht es um die Margin of Success?

Ucalegon:
Über ein paar one-shots bin ich bisher nicht hinausgekommen. Dafür habe ich aber die Originalregeln verwendet.

Laut Aussage von Posthuman ist das Prozentsystem iVm den Modifikatoren zwischen -60 und 60 ja gewissermaßen als Kompromiss gedacht gewesen, weil sie neben dem anspruchsvollen Setting ein einfaches System wollten, dass trotzdem den ganzen Morph/Tech-Crunch bietet. YY hat also sicher Recht, wenn er sagt, dass die Regeln an einigen Stellen einfach auf das fertige Setting montiert worden sind.

Der Gesamteindruck beim Lesen war, dass die Regeln zwar übersichtlich und konsistent sind, aber letztlich in komplexen Situationen auf viel zu viel Nachdenken über die Zusammenstellung der zahlreichen Modifikatoren herauslaufen würden. Der Versuch des Systems, dass bei -60/60 zu deckeln hilft da leider auch nicht weiter. Elegant ist also tatsächlich anders. Wenn man sich damit einmal abgefunden hat, sehe ich aber durchaus Potential für taktischen Anspruch bei gleichzeitiger Spielbarkeit.

Beim Leiten hatte ich das Gefühl, dass die Regeln trotz allem sehr intuitiv funktionieren. Durability/Wound Threshold ist ein bisschen komisch. Die aktive Parade (Fray/2) wurde zurecht kritisiert, weil sie ergebnislose Würfe produziert. In den paar Podcast-Kampagnen, die ich mir angehört habe, funktionierte das langfristig eigentlich auch ganz gut (einige der Erfahrungen aus der Podcast-Kampagne Know Evil sind z.B. als Optionalregeln in Transhuman gelandet).

Ich bleibe erstmal beim Original. Am ehesten könnte ich mir noch eine Konversion zu Traveller vorstellen, da gibt es ja einige offensichtliche Ähnlichkeiten.

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