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| Argovan:
Wir sind gerade mit 'Tomb of Annihilation' durch, einer der längeren offiziellen Abenteuerkampagnen. Das waren gut anderthalb Jahre. Die Charaktere sind von Stufe 1 bis 11 aufgestiegen. Dabei habe ich noch mit zusätzlichem Material das Ganze aufgestockt. Mir ging das trotzdem alles viel zu schnell. Die nächste Kampagne wird wohl auf Midgard/Mythgart spielen und aus aneinandergereihten Einzelabenteuern bestehen. (Vielleicht schieben wir aber vorher auch noch Witchlight ein, quasi als Schnellschuss und als bunte Abwechslung.) |
| Raven Nash:
Für die "Altfans" muss eben alles so bleiben, wie es war. Das nennt sich "Alterssturheit". ~;D Damit macht man aber kein Geld mehr. Die moderne Spielerschaft unter 30 will keine endlosen Erzählungen über Geschichte, Gebräuche, etc. mehr lesen. Die wollen vor allem eines: Action. Und indem man die Infos in die Abenteuer verpackt, braucht auch der DM sich nur noch damit zu befassen, was er aktuell auch braucht. Das ist effizient. Für die, die mehr wollen als den nächsten Kampagnenband durchzuspielen, gibt es die DMs Guild (wobei ich keine Ahnung habe, wie sinnvoll das Zusatzmaterial ist - ich hab noch nie eine offizielle Kampagne gespielt) oder 3PPP. Und was man auch sagen muss: Wizards orientieren sich vor allem am US-Markt. Die deutsche Eigenart des Gartenzwerg-Settings ala DSA dürfte dort nicht besonders beliebt sein. ;) |
| klatschi:
--- Zitat von: Tintenteufel am 7.12.2022 | 17:00 ---Das stimmt ja so nicht ganz. Es kommt meist einiges via DMsGuild. Nicht offiziell-offiziell, aber zahlreiche Abenteuer für die AL. Lieber nur so, bevor D&D wieder die Puste ausgeht; wie damals mit TSR. --- Ende Zitat --- Aus meiner Sicht ist das auch wirklich ein Argument für DnD 5, es hat ne klasse Infrastruktur. ich hole mir die Kampagne und finde eine Bandbreite an dazu passenden Materialien auf DM‘s Guild, Discord usw. Klar ist das nicht offiziell aber das finde ich persönlich - weil ich in den FR eh nicht drin bin - Wurst Aber was es beispielsweise an Infos, Ideen und Materialien zu Curse of Strahd gibt, ist far schon überwältigend |
| nobody@home:
--- Zitat von: Raven Nash am 8.12.2022 | 12:40 ---Und was man auch sagen muss: Wizards orientieren sich vor allem am US-Markt. Die deutsche Eigenart des Gartenzwerg-Settings ala DSA dürfte dort nicht besonders beliebt sein. ;) --- Ende Zitat --- Oh, auch Amiland hat seine Gartenzwergigkeiten. Nur: Dank jahrzehntelang von da drüben regelmäßig herüberschwappender Nachkriegs-Popkultur-Gehirnwäsche gehören die mittlerweile auch hierzulande zur unkritisch geschluckten "Normalität"...und auch D&D demonstriert das mittlerweile recht gekonnt. ;) |
| Tintenteufel:
--- Zitat von: nobody@home am 8.12.2022 | 13:29 ---Nur: Dank jahrzehntelang von da drüben regelmäßig herüberschwappender Nachkriegs-Popkultur-Gehirnwäsche gehören die mittlerweile auch hierzulande zur unkritisch geschluckten "Normalität"...und auch D&D demonstriert das mittlerweile recht gekonnt. ;) --- Ende Zitat --- Kann dir da nicht folgen. D&D entstand doch überhaupt erst in der Zeit nach dem Krieg (1974), drüben in den USA und somit sind quasi jegliche RSPs davon beeinflusst. Oder was ist ein originär „deutsches“ oder „europäisches“ Setting? |
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