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Ravenloft done right....wie müsste man´s angehen?
Skyrock:
Hier ist übrigens die sehr lesenswerte "Ravenloft Remix"-Reihe von Tales of the Grotesque and Dungeonesque, die sich Rabenhorst Domäne für Domäne annimmt und selbst solche lahmen Domänen wie Bluetspuer awesomeifiziert: http://talesofthegrotesqueanddungeonesque.blogspot.ca/search/label/ravenloft%20remix
Et ceterum autem censeo dass Jack Line Developer für die 5e-Fassung von Ravenloft werden sollte.
Skyrock:
Noch etwas, was doof ist am Original: Extrem gutes und extrem böses Verhalten führen zum gleichen Ergebnis, nämlich dem schrittweisen Einkäschen durch die Mächter der Finsternis bis hin zur Berufung zum NSC-Darklord.
Schlauer fände ich separate Powercheck-Tracks, die einerseits negative Aufmerksamkeit durch die Mächte der Finsternis für widerliche Gutlinge (in Form von mehr Zufallsbegegnungen, Monstern die hauptsächlich auf den Gutling losgehen, Flüchen etc.) und andererseits positive Aufmerksamkeit für schurkische Schurken darstellen (der übliche Powercheck-Pfad). Und beide sollten _parallel_ steigen können anstatt miteinander in Konflikt zu treten (so dass man sich als potentieller Darklord nicht billig aus der Schusslinie stehlen kann indem man ein paar Waisenhäuser rettet und vice versa).
--- Zitat von: Waldviech am 21.10.2014 | 13:00 ---- Man bespiele das Ganze mit einem zum Thema passenden Regelsystem. Sei das nWoD, Cthulhu, Fate oder sonstwas, aber nicht mit einem System, dass die klassische Fäntelalter-Abenteurergruppe als feste Basis hat.
--- Ende Zitat ---
Ich denke, mal gerade das neue D&D 5 mit seiner Bounded Accuracy ist eine gute Chassis für Ravenloft. Die klassischen Horrorviecher aus dem Monster Mash können da schon früh eingesetzt werden ohne die SCs zu überfordern, und sie haben aus Herausfoprderungssicht eine lange Lebensdauer ohne ihr CR künstlich aufpumpen zu müssen mit Klassenleveln, Templates etc.
--- Zitat von: Waldviech am 21.10.2014 | 13:00 ---- Man reduziere das AD&D-Fäntelalter. Elfen, Zwerge, Halblinge und Konsorten würde ich noch weiter zusammenkürzen.
--- Ende Zitat ---
Ich denke, gerade die Existenz der Tolkienviecher macht Ravenloft was besonderes und zu mehr als einem Hammerfilm-Klon.
Jacks Remix von Sithicus z.B. gefällt mir gut - weniger Tolkien, mehr Gustav Schwabs Hausschatz meets Alberich, Sidhe und die anderen klassischen Feenwesen.
Ich bin generell kein Fan von Halblingen (außer als Katapultmunition oder Notration), aber speziell in Ravenloft passen sie als Stand-In für den viktorianischen Bourgeois, wahrscheinlich sogar besser als in vielen anderen D&D-Settings.
--- Zitat von: Waldviech am 21.10.2014 | 13:00 ---- Der technisch-wissenschaftliche Stand könnte etwas konsistenter gestaltet werden. Als grobe Richtlinie wär vielleicht irgendwas um 1840-1850 anzudenken. Das trifft den Flair vieler Hammer- und Universalfilme durchaus (wobei letztere zwar auch gerne mal in den 1930ern spielen, aber auf irgendwas muss man sich ja einigen ;)). Ziemlich ideal wäre settingseitig IMHO sowas wie das Heilige Römische Reich o.ä. mit vielen kleineren Fürstentümern.
--- Ende Zitat ---
Ich denke mal ca. 1800 wäre gut, wo Hinterlader mit fertigen Patronen Feuerwaffen endgültig praktikabel machen, aber immer noch ausreichend lange Nachladezeiten haben um dem klassischen Schwertkampf nicht die Schau zu stehlen. Da würde es wahrscheinlich ein einfaches Re-Trapping von Hand- und schweren Armbrüsten tun.
Modisch und technologisch kann ein inkonsistenter Mix zwischen Beethoven und Edwardianik herrschen mit Ausreißern in die frühe Neuzeit à Countess Dracula, wie in den Hammerfilmen auch :p
--- Zitat von: Waldviech am 21.10.2014 | 13:00 ---- Die Kosmologie könnte man etwas weniger abstrakt gestalten: Es gibt eine "mundane" Welt außerhalb der Domänen - diese entstehen nicht aus dem Nichts oder werden aus irgendwelchen anderen Welten in eine Nebeldimension gezogen, sondern Gebiete verändern sich subtil, wenn sie zur Domäne eines Darklords werden.
--- Ende Zitat ---
Was Ravenloft wirklich fehlt, ist eine Normalität die sich von der Präsenz der Darklords unterscheidet und von dieser überhaupt erst bedroht und/oder befreit werden kann. Welche Bedeutung hat es, den Sonnenaufgang über der brennenden Burg Rabenhorst zu betrachten, wenn sich die ganze Gegend in Nebel auflöst oder Strahd zwei Minuten später wie ein Springteufel wieder aus der Schachtel gesprungen kommt?
BobMorane:
So hier mal meine 5 Cent.
Eine zeitliche Verschiebung vom klassischen Fäntelalter in was hammereskes Viktorianisches ist glaube ich schon mal wichtig.
Ich würde den Monsterfaktor runter schrauben, dafür mehr menschliche Gegner. Intelligente Monsterrassen wie Orks ect. würde ich auch zusammenstreichen. Die Welt sollte mehr einen PC Rassen dominiertes Flair haben. Vielleicht sind auch Elfen, Zwerge und andere PC Rassen langsam am aussterben. Dadurch sind Monster erschreckender. Die meisten Monster sollten Fear Checks auslösen.
Ich würde die ganze Metaebenen Geschichte kippen und statt dessen eine Welt draus machen, die halt Scheiße ist, weil sie von Darklords beherrscht wird. Es bibt ein paasr Ecken die Darklordfrei sind, aber auch da kann immer wieder schnell der nächste Darklord erstehen und die Grenzen wachsen neu. Vielecht gibt es ja sogar eine Stadt/Region die sein Generationen Darklordfrei ist. Das Feeling stelle ich mir düsterer und depressiver vor. Helden sollten eher das Gefühl haben nicht gewinnen zu können sondern bestenfalls die Flut zurück halten zu können. Es sollte weniger Gutmenschen und mehr Boshaftigkeit, Eigennutz und Korruption geben. Ein Priester einer guten Gottheit, der mit dem Darklord verbündet ist fände ich z.B. sehr passend.
Als Regeln würde ich mal D20 Modern in den Mix werfen. Die Monster kann man einfach rüber ziehen. Magieniveau ist niedriger und Kampf etwas tödlicher.
blut_und_glas:
--- Zitat von: BobMorane am 28.10.2014 | 11:24 ---Als Regeln würde ich mal D20 Modern in den Mix werfen. Die Monster kann man einfach rüber ziehen.
--- Ende Zitat ---
Mit oder ohne Creature Weaknesses?
(Und unter Einbeziehung von d20 Past, nehme ich einmal an.)
mfG
jdw
BobMorane:
Past sollte man mitnehmen und für etwas mehr Magie ist Urban Arcana auch keine schlechte Fundgrube.
Die Creature Weaknesses waren glaube ich dazu da das niedrigere Magieniveau auszugleichen. Muss man mal schauen ob das passt oder ob die Zauberei dann reicht.
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