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Darkest Dungeon
Tomas Wanderer:
Morgen, den 3.2.15, erscheint Darkest Dungeon im Early Access auf Steam. Es wird 20$ kosten, deswegen vermute ich eine Nutzungsgebühr von ca. 20€ Euro. Jene, die sich am Kickstarter beteiligten oder das Spiel vorbestellten, haben schon seit Freitag Zugang zu Darkest Dungeon. An den seitdem erstellten Videos gemessen, erscheint das Spiel für ein Early Access sehr aufgeräumt, es fehlen aber noch Inhalte, z.B. 6 weitere Klassen zu den 10 verfügbaren und das "Darkest Dungeon" selbst.
Cthuluider Horror trifft auf rundenbasierte Kämpfe im Rollenspielgewand, bei der die körperliche sowie psychische Fragilität der Abenteurer im Mittelpunkt des Geschehens stehen.
House of Ruin Trailer
Gameplay by Quill18
Steam
Ich hoffe, es wird so gut, wie es bisher erscheint, bin aber sehr zuversichtlich.
Nahemoth:
Ich mag das Spiel richtig. Habe es als Kickstarter schon am Wochenende zocken können.
Durch die Dungeons crawl't man sich in guter alter Rogue-like-manier, da neben hat man noch eine Stadt die aufgewertet werden kann. Hier können dann die Helden (geistig) geheilt und verbessert werden.
Die Kämpfe in den Dungeons sind teils recht glücksabhängig und das einzelne Helden sterben kann recht schnell vorkommen (hatte auch schon ein paar TPKs). Dadurch, dass man neue Helden immer kostenlos zur Verfügung gestellt bekommt und die Stadtverbesserungen dauerthaft sind, hat man aber letztendlich auch im worst-case Szenario (wirklich alle aufgelevelten Helden sind tot) nicht viel zuverlieren, außer die Zeit die man benötigt neue Helden wieder hochzuziehen und Geld für deren Verbesserung zu sammeln.
Insgesamt läßt es sich daher etwas mit den alten X-COM Teilen vergleichen.
Die Stressmechanik und die daraus entstehende Todesspirlae ist eine schöne neue Sache. Wenn Helden zu kaputt sind, fangen sie auch während des Kampfes an andere Hleden negativ zu kommentieren, wodurch diese weiteren Stress erhalten und schließlich auch zusammenbrechen. Geborchene Helden äußern sich dann in den obigen Beleidigungen, Runden in denen nichts getan wird, Slebstverletztung oder ein zufälliger angriff auf einen Gegner.
Darkling ["beurlaubt"]:
Nachdem ich mir diverse Let`s Plays angeschaut habe
(Klicke zum Anzeigen/Verstecken)Northerlion, Mathas, Quill18, ein bisschen von Beartaffy..aber meine Empfehlung geht an Arumba.konnte ich mich nicht länger beherrschen und habe es nun auch.
Großartig!
Einfach. Nur. Großartig!
Gut, es kommt gelegentlich ein gewisses Grinding-Gefühl auf, aber gleichzeitig merkt man, wenn man taktisch herangeht, wie ehemals harte Encounter plötzlich zu einem Spaziergang im Park geworden sind und spätestens dann, wenn man, um den Stress seiner Abenteurer abzubauen keine Aktivitäten in der Stadt, sondern ein Dungeoncrawl mit einem Jester einplant fühlt man sich auch ein bisschen Badass.. ;)
Hier sollte sich niemand von Early Access abhalten lassen. Ich habe schon Vollpreisspiele mit wesentlich weniger Tiefe gesehen.
Tomas Wanderer:
Als ich Darkest Dungeon das im Zuge ihres Kickstarter das erste Mal gesehen habe, dachte ich, dass Torchbearer hier ja wunderbar als ein Computerspiel umgesetzt wird. Laut diesem Post von Luke Crane arbeiten BWHQ und Red Hook an einem gemeinsamen Projekt. Ich finde es großartig!
Ansonsten stimme ich Nahemoth und Darkling zu, das Spiel ist auch im Early Access schon sehr gut genießbar, auch wenn das Programm immer mal abgestürzt ist. Die zehn Abenteurer fand ich alle interessant und konnte mich teilweise nicht entscheiden, wen ich lieber in den Dungeon schicke. Ein weiterer toller Aspekt des Spiels ist, dass man sich vor jedem Dungeon überlegen muss, wie viel Gold man für Proviant und dergleichen ausgeben möchte, was bedeutet, wie viel investiere ich in die Personen, die ich gerade in die Gefahren schicke. Ob sich das bisher über das gesamte Spiel durchhält, vermag ich aber nicht einzuschätzen. Aber das sind die Fragen, mit denen ich mich in Spielen beschäftigen möchte.
DerEskapist:
Das Spiel ist wirklich toll. Düstere, stimmige Atmosphäre trotz einfachster aber stilvoller Grafik.
Allerdings kann auch ein falscher Klick das Ende bedeuten. Ich hatte von meiner angeschlagenen Gruppe zu viele Charaktere zur Erholung in die Kneipe geschickt und hatte dann nur noch zu wenig Gold um ordentlich Vorräte zu kaufen. Damit war die andere Gruppe ziemlich schnell im Eimer und zwar eher durch psychische Probleme.
Permadeath und nix mit altem Spielstand laden... Krass, aber hat was. Das Original XCOM lässt tatsächlich ein bisschen grüßen...
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