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Ogers Viele - Bunte - Würfel - Maschine
Der Oger (Im Exil):
Ich spiele ja immer gerne mit Spielmechanismen herum, und feile seit geraumer Zeit an folgender Kernmechanik:
1. Gewürfelt wird bei Proben der Aktionswürfel + Bonuswürfel >/= vergleichender Wurf oder 10, je nachdem, was höher ist.
2. Der Aktionswürfel richtet sich nach dem körperlichen/geistigen/sozialen Zustand eines Charakters. Er beginnt bei W10, und kann stufenweise auf W4 (bzw. keinen Würfel) absinken.
3. Bonuswürfel richten sich nach der Stufe des entsprechenden Spielwertes (W2, W4, W6, W8, W10, W6+W4, +2W6, W8+W6, 2W8, W8+W10, 2W10, W10+W6+W4, W10+2W6, W10+W8+W6, W10+2W8, 2W10+W8, 3W10, 2W10+2W6, 2W10+W8+W6, 2W10+2W8, 3W10+W8, 4W10).
4. Hast Du einen situativen Vorteil, erhältst Du +1W8 auf den Wurf. Hast Du einen situativen Nachteil, erhöht sich der Pool des vergleichenden Wurfes um +1W8. Gibt es sowohl situative Vorteile und Nachteile, entfällt dieser Bonuswürfel.
5. Würfel können aus dem Pool herausgenommen werden, um ...
a) den Schaden oder anderen numerischen Effekt, der aus der Probe resultieren könnte, zu erhöhen;
b) den Zeitaufwand einer Aktion, für die eine Probe gemacht wird, verringern;
c) die Verteidigung zu verbessern;
d) bestimmte Spezialfähigkeiten zu aktivieren.
Meinungen, Anregungen, Kritik? Was sind die Vorteile einer solchen Mechanik, was die Nachteile?
Luxferre:
Zu. Viele. Würfel.
Das würde mich ziemlich abschrecken, wenn ich ehrlich bin.
Aber da das (entnehme ich dem Titel) genau DARUM geht, bin ich wohl der falsche Kritiker ;)
Der Oger (Im Exil):
--- Zitat von: Luxferre am 17.02.2015 | 18:48 ---Zu. Viele. Würfel.
Das würde mich ziemlich abschrecken, wenn ich ehrlich bin.
Aber da das (entnehme ich dem Titel) genau DARUM geht, bin ich wohl der falsche Kritiker ;)
--- Ende Zitat ---
Okay, wobei, es sind doch nur max. 6, und nicht wie bei Shadowrun händevoll davon. Und ich halte es wie die Knights of the Dinner Table: Rollenspiele brauchen MEHR würfel, nicht weniger :-)
Oberkampf:
Hast du dir mal einige Cortex+ Varianten angesehen? Zum Beispiel Marvel Heroics?
Da baut man aus einem Pool aus Eigenschaften, Ressourcen (Vorbereitung, Ausrüstung) und Vorteilen (situativen Boni) einen Würfelpool, der auch ungefähr 3 bis 6 Würfel umfasst. Um den Erfolg einer Aktion zu ermitteln, wird der Pool offen gegen einen Schwierigkeitspool gewürfelt - ja nach Cortex+ Variante kann dessen von der "objektiven" Schwierigkeit einer Aufgabe oder von vorangegangenen Aktionen abhängen.
Erfolg wird ermittelt, indem man in jedem Pool die höchsten zwei Würfelergebnisse zusammenzählt und vergleicht. Ein dritter Würfel aus dem Pool wird genutzt, um den Effekt zu bestimmen.
aikar:
Mir ist ehrlich gesagt schon beim Durchlesen der Beschreibung schwindlig geworden, aber ich bin auch ein Verteter der Weniger-(am besten nur ein-)Würfel-Fraktion (Bleibt also zu hoffen, dass sich hier noch Fans von großen Pools melden).
Beim dritten Durchlesen dachte ich mir dann: Klingt ein bisschen wie Cortex+ (Marvel Heroic Roleplaying, Firefly).
Edit: Da war Huntress schneller.
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