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D&D5 - Smalltalk

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Ainor:

--- Zitat von: Sphinx am 28.06.2024 | 13:06 ---Aber ich meinte mit dem Raushauen die "Player Power".

--- Code: ---Wir haben den besten DM.
So was macht der denn so toll?
Wir finden laufend coole magische Items.

--- Ende Code ---

--- Ende Zitat ---

Das hat alerdings sehr wenig mit untermonetarisiert zu tun. Und 5E hat Items gegenüber 3E und 4E stark reduziert.


--- Zitat von: Sphinx am 28.06.2024 | 13:06 ---Da braucht es gar kein Powergaming um das hinzubekommen. Nur einen stink normalen Charakter wie ich es in sehr vielen Runden erlebt hab. Sowohl als Spieler wie auch als DM.
Beispiel: Als DM hab ich bei einer Gruppe um Level 10 folgendes ganz pauschal gemacht.
Mind. Doppelt bis dreifach tötliche Encounter. Immer die Max HP des Monsters. Zusätzlich +4 Auf die Angriffswürfe. Zusätzlich +2 Schadenswürfel (Bei 2w6+3 Schaden also 4w6+3).

--- Ende Zitat ---

"stink normaler Charakter" ist immernoch nicht sehr konkret. Und das 4x Deadly nicht so schrecklich viel sind hatten wir schon in dem anderen Thread vor monaten.


--- Zitat von: Sphinx am 28.06.2024 | 23:37 ---Ich spiele auch gerne mal Kompetitive Online Spiele. Meist sind 9 von 10 Spielen kompletter Murks, weil man selbst oder der Gegner einfach zu stark ist. Das 1 von 10 Spiele ist aber großartig, nämlich dann wenn zwei gleichstarke Parteien aufeinander treffen und man um jeden cm kämpft.  Und wie in diesen Spielen schlechtes (zu komplexes Matchmakiing) so viele schlechte Spiele produziert. So muss auch ein Rollenspiel Regelwerk möglichst viel tun den DM zu unterstützen gute Encounter zu bauen, damit nicht auch dort nur durch zufall 1/10 Kämpfen spannend wird.

--- Ende Zitat ---

Aber wie soll das funktionieren? Spieler ELO (oder MMR) berechnen? Und das berücksichtigt nicht welche SCs gegen welche Monster gut sind. Ich finde das sollten die Spieler selber übernehmen. Wer glaubt das das Spiel zu leicht ist soll sich eine art Handicap zulegen  :)




--- Zitat von: Tudor the Traveller am 29.06.2024 | 09:39 ---Abgesehen davon sind Orks in vielen anderen Fantasy-Spielen ziemlich zivilisiert. Gut möglich, dass D&D sich in dem Punkt dem Mainstream anpasst.

--- Ende Zitat ---

Ich glaube Warcraft hat da einen gewissen Einfluss da da waren beide Rassen gleichberechtigte Parteien wie beim Schach.
Und das Titelbild von Warcraft 3 ist ja quasi: Mensch und Ork wollen sich prügeln, aber dann fallen Dämonen vom Himmel.
Lustigerweise ist bei D&D von 2E auf 3E etwa um dieselbe Zeit genau das passiert. 3E SCs sind so magisch dass Orks als Kampagnenhauptgegner einfach nicht mehr in Frage kommen.


--- Zitat von: nobody@home am 29.06.2024 | 09:40 ---Die Frage ist aus meiner Sicht halt: Muß ich die Auswahl meiner Axt-und-Feuerball-Ziele denn ausgerechnet an der Volkszugehörigkeit festmachen? Wenn plötzlich marodierende Möchtegern-Plünderer vor der Tür stehen und das Dorf, in dem ich gerade übernachte, halb abmetzeln und halb ausrauben wollen -- kann's mir dann nicht eigentlich egal sein, ob das nun Orks, Menschen, Elfen, oder grünkarierte Flumphs sind?

--- Ende Zitat ---

Naja, ein Blick in die Geschichte zeigt dass sowas in einer mittelalterlichen Fantasywelt zumindest nicht unwahrscheinlich wäre. Andererseits sind menschliche Banditen auch ein D&D Standardgegner (nur elfische Banditen sieht man eher selten).

Holycleric5:

--- Zitat von: Sashael am 29.06.2024 | 08:30 ---Aber er trifft nen Punkt.

Wenn ich mir die Orks in den früheren MM ansehen, dann sehen die wie eine Bedrohung aus. Das da ist ne Sammlung von netten Typen, mit denen man gerne Handel treiben würde.

Wenn die in dem Stil weitermachen, gibt's bald keine Kampfregeln mehr, in denen man mit einer Waffe Gegner in Stücke hackt, sondern die Mitdiskutanten mit Argumenten schlägt.

Irgendwann ist auch mal gut mit "Wir haben uns alle lieb". In D&D will ich Probleme mit Axt und Feuerball lösen.
Sonst hab ich eine riesige Auswahl an Rollenspielen, die für die andere Art der Konfliktlösung einfach deutlich besser geeignet sind.

--- Ende Zitat ---

Genauso sehe ich es.

Meine Vorbestellungen der 3 Corebücher habe ich gerade storniert. Das Geld lässt sich mMn anders besser verwenden.

@Mr. Ohnesorge:
Es mag sein, dass die Quelle deinen Ansprüchen nicht genügen mag.
Mich hingegen hat es zum nochmaligen Nachdenken gebracht.

Raven Nash:

--- Zitat von: nobody@home am 29.06.2024 | 09:40 ---Die Frage ist aus meiner Sicht halt: Muß ich die Auswahl meiner Axt-und-Feuerball-Ziele denn ausgerechnet an der Volkszugehörigkeit festmachen?
--- Ende Zitat ---
Ist es ja nicht. Es ist eine andere Spezies.
Und wenn man da mal ohne emotionale Komponente drüber nachdenkt: wenn ich Tiere und Monster als Ziele haben darf, warum sollte dann eine beliebige andere Spezies nicht auch drunter fallen? Nur weil die zufällig meiner eigenen ähnelt?

Aber gut, dass ist sowieso eine sinnfreie Diskussion, solange manche meinen, in Fantasy-Spezies reale Menschen wiederzuerkennen.

Ich werde jedenfalls bei A5e bleiben, falls mich mal wieder das D&D-Jucken überkommt. Wird aber ne Weile dauern, das sehe ich schon.

Lovecraft:
Ich bin da auch sehr konservativ eingestellt. Im Grunde müssen meine Orks aussehen wie bei Warhammer. Orks sind groß. Grün. Muskelbepackt. Haben einen krassen Unterbiss, aus dem im besten Fall ein paar Hauer rausragen. Und sind nicht die Hellsten. Außer in Sachen Krieg. Da sind sie verdammte Genies. Irgendwie.

nobody@home:

--- Zitat von: Ainor am 29.06.2024 | 10:18 ---Naja, ein Blick in die Geschichte zeigt dass sowas in einer mittelalterlichen Fantasywelt zumindest nicht unwahrscheinlich wäre. Andererseits sind menschliche Banditen auch ein D&D Standardgegner (nur elfische Banditen sieht man eher selten).

--- Ende Zitat ---

Ich meine, klar, Vorurteile aller Art wird's auch in Spielwelten geben (ich täte mich zumindest schwer damit, mir eine völlig ohne sie tatsächlich vorzustellen). Mein Charakter muß Orks nicht mögen, und je nach Setting kann zwischen -- beispielsweise -- Menschen und Orks auch eine tiefe historische Feindschaft bestehen, so daß sich die einen auf dem Gebiet der anderen besser nicht blicken lassen und umgekehrt (und eventuelle direkte Grenzen natürlich mehr oder weniger permanent umstritten sind).

Aber Orks als durch den jeweils zuständigen Wahrer der Spielweltrealität (seien das nun die Regeln, die offizielle Settingbeschreibung, oder auch "nur" die individuelle SL am Tisch) höchstselbst durch die Bank zum gewissenskonfliktbefreiten Abschuß durch 'heldenhafte' Abenteurer freigegebene "objektive" Untermenschen brauche ich für mich persönlich definitiv nicht. Da ziehe ich dann doch eine eigene (nennen wir sie ruhig Geschmacks-)Grenze.

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