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Ist Fate eine Enttäuschung; war: Größte Rsp-Enttäuschungen 2014

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Crimson King:
Speziell für Method Actors ist FATE gut geeignet, gibt es dem Spieler doch klare Richtlinien zum Ausspielen des Charakters an die Hand und belohnt ihn sogar noch dafür. Der Method Actor spielt seine Aspekte sowieso dauernd aus, da ist es eher an der Spielleitung, die FATE-Punkte rüber wandern zu lassen. Und Buttkicken kann man ohnehin mit so ziemlich jedem System. Das Problemlösen bleibt ebenfalls interessant, weil die zum Lösen eingesetzten Resourcen beschränkt sind und das Wiedererlangen oft direkt zu neuen Problemen führt.

Unsere FATE-Runden pendeln üblicherweise zwischen diesen Schwerpunkten und funktionieren dabei einwandfrei.

Das reicht dann auch für mich an OT.

Wisdom-of-Wombats:

--- Zitat von: Crimson King am 29.12.2014 | 18:12 ---Speziell für Method Actors ist FATE gut geeignet,

--- Ende Zitat ---

Komisch, sämtliche Method Actor, mit denen ich Fate gespielt habe, haben sich ohne Ende über das Meta-Gaming aufgeregt.

Archoangel:

--- Zitat von: 6 am 29.12.2014 | 17:37 ---@HEXer:
Ich kann Deine Enttäuschung gegenüber FATE sehr gut verstehen. Allerdings liegt da ein Missverständnis vor (in meinen Augen ein generelles Missverständnis gegenüber dem System):
FATE ist kein System, um passive Spieler zu aktivieren, sondern ein Werkzeug für aktive Spieler, um ihre Kreativität noch besser miteinander zu verzahnen und zu aktivieren. Die Leute, die FATE gebrauchen können, sind also genau die Spieler, von denen Du ausgehst, dass sie das System nicht bräuchten.
Klar kann es auch ein Türöffner sein. Allerdings aus meiner Sicht nur für Spieler, die für diese Spielart prädestiniert sind.

--- Ende Zitat ---

Naturally I disagree, sire.

Alles weitere wird von M-o-C schon gesagt. ist wie mit der Psychoanalyse nach Freud: sie ist die perfekte Behandlungsform mit 1005-iger Erfolgsquote. Leider ist sie nur für unter 48% der Zielgruppe (die ja schon satrk eingeschränkt ist - gegenüber der Population) geeignet und ob man zu diesen gehört stellt man frühestens nach 2-3 Jahren Behandlung fest.

Fate ist also ein System um eine bestimmte Sorte aktive Spieler, die mit den Mechanismen von Fate zumindest leben können, einen Teil ihrer Kreativität anders (nicht unbedingt besser) nutzen/umsetzen. Die Leute, die Fate gebrauchen (langfristig) sind mit Sicherheit genau die Gruppe von Menschen für die Fate geschrieben wurde. Sie sind jedoch nur ein (mMn sehr kleiner) Teil der Leute, die Fate auch gebrauchen/nutzen können (vom Vermögen her). Für einige wenige mag Fate daher ein Türöffner in eine neue Art des Spielens sein (der für nicht wenige andere himngegen nur ein "alter Hut" ist für den sie sicher nicht so etwas wie Fate benötigen).

Weltengeist:

--- Zitat von: Murder-of-Crows am 29.12.2014 | 18:17 ---Komisch, sämtliche Method Actor, mit denen ich Fate gespielt habe, haben sich ohne Ende über das Meta-Gaming aufgeregt.

--- Ende Zitat ---

Kann ich so bestätigen. :d

La Cipolla:
Fate auslagern?

Ich find ja, Fate ist so ein Mittelding zwischen allem. Gibt Leute, die es mit sehr viel Spaß crunchig spielen und den ganzen narrativen Kram trotzdem nett finden (hat sich mal jemand Mindjammer angeguckt? :D), und es gibt auch Leute, denen FAE noch zu crunchig ist, die es aber trotzdem gut finden. Wahrscheinlich also eine eierlegende Wollmilchsau, ähnlich wie D&D5: Leute mit sehr spezifischen Vorlieben werden woanders besser bedient, aber so als Mittelding für die breite Masse ist es ziemlich cool, trotz großer Lücken im Sieb. Der Erfolg gibt ihm da ja auch irgendwo recht, und die Systemdiskussionen, was denn nun Fate sei und was nicht (und der Umstand, dass sich da kaum ein Konsens finden lässt), erst recht. ^^''

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