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| aikar:
Ich tu mir gerade etwas schwer damit, den HG einer neu gebauten Kreatur abzuschätzen, evtl. wollt/könnt ihr mir eure Schätzungen geben. RK12, TP 117 (18W8+36), Resistenzen gegen so ziemlich alles nichtmagische, nach DMG wäre das ein passiver HG von etwa 5 Der potentielle Schadensoutput pro Runde liegt bei 33 bei Angriff+7, das wäre ein offensiver HG von etwa 6 Soweit so gut, jetzt wird es wilder Bewegungsrate 0 (Pflanze), das würde den HG wohl etwas senken Jede Kreatur die ihren Zug in 12 m Umkreis beginnt oder sich hinein bewegt muss einen WE-Rettungswurf SG 15 ablegen oder ist bis zu ihrem nächsten Zug bezaubert und muss sich heran bewegen. Eine der Attacken erfordert einen KO-Rettungswurf gegen SG 15 oder verursacht für 1 Minute Lähmung (am Ende des Zuges wiederholbar). 4 Angriffe können das Ziel packen (SG 12 zum befreien) Gepackte Kreaturen sind festgesetzt und können Ertrinken/Ersticken Diese recht große Anzahl an Rettungswürfen kombiniert mit der Gefahr, gelähmt zu werden und zu ersticken deutet für mich darauf hin, dass der HG deutlich höher sein sollte als 5 oder 6. Meine grobe Schätzung wäre irgendwo zwischen 8 und 10, ich bin mir aber nicht sicher. Wie seht ihr das? Danke |
| Tintenteufel:
Nur zum Hintergrund der Frage: möchtest du die Schwierigkeit der Begegnung bestimmen, die Erfahrungspunkte ermitteln oder beides? |
| aikar:
--- Zitat von: Tintenteufel am 9.12.2022 | 12:20 ---Nur zum Hintergrund der Frage: möchtest du die Schwierigkeit der Begegnung bestimmen, die Erfahrungspunkte ermitteln oder beides? --- Ende Zitat --- Beides. Konkret ist es ein neuer Eintrag für mein Aventurien 5e-Projekt und ich brauche HG/Erfahrungspunkte, die ich hinschreiben kann. Mir ist klar, dass das HG-System bei D&D5 eine ziemlich schwammige Angelegenheit ist, aber ich würde es halt doch gerne zumindest einigermaßen treffend angeben. |
| nobody@home:
--- Zitat von: Tintenteufel am 8.12.2022 | 13:58 ---Kann dir da nicht folgen. D&D entstand doch überhaupt erst in der Zeit nach dem Krieg (1974), drüben in den USA und somit sind quasi jegliche RSPs davon beeinflusst. Oder was ist ein originär „deutsches“ oder „europäisches“ Setting? --- Ende Zitat --- Ich denke, die Antwort zerfällt in zwei Punkte... Erstens sehe ich die "Kulturinvasion" als deutlich älter an als das Hobby Rollenspiel. Importe aus den USA in der Form von Hollywoodschinken, Fernsehserien, Comicheftchen aller Couleur, Modeerscheinungen aller Art und so weiter gab's ja auch (speziell und gerade in Westdeutschland) schon lange, bevor irgendwer hier oder überhaupt in der Welt von ausgerechnet dieser besonderen Art von Nerderei überhaupt gehört hatte. Und zweitens ist D&D mit seinen diversen Eigenheiten für mich gerade einer der "amerikanischen Gartenzwerge". Sein Einfluß wird, denke ich dabei, gerade zu Noch-TSR-Zeiten ein Stück weit überbewertet; es war der Vorläufer und populär, ja, aber gleichzeitig auch noch "nur" ein Rollenspiel unter vielen, die außer der Grundidee selbst oft gar nicht so viel an "D&D-DNS" enthielten (und das gilt selbst für einige der anderen Rollenspiellinien aus dem eigenen Haus). Zu dem großen Mem-Klotz, der den Markt schon praktisch allein aufgrund seines Markenwiedererkennungswerts dominiert, hat es sich so richtig erst bei den Küstenzauberern entwickelt -- das ändert nichts daran, daß ich die D&D-eigenen "gartenzwergigen" Elemente auch in der aktuellen Edition immer noch sehe, nur scheint ein ziemlich großer Teil der Jugend von heute die inzwischen als die eine große ISO-Rollenspielnorm geschluckt zu haben. Und darum ging's mir. ;) |
| takti der blonde?:
--- Zitat von: nobody@home am 9.12.2022 | 12:42 ---Und zweitens ist D&D mit seinen diversen Eigenheiten für mich gerade einer der "amerikanischen Gartenzwerge". Sein Einfluß wird, denke ich dabei, gerade zu Noch-TSR-Zeiten ein Stück weit überbewertet; es war der Vorläufer und populär, ja, aber gleichzeitig auch noch "nur" ein Rollenspiel unter vielen, die außer der Grundidee selbst oft gar nicht so viel an "D&D-DNS" enthielten (und das gilt selbst für einige der anderen Rollenspiellinien aus dem eigenen Haus). Zu dem großen Mem-Klotz, der den Markt schon praktisch allein aufgrund seines Markenwiedererkennungswerts dominiert, hat es sich so richtig erst bei den Küstenzauberern entwickelt -- das ändert nichts daran, daß ich die D&D-eigenen "gartenzwergigen" Elemente auch in der aktuellen Edition immer noch sehe, nur scheint ein ziemlich großer Teil der Jugend von heute die inzwischen als die eine große ISO-Rollenspielnorm geschluckt zu haben. Und darum ging's mir. ;) --- Ende Zitat --- Wen eine weniger kontrafaktische Darstellung interessiert, denen seien die Bücher von Jon Peterson empfohlen, u.a. Game Wizards, The Elusive Shift und Playing at the World empfohlen. Edit: Zumal uns ja eine D&D Doku von WotC im Hause steht, lohnt es sich nochmal im Vorfeld sorgsam nicht-WotC Darstellungen zu lesen und zu bedenken. |
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