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D&D5 - Smalltalk

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Ainor:
Ein paar gute nicht ganz Standard. Bardensprüche:

Dissonant Whispers - Kann Gelegenheitsangriffe auslösen und macht damit viel mehr Schaden als alles andere auf Grad 1. Und die Bewegung kann man ggf taktisch ausnutzen.
Heat Metal - 2w8 sieht nicht nach viel aus, aber: kein save, automatisch Disadvantage, man muss nicht mal mehr da sein um Schaden zu machen, und der Gegner kann davor nicht weglaufen.
Calm emotions - zwei nützliche Anwendungen
Shatter - manchmal ist Flächenschaden einfach das effektivste
Silence - immernoch ein sehr vielseitiger Spruch
Phantasmal Force - sehr kompliziert und DM abhängig, aber die Möglichkeiten sind unbegrenzt.
Plant growth - 100 Fuss Radius, 1/4 Geschwindigkeit, Instantaneous, kein save. Gibt nichts besseres um Gegner am Boden aufzuhalten.


--- Zitat von: nobody@home am  6.03.2024 | 20:37 ---Na, dann kommt's ja auf die Spezies ohnehin nicht mehr an. Die reine Fähigkeit, auf Abenteuer auszuziehen, hat schließlich so ziemlich jede halbwegs intelligente Lebensform (entsprechende Untote und Konstrukte der Einfachheit halber eingeschlossen), die nicht gerade an Ort und Stelle festgewachsen ist. :)

--- Ende Zitat ---

Drachen können das nicht, denn sie müssen ja auf ihren Hort aufpassen  :)

Im Ernst: es gab ja in 2E schon Council of Wyrms, oder Savage Species in 3.0. Aber so ein richtiger Erfolg war dasnicht.
Es ist einfach falsch "Daß D&D einfach schon immer nichtmenschen-und-abziehbildfeindlich" war. Es gab immer wieder Vorschläge, nur die fanden selten breite Zustimmung unter den Spielern.

Dragonborn sind da quasi ein Kompromiss. Man kann sich drachig fühlen, funktioniert aber immernoch halbwegs wie ein Mensch. Warforged sind meiner Ansicht nach ein anderes Beispiel für eine erfolgreiche "Neuschöpfung".

nobody@home:

--- Zitat von: Ainor am 10.03.2024 | 09:18 ---Drachen können das nicht, denn sie müssen ja auf ihren Hort aufpassen  :)
--- Ende Zitat ---

Ironischerweise scheint das gerade auf Krynn so nicht zu gelten, sonst gäbe es da ja erst gar keine Drachenarmeen -- weder im Dienst des Guten noch des Bösen. :)

(Und natürlich gilt da wie irgendwie immer, daß der Hort erst mal von irgendwoher kommen muß. Der wächst dem Drachen ja nicht einfach so von Natur aus unterm geschuppten Hintern, sondern will erst mal angesammelt oder zumindest gefunden werden...)


--- Zitat ---Im Ernst: es gab ja in 2E schon Council of Wyrms, oder Savage Species in 3.0. Aber so ein richtiger Erfolg war dasnicht.
Es ist einfach falsch "Daß D&D einfach schon immer nichtmenschen-und-abziehbildfeindlich" war. Es gab immer wieder Vorschläge, nur die fanden selten breite Zustimmung unter den Spielern.
--- Ende Zitat ---

Hm. Hast du dafür Belege, oder ist das mehr so ein Fall von "Also, ich mag die nicht, also können sie ja nicht populär gewesen sein!"? :think:

Fakt ist natürlich: als allererstes kriegt man die Völker aus dem Grundregelwerk in die Hände, weil man das schon zum Spielen überhaupt braucht und da also kein Weg dran vorbei führt. Das ganze Zusatzmaterial dagegen, das man sich dann noch kaufen kann oder auch nicht, wie man will (und davon zuallererst mal auch erfährt und dann zur richtigen Zeit das Geld parat hat)? Das ist dann eben gerade seiner Optionalität wegen und unabhängig von allen anderen Faktoren (wie Qualität) am konkreten Spieltisch normalerweise "weniger offiziell" -- insofern definieren die "Grundrassen" in Systemen, die so etwas haben, das Spiel zwangsläufig mit am stärksten. Das Geschrei ist denn ja auch erfahrungsgemäß da am lautesten, wo ein neues "Grund"volk dazukommt oder ein vertrautes altes in einer neuen Edition plötzlich fehlt...

Ansonsten: es kann sein, daß ich die "Nichtmenschen-und-Abziehbild-Feindlichkeit" speziell aus dem AD&D2-DMG mitgenommen habe. Da gab's nämlich zum Thema 'Monster'-als-SC ein paar Kriterien, die ziemlich genau darauf hinausliefen...aber das war halt auch die Edition, die schlecht ausgewürfelte Attributswerte als tolle Gelegenheit zum Rollenspiel bejubelt hat, insofern mag es sich da tatsächlich um einen Ausreißer handeln. Schließlich gab's praktisch zur selben Zeit fürs damals noch laufende "Basic"-D&D und Mystara die ganzen Creature Crucibles (insgesamt vier Bände, erschienen 1989-92) mit Dingen wie ausdrücklich spielbaren Treants, Sphingen, Lykanthropen und was weiß ich sonst noch, also kann "alles muß zwei Arme, zwei Beine, Standardgröße und bloß keine allzu heftigen Extrafähigkeiten haben!" eigentlich kein generelles Problem von TSR insgesamt oder auch nur der D&D-Abteilung im Haus gewesen sein.

Ainor:

--- Zitat von: nobody@home am 10.03.2024 | 11:01 ---Hm. Hast du dafür Belege, oder ist das mehr so ein Fall von "Also, ich mag die nicht, also können sie ja nicht populär gewesen sein!"?

--- Ende Zitat ---

Hast du Belege für das Gegenteil? In Ermangelung einer ZVS (Zenstralstelle für die Verwaltung von Spielinhalten) ist es schwer zu sagen was denn nun wirklich viel gespielt wird und wurde. Aber ich Glaube nicht makl dass die Existenz des Produktes allgemein bekannt ist. Und es gab halt auch keinen wirklichen nachfolger in 3-5E. Im 3E Draconomicon wird die Möglichkeit dikutiert. Auf einer von ~300 Seiten. Der Rest sind Prestigeklassen.


--- Zitat von: nobody@home am 10.03.2024 | 11:01 --- Das Geschrei ist denn ja auch erfahrungsgemäß da am lautesten, wo ein neues "Grund"volk dazukommt oder ein vertrautes altes in einer neuen Edition plötzlich fehlt...

--- Ende Zitat ---

Wenn man eine Kampagne konvertieren will ist das in der Tat unpraktisch.


--- Zitat von: nobody@home am 10.03.2024 | 11:01 ---Ansonsten: es kann sein, daß ich die "Nichtmenschen-und-Abziehbild-Feindlichkeit" speziell aus dem AD&D2-DMG mitgenommen habe.

--- Ende Zitat ---

Ja den Absatz gab es. Ob das sich auf Erfahrungen aus 1E stützte oder mehr durch den "weniger abgehoben" Stil der 2E kam weiss ich allerdings nicht.


--- Zitat von: nobody@home am 10.03.2024 | 11:01 ---eigentlich kein generelles Problem von TSR insgesamt oder auch nur der D&D-Abteilung im Haus gewesen sein.

--- Ende Zitat ---

Eben. Alles schon dagewesen. Das meiste ist aber wieder weggegangen.

nobody@home:

--- Zitat von: Ainor am 10.03.2024 | 16:20 ---Eben. Alles schon dagewesen. Das meiste ist aber wieder weggegangen.
--- Ende Zitat ---

Und dann beizeiten auch mal wiedergekommen. Nur gemeckert haben speziell darüber, daß das ja alles "eigentlich gar keiner braucht", halt die einen mehr als die anderen. ;)

Hat allerdings schon seine Gründe, daß ich über die "Sach' mal, warum eigentlich sollte man nicht auch mal ein/e/n XY spielen können?"-Schiene im Rückblick vergleichsweise schnell auf den Universalsystemzug (und Verwandte wie beispielsweise Superheldensysteme, die sich ja schon aus Genregründen nicht gut regelseitig auf einfach nur Normalo-Menschenähnliche beschränken können) aufgesprungen und dabei seither im Wesentlichen geblieben bin. Das ist einfach ein kreativer Freiheitsgrad, auf den ich Wert lege und der auch den einen oder anderen Wechsel von einem Lieblingssystem zum nächsten definitiv zumindest mitmotiviert hat -- je mehr mit den gegebenen Regeln umsetzbare Charakterkonzepte (und wenn's geht, so wenig umständlich wie möglich), desto besser.

Kurna:
Netter englischer Artikel aus dem Guardian zum Start von D&D:
https://www.theguardian.com/games/2024/apr/11/it-crawled-from-below-50-years-ago-how-the-150m-dungeons-dragons-empire-began-in-a-basement

Für die alten Hasen hier vermutlich nichts komplett neues, aber vielleicht doch nett zu lesen.

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