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Der Eine Ring!
Nin:
Ich muss noch mal doof nachfragen. "Geschichten aus dem Wilderland" finde ich persönlich wenig ansprechend. Über die fehlerhafte deutsche Edition ärgere ich mich nach wie vor maßlos.
Wurde das mit den nachfolgenden Veröffentlichungen grundlegend anders?
Ich meine sowohl die Qualität der Abenteuer (bzw. Sandbox), als auch die Übersetzung.
Wenn ich mir die Beschreibungen auf Cubicle 7 ansehe, dann scheint mir das zumindest was den Inhalt anbelangt so zu sein. Theoretisch habe ich ja Interesse an DER/TOR, aber ich will nicht wieder Geld zum Fenster raus werfen.
Ucalegon:
Bei meiner Gruppe war es so, dass wir uns nach dem Finale von Tales entschieden haben, erstmal ne Pause einzulegen bis der Rohan Band kommt. Grund, war, dass wir alle das Gefühl hatten, dass es komisch wäre, nach dem wortwörtlichen Höhepunkt Watch on the Heath einfach so weiterzumachen. Hängt wahrscheinlich von der Gruppe ab bzw. davon, wie sehr man den roten Faden von Darkening schon in den Tales vorbereitet.
--- Zitat von: Nin am 20.10.2015 | 13:25 ---Ich muss noch mal doof nachfragen. "Geschichten aus dem Wilderland" finde ich persönlich wenig ansprechend. Über die fehlerhafte deutsche Edition ärgere ich mich nach wie vor maßlos.
Wurde das mit den nachfolgenden Veröffentlichungen grundlegend anders?
Ich meine sowohl die Qualität der Abenteuer (bzw. Sandbox), als auch die Übersetzung.
Wenn ich mir die Beschreibungen auf Cubicle 7 ansehe, dann scheint mir das zumindest was den Inhalt anbelangt so zu sein. Theoretisch habe ich ja Interesse an DER/TOR, aber ich will nicht wieder Geld zum Fenster raus werfen.
--- Ende Zitat ---
Ich habe nur die englischen Bücher. Was genau hat dich denn an den Tales gestört? Mir ist aufgefallen, dass die Abenteuer teilweise recht railroading sind. Das habe ich dann für meine Gruppe geändert und teilweise auf die Struktur von Darkening vorgegriffen. Aber den Plot an sich, den getroffene Ton, die Herausforderungen und besonders die drei finalen Szenarios fand ich super. Meinen Spieler(inne)n ging es auch so.
Darkening of Mirkwood ist vollkommen anders aufgebaut als die Tales. Eine Chronologie mit einem mehr oder weniger grob skizzierten Abenteuer pro Jahr und einem sanften roten Faden. Da kommt es denke ich sehr drauf an, dass die SL die Gruppe machen lässt und versucht die Veränderungen in Wilderland über den großen Zeitraum konsistent rüberzubringen. Eine echte Sandbox ist Darkening imho nicht.
Ruins of the North habe ich bisher nur überflogen, aber das geht wieder in Richtung Tales. Sehr strukturiert. Vom Herausforderungsgrad und den Themen her scheint es zunächst mehr zur Sache zu gehen als in den Tales, wobei das in der Praxis nicht unbedingt der Fall sein muss. Gerade das erste Szenario in den Tales hat ja z.B. schon einen extrem gefährlichen Gegner drin, der bei uns damals dafür gesorgt hat, dass meine frische Gruppe nah am TPK vorbeigeschrammt ist. ;)
Nin:
--- Zitat von: Ucalegon am 20.10.2015 | 13:52 ---Ich habe nur die englischen Bücher. Was genau hat dich denn an den Tales gestört? Mir ist aufgefallen, dass die Abenteuer teilweise recht railroading sind.
--- Ende Zitat ---
Ja, genau das. Außerdem gibt es ein paar Stellen, die mir künstlich konstruiert und nicht so recht passend zu sein scheinen. Aber es ist jetzt auch schon ein bisschen her, dass wir das gespielt haben...
Darkening of Mirkwood scheint deutlich mehr nach meinem Geschmack zu sein. Danke.
LushWoods:
Was "Tales" angeht, bin ich absolut der gleichen Meinung wie Ucalegon.
Das einzig negative an den Abenteuern ist das ein paar Stellen etwas arg railroadig geraten sind.
Aber das stört uns generell nicht besonders. Speziell bei TOR ist uns die Atmosphäre wichtiger als komplette Freiheit.
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Außerdem passiert das stärkste Railroading in einem Abenteuer das zum größten Teil in einem Traum stattfindet.
Da kann man schon mal stärker führen, finde ich.
Achamanian:
--- Zitat von: Nin am 20.10.2015 | 13:25 ---Ich muss noch mal doof nachfragen. "Geschichten aus dem Wilderland" finde ich persönlich wenig ansprechend. Über die fehlerhafte deutsche Edition ärgere ich mich nach wie vor maßlos.
Wurde das mit den nachfolgenden Veröffentlichungen grundlegend anders?
Ich meine sowohl die Qualität der Abenteuer (bzw. Sandbox), als auch die Übersetzung.
--- Ende Zitat ---
Etwas verspätet, aber:
Ich gehöre hier im Forum ja zu denen, die sich am meisten über die verbockte-GRW-Übersetzung aufgeregt haben - so sehr, dass ich dann später meine Unterstützung für Lektorate angeboten habe. Das konnte ich dann leider nur sehr lückenhaft bei "Herz der Wildnis" und "Schatten über dem Düsterwald" einlösen, aber bei beiden Bänden war das, was ich zu sehen bekommen habe, grundsolide Übersetzungsarbeit. Wie immer habe ich natürlich Sachen zum Meckern gefunden, aber die Texte waren absolut flüssig lesbar, zum Teil auch durchaus atmosphärisch und den Originalen angemessen. Da hat Uhrwerk sich die Kritik echt zu Herzen genommen.
Was die Qualität der Abenteuer angeht: Ich mag die Sachen aus "Tales from Wilderland" größtenteils recht gerne, vieles ist aber schon sehr märchenonkelig und von mir (so überhaupt) nur stark aufgebohrt verwendet worden. Mit der Kombination "Herz der Wildnis"/"Schatten über dem Düsterwald" bekommt man dafür aber eine völlig ergebnisoffene, leicht anpassbare, bestens aufbereitete Kampagne. Habe ich zwar noch nicht gespielt, weil das Material nur für eine lange Kampagne taugt (unter 20 Sitzungen muss man da glaube ich nicht anfangen ...), gehört für mich aber vom lesen her zu den besten und interessantesten vorgefertigten Abenteuern, die ich kenne.
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