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[D&D 5e] Regelfragen
Koruun:
Für mich persönlich wäre es z.B. total uninteressant eine Edition zu leiten in der alles bis ins kleinste Detail regelseitig definiert ist und somit kaum noch Freiheiten für den SL bestehen, irgendetwas anders abzuhandeln ohne dass ein Spieler ein Regelbuch zückt mit "Halt, stop!". Die 4E soll ja so Regelkomplex gewesen sein. Not my cup of tea. Mir gefällt das vage und schwammige am 5E Regelkern, der in der Basis alles hat was man benötigt, und zu dem man je nach Vorliebe und Setting modular Erweiterungen/Hausregeln hinzufügen kann.
Sashael:
--- Zitat von: Koruun am 12.10.2018 | 14:11 ---Für mich persönlich wäre es z.B. total uninteressant eine Edition zu leiten in der alles bis ins kleinste Detail regelseitig definiert ist und somit kaum noch Freiheiten für den SL bestehen, irgendetwas anders abzuhandeln ohne dass ein Spieler ein Regelbuch zückt mit "Halt, stop!". Die 4E soll ja so Regelkomplex gewesen sein. Not my cup of tea.
--- Ende Zitat ---
Die 4E hat das wenigstens nachvollziehbar durchgezogen. Die 3. Edition war mit ihrem ausufernden Regelballon irgendwann nicht mehr leitbar. Weil man sich als SL auf gar keinen Fall alles merken konnte, was irgend ein Spieler mal in einem Splatbook gefunden hatte.
Rhylthar:
--- Zitat ---Die 3. Edition war mit ihrem ausufernden Regelballon irgendwann nicht mehr leitbar. Weil man sich als SL auf gar keinen Fall alles merken konnte, was irgend ein Spieler mal in einem Splatbook gefunden hatte.
--- Ende Zitat ---
Doch, ging. Machte nur keinen sonderlichen Spaß mehr irgendwann. ;)
Arldwulf:
--- Zitat von: Koruun am 12.10.2018 | 14:11 ---Die 4E soll ja so Regelkomplex gewesen sein.
--- Ende Zitat ---
Jein. Die 4e lebte von klarer Formulierung. Dadurch gab es weniger Fragen und die meisten Dinge die vorab formuliert waren waren relativ eindeutig (Errata gab es trotzdem natürlich)
Ein typischer 4E Zauber ist halt in 2-3 Sätzen abgehandelt, während in der 5E die Regeltexte wieder länger werden und weniger klar ist was Beschreibung und was Regelmechanik ist. Die Aussage von Crawford Magic Missile sei "ein bisschen wie ein Flächenzauber" und die Regelung aufgrund des kleinen Wörtchen "Zeitgleich" zeigen eigentlich recht schön die Nachteile dieses Ansatzes im Spiel. In der 4E wäre so etwas eher über Schlüsselworte und Trennung zwischen Regelmechanik und Fluff geregelt und der Zauber eben in 2 kurzen Sätzen beschrieben worden.
Die Freiheiten für den SL waren aber dabei eigentlich größer, zum einem seitens der Spielleiterhilfen als auch wenn es darum ging etwas fix zu improvisieren. Und halt auch weil das System viel modularer angelegt war.
Selganor [n/a]:
... hatte in vielen Runden aber leicht die Tendenz zum "Tunnelblick" weil viele Spieler fast nur noch die Power Cards vor sich hatten (auf dem Charakterbogen stand ausser dem was auf den Karten steht fast nichts sonstiges) und oft dann auch nur mithilfe dieser "Werkzeuge" gedacht haben. :(
Dadurch kam dan auch der Ruf auf, dass die 4e "nur tactical combat" waere...
Aber genug davon (in diesem Thread)
Irgendwelche anderen 5e Regelfragen?
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