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Herr der Ringe, Nationalsozialismus

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KWÜTEG GRÄÜWÖLF:
In seinen Briefen haut er das fast schon in jedem zweiten Absatz raus. Ich glaube, das war so etwas, mit dem man diesen netten alten Herren wirklich zum Berserker mutieren lassen konnte...

Feuersänger:
Hier, Aufsatz vom "Tolkienisten" John Garth; netterweise schon ins Deutsche übersetzt:

http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article135349359/Der-wahre-Krieg-des-Herrn-der-Ringe.html

Holo1535:
Ja klar, tolkien hat das andauernd abgestritten, und wenn ich das morgen als "meine Meinung" miteinbringe versaut das meine Note, weil ich eigentlich auf der 2.WK-HDR schiene fahren müsste :D
Von daher muss ich argumente bringen und von denen überzeugt sein, die in irgendeinerweise mit dem NS und dem 2.WK zutun haben

Andorian Spaceman:
Ich kann den Inhalt Deiner Hausaufgabe nicht ganz nachvollziehen.

Aber die Verbindung die zwischen Nationalsozialismus und Tolkiens Werk häufig gezogen wird ist eine andere, als das die Orks Nazis wären.

Tolkien wurde häufig vorgeworfen, dass sein Geschichtsbild den selben Idealvorstellungen entspricht wie der Nationalsozialismus.
D.H. seine Kritiker warfen ihm vor, dass seine Helden den germanischen/arischen romantischen Idealvorstellungen entsprechen und das die Darstellung des häßlichen Bösen mit antisemitischen/rassistischen Vorstellungen vergleichbar ist.

Es gibt auch auch eine literarische Bearbeitung des Themas: " Der stählerne Traum" indem Normann Spinrad die Figur Adolf Hitler zum Verfasser eines Romans mit dem Titel "Herr des Hakenkreuzes" macht.

Archoangel:
Ich hätte nicht wenig Lust die Frau Kollegin zu fragen ob sie noch alle Tassen im Schrank hat. Unabhängig davon, dass die ganze Idee Bullshit ist und nur zur Stromerzeugung des Tollkien-im-Grab-Rottations-Kraftwerk dienen kann, ist es einfach ein bisschen viel verlangt, wenn ein 7.klässler, der aufgrund seiner schulischen Bildung eigentlich nur privat Ahnung vom 3.Reich und der entsprechenden historischen Epoche haben kann, aktiv dazu aufgefordert wird Parallelen zu eben jener zeit aus einem Buch herauszulesen, dessen Verfasser solche Parallelen immer strikt von seinem Werk gewiesen hat.

Genausogut könnte sie fordern die Parallelen zwischen den Maggie-Tütensuppen und der WM in Brasilien herauszuarbeiten.

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