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Der Eine Ring!

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Ucalegon:
Mit TOR geht es bei mir wahrscheinlich wieder los, wenn Horselords of Rohan draußen ist. Insofern habe ich zu Ruins of the North nur einen Leseeindruck:

Die Szenarios sind wieder sehr eng geführt, wobei das letzte (Shadows Over Tyrn Gorthad) versucht einen Mittelweg zwischen den Tales und Darkening zu finden. Außerdem wird wirklich in jedem Szenario Wert darauf gelegt, klar zu zeigen, wie sich die Entscheidungen der Spieler(innen) auswirken können. Im Gegensatz zu den Tales gibt es allerdings keine zusammenhängenden Abenteuer mehr, d.h. ich würde Ruins of the North nicht komplett, noch nichtmal größtenteils durchleiten. (Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Besonders, weil die Szenarios sich mit einer Ausnahme (The Company of the Wain) alle um Geister drehen, was zu einem "Schon wieder...?"-Effekt führen dürfte, wenn man da nicht zwischendurch ordentlich anderen Kram einschiebt.
Vom Lesen her sind Harder than Stone und What Lies Beneath mit großem Abstand meine Favoriten.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Ersteres hat eine sehr abwechslungsreiche Struktur und von den enthaltenen Szenarios wahrscheinlich am meisten Potential, es mit eigenen Ideen zu erweitern bzw. einen längeren Arc daraus zu machen. Mit Mormog und seinen Trollen bzw. Feredrun treten interessante Antagonist(inn)en auf für die es keine einfachen Lösungen gibt. Dementsprechend endet das Szenario auch relativ unspektakulär.

What Lies Beneath ist sehr düster mit dem ungewöhnlichsten Plot im Band und vielseitigen Figuren, die durchaus auch mal Drama-Potential bieten. Vom Lesen her wirklich Spitze.
Nightmares of Angmar ist ganz klassisch und liest sich sehr gut.

Bei The Company of the Wain bin ich mir unsicher.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Die zentrale Motivation für die Gruppe ist ein Gefangener, der aber laut Plot zunächst an andere, finstere Gesellen übergeben werden muss, bevor er befreit werden kann. Später werden die SC gefangen gesetzt und vor ein Dorfgericht gezerrt. Die zentrale Antagonistin dürfte nicht so einfach zu überführen sein. Alles schwierige Punkte. Ich weiß nicht ob der lose Rest des Szenarios wirklich dafür entschädigt.
Bei Concerning Archers und Shadows Over Tyrn Gorthad habe ich das Gefühl, dass etwas Potential verschenkt wurde.

(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Concerning Archers hat mit Bilbos Wette einen super Einstieg, hier geht es tatsächlich um die "Ruins of the North". Das Abenteuer baut aber gegen Ende ab. Dass für das Finale plötzlich Orks auftauchen müssen, wirkt irgendwie lasch.

Shadows...: Mit den Barrow-downs als Angelpunkt und einem Gastauftritt von Tom Bombadil (!) liegt die Latte einfach enorm hoch. Da hätte ich mir statt der ausladenden Nachforschungs und Vorbereitungsoptionen eher was kurzes und knackiges gewünscht. Dass die SC am Ende auf den zweiten Rang geschickt werden, um Gandalf bei seinem Ritual zu schützen, ist schon enttäuschend. Mit dem Finale der Tales kann das Szenario da bei weitem nicht mithalten.
Trotzdem machen alle Abenteuer (vom Lesen her, wie gesagt) einen soliden Eindruck. Ruins of the North hält also locker mit den anderen tollen TOR Büchern mit.

Wenn jemand schon eines der Szenarios gespielt haben sollte, dann her mit dem Bericht.  ;)

LushWoods:
Nach Beendigung der Wilderland Kampagne (http://www.tanelorn.net/index.php/topic,96677.msg134346761.html#new) wollten meine Spieler erst mal "Urlaub" machen und saftig Shadow abbauen (unser Elb hat permanenten Schatten), haben sich also dazu entschieden über die Nebelberge nach Bruchtal zu gehen. Da bietet sich Ruins of the North halt an.
Darkening läuft dann parallel nebenher, vielleicht steigen sie noch mitten drin ein.
Nur schade das der Companion noch so lange braucht. Bree und das Auenland wären schön gewesen.
Aber Rohan kommt ja bald, da wird es sicher auch einiges zum Verwursten geben.

Ucalegon:
Deinen Bericht habe ich gelesen. Ist bei uns ähnlich gelaufen. Crossings of Celduin kam nicht ganz so gut an, aber Watch on the Heath war einfach genial. Alle waren begeistert. "eine der besten Rollenspielsessions ever" same here!

Wenn deine Gruppe nach Bruchtal zieht, pass auf, dass sie darüber nicht ihre Pflichten vernachlässigen (XP-cap, siehe Rivendell)  ;)

Die Ruins Abenteuer starten ja fast alle in Bruchtal und Umgebung und plothooks aus Rivendell kann man auch noch einbauen, insofern kannst du deine Leute in Eriador wahrscheinlich eine ganze Weile beschäftigt halten.

LushWoods:
Celduin hat sich bei uns über 3,5 Sessions hingezogen.
Und 3,5 Sessions Schlachtereien zehrt dann irgendwann. Zwar "fühlt" man die aufreibende Schlacht, aber es langweilt auch ab einem bestimmten Zeitpunkt.

Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob es im Rivendell Buch einen Weg gibt permanenten Shadow abzubauen ... wenn nicht werd ich einen einbauen.
Das mit dem XP-cap weiß ich gar nicht mehr. Muß noch mal drüberlesen, bevor es nächste Woche weitergeht.
Kannst du kurz erzählen was da dahintersteckt?

Beschäftigt halten schon, aber unser Hobbit is halt heiß auf das Auenland.
Und ich weiß nicht ob das Rohan Buch so viel interessantes für meine Gruppe zu bieten hat.

Der Plan ist erst mal eine Session mit der Reise von Esgaroth nach Bruchtal zu verbringen, inkl. Besuche bei allen Bekannten.
Evtl. werde ich das erste Abenteuer aus Darkening mit einbauen.
Dan neine Session Bruchtal erkunden und relaxen.
Danach Ruins.

Ucalegon:

--- Zitat von: LushWoods am 10.02.2016 | 12:54 ---Ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob es im Rivendell Buch einen Weg gibt permanenten Shadow abzubauen ... wenn nicht werd ich einen einbauen.

--- Ende Zitat ---

Solange ein SC in Bruchtal ist, hat er 0 Shadow. Einen Weg permanente Shadowpunkte abzubauen, gibt es meines Wissens nach nicht. Denkst du, das ist nötig? Dass man gewisse Spuren des Schattens nie mehr los wird, ist doch gerade der Punkt, oder nicht?


--- Zitat von: LushWoods am 10.02.2016 | 12:54 ---Das mit dem XP-cap weiß ich gar nicht mehr. Muß noch mal drüberlesen, bevor es nächste Woche weitergeht.
Kannst du kurz erzählen was da dahintersteckt?

--- Ende Zitat ---


--- Zitat ---Effects on Experience
Time seems to run at a strange pace in the valley of
Imladris. Heroes who stay there forget their worries
and concerns, but also risk neglecting their duties and
responsibilities.
During the Adventuring phase, at the end of a session of
play, if a companion spent any time in Rivendell he will
only receive 1 Experience point.
--- Ende Zitat ---
Rivendell, S. 21

D.h. sich während einer Adventuring Phase nach Bruchtal zurückzuziehen, hat einen Nachteil. Relevant werden dürfte das nur dann, wenn die Gruppe auf der Flucht ist oder während eines Abenteuers so übel zugerichtet wird, dass sie erst gesunden müssen bevor es weitergehen kann. Da bietet sich Bruchtal dann eben an, weil man in einer Woche seinen kompletten Endurance-Wert wiederbekommt. Solange es nur um eine Fellowship Phase geht, ist ohnehin alles ok.


--- Zitat von: LushWoods am 10.02.2016 | 12:54 ---Beschäftigt halten schon, aber unser Hobbit is halt heiß auf das Auenland.

--- Ende Zitat ---
Für Abenteuer? Sollte das nicht andersrum sein?  ;)

Wenn deine Gruppe aus Wilderland/Eriador kommt, ist das Auenland dagegen doch ziemlich angenehm und sicher.

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