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[D&D 5e] Regelfragen
Baron_von_Butzhausen:
--- Zitat von: Sashael am 18.05.2021 | 11:22 ---Hat in allen mir bekannten Gruppen mal so gar nicht geklappt. ;D
--- Ende Zitat ---
Bei mir auch nicht. Das war dann auch einer der Punkte der bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht hat, und warum ich D&D5 als Regelsystem für den Abenteuerpfad wieder abgelöst habe.... Es hat so sehr genervt.
Sashael:
--- Zitat von: Ainor am 19.05.2021 | 00:38 ---Natürlich nicht. Warum sollten sie ?
--- Ende Zitat ---
Das heisst, dass die Autoren ebenfalls nicht Philosophie folgen, den Spielern einfach irgendwelche Items zu geben mit der Ansage "Schaut mal, was ihr damit macht".
Die Autoren sind sich also auch bewusst, dass Items einer Bewertung unterliegen und vermeiden diese, indem sie nur "nützliche" Items in die Abenteuer schreiben.
Der Umgang mit wenig nützlichen Items wäre aber viel einfacher, wenn man diese in einer durchmagisierten Welt ökonomischen Regeln, lies Preisen, unterwirft.
Es ergibt halt keinen Sinn, SCs mit Geld und Items zu überschütten, aber dann zu sagen, dass es keinen "Gebrauchtmarkt" für Items gibt.
Besonders absurd in Kampagnen, in denen teure Projekte wie Burgen oder Großschiffe gar nicht realisierbar sind, aber reiche Abnehmer für Items vorhanden wären z.B. Grabmal der Vernichtung.
Es tut mir leid, aber ich finde die Entscheidung, Preise für Magic Items allein den SLs zuzuschieben, wirklich faul.
Sphinx:
Das ist aktuell mein noch nicht ganz fertiges Projekt zu der Preisgestaltung
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1oeLIuseX6zemuN8FesxP1-i-7ullUjvsHX77EdLkolQ/edit?usp=sharing
Ich habe die Tabelle die glaube ich AngryDM mal erstellt hat für mich etwas angepasst. Sie ist nicht ideal, weil sie nicht die "Nützlichkeit" eines Gegenstandes in Betracht zieht. Aber immerhin diverse Parameter wie ob der Gegenstand nur einmal zu benutzen ist und der gleichen. Trotzdem war mir die liste Teilweise noch zu Günstig, ich gebe lieber mehr Geld an die Spieler, als das diese Gegenstände zu günstig sind. Deshalb gibt es am Ende ein Spalte "Meinen Kosten" in der ich die Preise noch mal Modifziere. Es gibt zwei Tabellenblätter "Preise" und "Werte", im "Werte" Tabellenblatt werden die Multiplikatoren gesetzt, mit der die Preise modifiziert werden.
Wie erwähnt bin ich noch an der Formel für meine Kosten am Tüfteln, die vielen IF Klauseln gingen mir aber auf den Senkel :). Aktuell schaut es nur nach Common, Uncommon oder Rare wenn der Gegenstand mehr als 1x verwendet werden kann.
Aber das was ich damit habe war mir jetzt schon einige mal, wenn es um Preise ging sehr nützlich. Und auch ein neuer Gegenstand in einem Abenteuer lässt sich einfach als Eintrag in die Tabelle einfügen und die Preise werden Automatisch berechnet.
Ich bin aktuell ehr am überlegen ob ich nicht ein kleines Programm schreibe wo sich die Attribute von einem Gegensand einfach auswählen lassen und nicht eingetippt werden müssen. Was der Hauptgrund ist, weshalb ich die Tabelle noch nicht fertig habe. Ich hoffe aber so oder so das ich damit das Leidige Thema "Was kostet Gegenstand X" damit für mich damit abharken kann.
BobMorane:
--- Zitat von: Sashael am 19.05.2021 | 09:27 ---Das heisst, dass die Autoren ebenfalls nicht Philosophie folgen, den Spielern einfach irgendwelche Items zu geben mit der Ansage "Schaut mal, was ihr damit macht".
Die Autoren sind sich also auch bewusst, dass Items einer Bewertung unterliegen und vermeiden diese, indem sie nur "nützliche" Items in die Abenteuer schreiben.
Der Umgang mit wenig nützlichen Items wäre aber viel einfacher, wenn man diese in einer durchmagisierten Welt ökonomischen Regeln, lies Preisen, unterwirft.
Es ergibt halt keinen Sinn, SCs mit Geld und Items zu überschütten, aber dann zu sagen, dass es keinen "Gebrauchtmarkt" für Items gibt.
Besonders absurd in Kampagnen, in denen teure Projekte wie Burgen oder Großschiffe gar nicht realisierbar sind, aber reiche Abnehmer für Items vorhanden wären z.B. Grabmal der Vernichtung.
Es tut mir leid, aber ich finde die Entscheidung, Preise für Magic Items allein den SLs zuzuschieben, wirklich faul.
--- Ende Zitat ---
Im DMG gibt es so gut wie keine unnützen Gegenstände. Natürlich ist eine Waffe +1 in mehr Situationen nützlich als eine Robe der nützlichen Gegenstaände, aber beide haben ihren nutzen.
Ich habe noch keine offiziellen D&D 5 ABs gelesen, daher kann ich nichts dazu sagen welche Gegenstände auftauchen. Aber die Autoren folgen genau der Philosophie hier sind die Items schaut was ihr damit macht. Es werden ja keine auf den Charakter zugeschnittenen Items, die dieser für seinen Built braucht damit er funkioniert, vergeben.
Generell folgt D&D 5 auch der Idee weniger ist mehr, also weniger magische Gegenstände. In unserer Storm Kings Thunder Runde haben die Helden in Stufe 7 2 magische Gegenstände. Wir haben 2 Waffen, 1 Rüstung und 1 Schutzring, der Rest ist nützlicher Krimskrams Brooch of Shieldin, Rope of Climbing ect.
Verglichen zu den Pathfinder/D&D 3 Weihnachtsbäumen, wo jeder Lv 3 Gegner die +1 Waffe bei hatte ist da sehr wenig. Von daher glaube ich auch nicht, dass die Gesellschaft auf eine Magic Item Economy ausgelegt ist. Verbrauchsgegenstände bestimmt, aber ansonsten sind das doch eher Ausnahmefälle.
Was die Verwendung der Schätze anging gab es da nie Probleme in unsereren Runden. mache fanden es toll sich die Schmuckstücke und Juwelen aufzuschreiben um Geschichten zu erzählen wo sie die gefunden haben. Amdere haben Projekte und machen was mit ihrem geld. Da gibt es ja schon mehr als Burgen und Boote.
Burgen und Boote auch ein schöner Titel für ein RPG ~;D
Ainor:
--- Zitat von: Sashael am 19.05.2021 | 09:27 ---Das heisst, dass die Autoren ebenfalls nicht Philosophie folgen, den Spielern einfach irgendwelche Items zu geben mit der Ansage "Schaut mal, was ihr damit macht".
--- Ende Zitat ---
Das versteh ich nicht. In jeder Kampagne werden die SC doch immer nur einen Bruchteil ter Items im DMG finden.
--- Zitat von: Sashael am 19.05.2021 | 09:27 ---Der Umgang mit wenig nützlichen Items wäre aber viel einfacher, wenn man diese in einer durchmagisierten Welt ökonomischen Regeln, lies Preisen, unterwirft.
--- Ende Zitat ---
Ökonomische Regeln ja. Aber damit sich stabile Preise bilden müssten die Items ja relativ oft gehandelt werden,
und viele Spieler wollen garnicht in iner so durchmagisierten Welt spielen.
--- Zitat von: Sashael am 19.05.2021 | 09:27 ---Besonders absurd in Kampagnen, in denen teure Projekte wie Burgen oder Großschiffe gar nicht realisierbar sind, aber reiche Abnehmer für Items vorhanden wären z.B. Grabmal der Vernichtung.
--- Ende Zitat ---
Und die einzig mögliche Lösung dafür ist Itemhandel ?
--- Zitat von: Sashael am 19.05.2021 | 09:27 ---Es tut mir leid, aber ich finde die Entscheidung, Preise für Magic Items allein den SLs zuzuschieben, wirklich faul.
--- Ende Zitat ---
Es geht ja nicht um zuschieben, sondern um vermeiden. Und wenn ich mir so 5E anschaue ist Faulheit nun wirklich das letzte was man den Designern vorwerfen kann.
p.s.: ggf wird es langsam Zeit die Diskussion abzutrennen.
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