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[d00lite] Vorstellung von Barebones Fantasy, Covert Ops und Sigil & Shadow

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Achamanian:
Ich glaube, dass d00lite mir echt ganz gut gefallen müsste und in die Lücke passt, die Ich mit OpenQuest irgendwie nicht ganz zufriedenstellen füllen kann - ein regelleichtes W100-Spiel mit überschaubarer Skilliste und ein paar modernen Vereinfachungen und "Narrativismen". Ich mag die Pasch-als-Crit-Regeln, die für multiple Aktionen (die eigentlich ziemlich denen aus Talislanta entsprechen und sehr klare Vorteile beim Gewinn der Initiative nach sich ziehen dürften) und wie Destiny Points funktionieren (vor allem die Einsatzmöglichkeit: "In dieser Runde kann ich nicht sterben!", die genutzt werden kann, um einfach mal einen Crazy Stunt zu probieren und sicher zu sein, dass man irgendwie mit dem Leben davonkommt ...).
Schade, dass ich das nicht schon vor zwei Jahren genauer angeschaut habe, als ich das erste Mal Interesse habe. Ich hoffe, ich komme dazu, FrontierSpace in den nächsten Wochen mal anzutesten.

Achamanian:
So, ich bin jetzt ziemlich ausgestattet mit FrontierSpace und BareBones Fantasy. Bin gerade sehr hoffnungsvoll, dass das endlich mal ein d100-System ohne diese ganzen sperrigen Legacy-Idiosnykrasien von RuneQuest, Cthulhu & Co. ist.

schneeland (n/a):
Wenn DU mit dem Lesen fertig bist, berichte gern mal. Sowas würde mich auch interessieren.

Achamanian:
Also, BareBonesFantasy überzeugt mich letztendlich nicht. Ich mag den Regelkern, es geht aber an vielen Punkten, die mir bei FrontierSpace gut gefallen, genau in die andere Richtung:
Es verbindet Skills (die im Prinzip Classes sind) fest mit bestimmten Haupteigenschaften. Das lässt sich theoretisch auflösen, was aber vielleicht schon ein paar problematische Folgewirkungen mit sich bringen würde.
Es ordnet den Skills Feats zu, die ich teilweise sehr schwammig und dafür dann wieder zu mächtig finde. Der Scholar bekommt z.B. auf bestimmte "Ability Tests" (die auf den vollen Wert der Haupteigenschaft gehen) pro Scholar-Level +5; die entsprechenden Proben ließen sich meines Erachtens aber ebenso gut als normale Scholar-Proben einordnen, die dann auf den halben Wert der Haupteigenschaft + Scholar-Levelx10 gehen. Je nachdem, wie man das zuordnen will, darf der Scholar auf einen sehr unterschiedlichen Wert würfeln. Für mein Gefühl verliert sich das ansonsten sehr angenehm grobkörnige System hier total in einem Klein-Klein, das an moderne D&Ds erinnert und auch ziemlich willkürlich bestimmte Fähigkeiten und Aufgaben an bestimmte Class Skills knüpft und allen anderen Charakteren verschließt.

Was mich am meisten stört: Die Zauber sind darüber eingeschränkt, dass sie nur in bestimmten Zeitintervallen gewirkt werden können (einmal pro Runde/pro Encounter/pro Tag). Solche Regeln HASSE ich echt (egal, für welche Art von Fähigkeit sie zum Einsatz kommen). Entweder, die Spieler sind dauernd mit dem Nachhalten der in bestimmten Zeitintervallen verbrauchten Einsätze beschäftigt, oder ich handwedele als SL halt andauernd, wer wann was wieder zaubern darf. Da sind mir Magiepunkte oder sogar Memorieren allemal lieber ...

BBF ist sicher kein schlechtes System, und der Regelkern gefällt mir, im Detail ist man aber immer genau in die Richtung gegangen, die ich nicht mag.

Ändert aber nichts an meinem tollen Eindruck von FrontierSpace, das nach wie vor auf meiner Dringend-Spielen-Liste ist!

Grummelstein:
Ich habe auch mal wieder in BBF reingelesen & finde es insgesamt immernoch recht ansprechend. Über die von dir angesprochenen Probleme müsste ich mal nachdenken. Zauber würde ich aber definitiv auf Magiepunkte umstellen. Letzenendes müsste man es einfach mal für eine Weile spielen.
Eine Art W100 SaWo ist aber eigentlich das was ich gerne hätte.

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