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| aikar:
--- Zitat von: nobody@home am 22.11.2023 | 11:11 ---Ich gebe jedenfalls offen zu: normalerweise baue ich mir selbst schon rein von den Konzepten her eher keine Charaktere, die auf den Gedanken, routinemäßig ihre Waffen zu vergiften oder einem Feind ein paar Killertröpfchen ins Essen zu mischen, überhaupt kommen würden -- selbst wenn mal ein professioneller Meuchelmörder dabei sein sollte, dann wäre das mehr der Typ, der seine Waffen schon aus Berufsstolz sorgfältig und zum Auftrag passend auswählt und eben nicht gleich in jedem unwillkommenen Scharmützel mit 08/15-Schergen mit Gift spritzt. Entsprechend stellt sich für mich denn auch die Frage nach dem Kosten/Nutzen-Faktor viel weniger...wird natürlich nicht jedermann begeistern, klar. 8] --- Ende Zitat --- Von routinemäßig ist ja erstmal noch keine Rede. Aber wenn ich z.B. geplant auf Drachenjagd gehe, werden wohl nur die verbohrtesten Paladine Ehrbedenken haben, wenn man die Chancen mit vergifteten Waffen etwas ausgleicht. Mir ging es vor allem darum, dass selbst ohne irgendwelche moralischen Bedenken wohl niemand dieses Gift kaufen würde (oder auch nur herstellen, außer zum verkaufen), einfach weil der Preis in keinem Verhältnis zum Nutzen steht. Vor allem dürfte es in vielen Settings ohnehin schon eine Quest für sich sein (in den Tiefen der lokalen Unterwelt) um an Gift zu kommen. Das gilt übrigens auch für die Gifte im DMG. Purpurwurmgift macht im Optimalfall einmalig 49 Giftschaden, bei einem erfolgreichen Rettungswurf (der gegen SG19 zugegeben unwahrscheinlicher ist, aber bei großen Biestern auch nicht unmöglich), nur die Hälfte. Beides fällt bei heftigeren Gegnern nur mäßig ins Gewicht angesichts der 2.000 GM die es kostet. Schlangengift macht bei einem misslungenen Rettungswurf gegen SG11 10 Schaden, sonst nur die Hälfte. Für 200 GM. Wyverngift 24 (!) Schaden, die Hälfte bei gelungenen Rettungswurf SG15. 1.200GM/Dosis. Da sind wir schon im Preisbereich einiger seltener magischer Gegenstände. |
| nobody@home:
--- Zitat von: aikar am 22.11.2023 | 11:25 ---Das gilt übrigens auch für die Gifte im DMG. Purpurwurmgift macht im Optimalfall einmalig 49 Giftschaden, bei einem erfolgreichen Rettungswurf (der gegen SG19 zugegeben unwahrscheinlicher ist, aber bei großen Biestern auch nicht unmöglich), nur die Hälfte. Beides fällt bei heftigeren Gegnern nur mäßig ins Gewicht angesichts der 2.000 GM die es kostet. Schlangengift macht bei einem misslungenen Rettungswurf gegen SG11 10 Schaden, sonst nur die Hälfte. Für 200 GM. Wyverngift 24 (!) Schaden, die Hälfte bei gelungenen Rettungswurf SG15. 1.200GM/Dosis. Da sind wir schon im Preisbereich einiger seltener magischer Gegenstände. --- Ende Zitat --- Und auf der anderen Seite beschweren sich die Leute dann immer, daß Gold in D&D5 nutzlos wäre, weil es dafür nicht genug zu kaufen gäbe...ja, wie hätten Sie's denn jetzt bitteschön gern? ~;D |
| Raven Nash:
--- Zitat von: aikar am 22.11.2023 | 11:25 ---Aber wenn ich z.B. geplant auf Drachenjagd gehe, werden wohl nur die verbohrtesten Paladine Ehrbedenken haben, wenn man die Chancen mit vergifteten Waffen etwas ausgleicht. --- Ende Zitat --- Was mich gerade dazu gebracht nachzusehen - und erschüttert festzustellen, dass Drachen nicht immun gegen Gifte sind. :o Bitte was? Die Kreatur, deren Blut in allen Sagen plus Tolkien Gift/Säure ist, ist anfällig für Strychnin? Echt jetzt? OK, das wird unter "Hausregel" abgelegt. Immun gegen Gift. |
| aikar:
--- Zitat von: Raven Nash am 22.11.2023 | 11:32 ---Bitte was? Die Kreatur, deren Blut in allen Sagen plus Tolkien Gift/Säure ist, ist anfällig für Strychnin? Echt jetzt? OK, das wird unter "Hausregel" abgelegt. Immun gegen Gift. --- Ende Zitat --- Dann müssten deine Drachen aber auch bei Angreifern Gift/Säureschaden machen, wenn sie verletzt werden, ähnlich Feuerelementaren. Interessante Vorstellung, auch wenn ich von Gift/Säure-Blut bei Drachen zum ersten Mal höre. Siegfried hat ja sogar drin gebadet und hat ihm recht gut getan. Nur etwas warm :) Túrin ist meines Wissens auch nicht zerschmolzen, nachdem er Glaurung von unten aufgeschlitzt hat. |
| Marduk:
--- Zitat von: Raven Nash am 22.11.2023 | 11:32 ---Was mich gerade dazu gebracht nachzusehen - und erschüttert festzustellen, dass Drachen nicht immun gegen Gifte sind. :o Bitte was? Die Kreatur, deren Blut in allen Sagen plus Tolkien Gift/Säure ist, ist anfällig für Strychnin? Echt jetzt? OK, das wird unter "Hausregel" abgelegt. Immun gegen Gift. --- Ende Zitat --- D&D Drachen sind halt zuallererst mal D&D Drachen und keine Tolkien etc. Drachen. Du kannst das Regeln, wie du willst, aber ich finde das jetzt nicht wirklich schockierend. |
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