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[D&D 5e] Regelfragen
Marduk:
--- Zitat von: Stahlstadtkind am 2.05.2016 | 22:47 ---2) Ich bin mir nicht sicher ob ich das Encounterdesign geschnallt habe... Gestern hatte die Gruppe (5 Spieler, alles DnD-Neulinge) zB eine Konfrontation mit einer Gruppe von vier Ghulen. Macht insgesamt 800 Exp, adjustet 1600 weil ja vier Gegner und so. Das allein wäre laut den Regeln schon in der Kategorie deadly und drüber. Nur ist dann halt in der Ebene des Dungeons als Endgegner ein Shambling Mound mit CR 5, also wieder das doppelte Cap für eine Gruppe von fünf zweitstufige Charaktere. Wie soll das angehen von nem Designaspekt? Die Gruppe hats nur überstanden weil ich, da wir alle eher Anfänger sind, bisschen die Würfel gedreht hab und das Monster modifiziert hab (bzgl Speed und HP-Menge). Sonst wärs arg gewesen.
Anderes Beispiel aus Curse of Strahd (Section "Old Bonegrinder"). Hier gehts gegen drei Nighthags, zusammen also ein Encounter im Wert von 10.800 Exp adjustet. Wie soll das für eine Gruppe auf Stufe vier gehen (Stufe vier ist als Richtlinie für das Areal genannt)? Überseh ich was oder is das Encounterdesign willkürlich bzw das System mies?
--- Ende Zitat ---
Das Design passt schon... ist halt eine andere Spieweise als wie man sie von 3.x und 4 E gewohnt ist. nicht alles muss man bekämpfen und gerade die Hags sind nicht unbedingt ein Kampfencounter.
ElfenLied:
--- Zitat von: Stahlstadtkind am 2.05.2016 | 22:47 ---2) Ich bin mir nicht sicher ob ich das Encounterdesign geschnallt habe... Gestern hatte die Gruppe (5 Spieler, alles DnD-Neulinge) zB eine Konfrontation mit einer Gruppe von vier Ghulen. Macht insgesamt 800 Exp, adjustet 1600 weil ja vier Gegner und so. Das allein wäre laut den Regeln schon in der Kategorie deadly und drüber. Nur ist dann halt in der Ebene des Dungeons als Endgegner ein Shambling Mound mit CR 5, also wieder das doppelte Cap für eine Gruppe von fünf zweitstufige Charaktere. Wie soll das angehen von nem Designaspekt? Die Gruppe hats nur überstanden weil ich, da wir alle eher Anfänger sind, bisschen die Würfel gedreht hab und das Monster modifiziert hab (bzgl Speed und HP-Menge). Sonst wärs arg gewesen.
--- Ende Zitat ---
Der Kampf gegen den Shambling Mound ist vermeidbar, z.B. indem die SCs das Ritual ausführen. Ansonsten ist es vorgesehen, dass sie vor diesem fliehen.
Urias:
--- Zitat von: ElfenLied am 3.05.2016 | 03:47 ---Der Kampf gegen den Shambling Mound ist vermeidbar, z.B. indem die SCs das Ritual ausführen. Ansonsten ist es vorgesehen, dass sie vor diesem fliehen.
--- Ende Zitat ---
Joa is wahr. Sollt beim nächsten Abend mal mit meinen Spielern ein Gespräch darüber führen, dass es besonders in dem Abenteuer vielleicht nicht ratsam ist alles gleich niederhacken zu wollen. Problem ist halt, dass die noch nie DnD gespielt haben und dementsprechend mit den Monstern anfangen können und nicht wissen wie stark die jeweils sind.
ElfenLied:
--- Zitat von: Stahlstadtkind am 3.05.2016 | 16:04 ---Joa is wahr. Sollt beim nächsten Abend mal mit meinen Spielern ein Gespräch darüber führen, dass es besonders in dem Abenteuer vielleicht nicht ratsam ist alles gleich niederhacken zu wollen. Problem ist halt, dass die noch nie DnD gespielt haben und dementsprechend mit den Monstern anfangen können und nicht wissen wie stark die jeweils sind.
--- Ende Zitat ---
Rede auf jedenfall mit denen und mach ihnen klar, dass D&D nicht Diablo ist, wo Kämpfe immer auf die Gruppe zugeschnitten und gewinnbar sind. Curse of Strahd hat durch das Horrorthema bedingt so einige Kämpfe, die man nicht mit der Computerspielmentalität angehen sollte. Gerade die Zwischenbegegnungen mit Strahd oder z.B. der optionale Kampf gegen Mordenkainen sind nicht gewinnbar oder extremes Wohlwollen des SL.
Arldwulf:
--- Zitat von: Marduk am 3.05.2016 | 00:20 ---Das Design passt schon... ist halt eine andere Spieweise als wie man sie von 3.x und 4 E gewohnt ist. nicht alles muss man bekämpfen und gerade die Hags sind nicht unbedingt ein Kampfencounter.
--- Ende Zitat ---
Eigentlich ist die 5E ja sogar etwas stärker in die Richtung ausgelegt alles zu bekämpfen. 5e neigt ein wenig dazu sowas eher nach dem Motto "nachdem der viel zu starke Gegner 50% HP verloren hat flieht er" zu regeln, oder sonstige Gründe zu finden warum solche Gegner nicht alles einsetzen was sie haben.
Beim Vorgänger hätte es da direkte Angaben gegeben wie man diese Dinge umgehen kann und Hilfen dafür. Genau so sollte man an diese Encounter auch herangehen und diese betrachten - am Besten man überlegt sich vorab welche Mittel es gibt abseits der Kämpfe und wie die Spieler diese nutzen können und ihre Fähigkeiten dazu einbringen können.
Das kann dann durchaus auch so aussehen, dass du sagst: Ok, Leute - eure Charaktere haben von diesen Wesen gehört, die sind ein Grund wegzurennen! Sie fangen an euch zu attackieren, für den Moment habt XYZ zu tun, oder vielleicht ABC oder etwas ganz anderes....Was tut ihr?
Manchmal ist es sinnvoll die Spieler tatsächlich darauf hinzuweisen, dass es bessere Möglichkeiten als den Kampf gibt - und dass eine Flucht nicht heißt dass es keine spannende Situation gibt, oder etwas für den SL unerwartetes ist. Ist auf jedenfall besser als eigentlich starke Monster schwach zu spielen oder Würfel zu drehen.
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